Im Februar 2026 lagen die Großhandelsverkaufspreise in Deutschland um 1,2 % höher als im Vorjahresmonat (Februar 2025). Gegenüber dem Vormonat (Januar 2026) stiegen sie um 0,6 %.
Die Veränderungsrate zum Vorjahr bleibt damit stabil auf dem Niveau der beiden Vormonate (ebenfalls +1,2 % im Dezember und Januar).
Haupttreiber des Anstiegs:
- Nicht-Eisen-Erze, -Metalle und Halbzeug: Hier verzeichneten die Preise einen massiven Anstieg von +44,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.
- Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren: Diese waren ebenfalls teurer als im Vorjahr (+0,8 %). Besonders stark stiegen die Preise für Zucker, Süßwaren und Backwaren (+9,1 %) sowie für Fleisch und Fleischwaren (+3,7 %).
Preisrückgänge im Vorjahresvergleich:
- Getreide, Rohtabak, Saat- und Futtermittel: Hier sanken die Preise um -7,4 %.
- Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette: Diese Produkte waren um -6,6 % günstiger.
- Mineralölerzeugnisse: Auch diese verbilligten sich um -3,9 % gegenüber Februar 2025, stiegen aber gegenüber Januar 2026 wieder um +2,6 %.
Der Großhandelspreisindex lag im Februar 2026 bei 119,5 (Basisjahr 2021 = 100).