Kri­mi­na­li­täts­ent­wick­lung am Haupt­bahn­hof Frei­burg (Breis­gau)

Gesamt­ent­wick­lung der Kri­mi­na­li­tät

  • Straf­ta­ten ins­ge­samt gin­gen deut­lich zurück:
    2024: 1.908 → 2025: 1.407 (–26 %).
  • Gewalt­de­lik­te: leich­ter Anstieg (180 → 182; +1 %).
  • Sexu­al­de­lik­te: star­ker Rück­gang (11 → 6; –46 %).
  • Eigen­tums­de­lik­te: Rück­gang (183 → 166; –9 %).
  • Sach­be­schä­di­gun­gen: nahe­zu unver­än­dert (107 → 106).
  • Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te: deut­li­cher Rück­gang (55 → 33; –40 %).
  • Waf­fen­de­lik­te: Rück­gang (4 → 2; –50 %).

Tat­ver­däch­ti­ge: Her­kunft und Struk­tur

Gesamt­bild

  • Hoher Anteil nicht­deut­scher Tat­ver­däch­ti­ger in bei­den Jah­ren.
  • Unbe­kann­te Tat­ver­däch­ti­ge blei­ben kon­stant hoch (315 → 313).

Häu­figs­te nicht­deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­kei­ten (Straf­ta­ten ins­ge­samt)

2024: syrisch, afgha­nisch, alge­risch, marok­ka­nisch, ukrai­nisch.
2025: alge­risch, rumä­nisch, marok­ka­nisch, afgha­nisch, tune­sisch.

Delikts­grup­pen im Detail

Gewalt­de­lik­te

  • Tat­ver­däch­ti­ge über­wie­gend nicht­deutsch.
  • Häu­fig ver­tre­te­ne Natio­na­li­tä­ten:
    2024: afgha­nisch, soma­lisch, ukrai­nisch, gam­bisch.
    2025: tür­kisch, alge­risch, afgha­nisch, tune­sisch.

Sexu­al­de­lik­te

  • Sehr gerin­ge Fall­zah­len.
  • 2024: je ein Tat­ver­däch­ti­ger aus Marok­ko, Afgha­ni­stan, Irak.
  • 2025: je ein Tat­ver­däch­ti­ger aus Polen, Liba­non.

Eigen­tums­de­lik­te

  • Domi­nant: alge­ri­sche und marok­ka­ni­sche Tat­ver­däch­ti­ge in bei­den Jah­ren.

Sach­be­schä­di­gun­gen

  • Gerin­ge Fall­zah­len, breit gestreu­te Her­kunfts­län­der (u. a. Ukrai­ne, Marok­ko, Rumä­ni­en, Syri­en).

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te

  • 2024: Marok­ko, Alge­ri­en, Syri­en, Tune­si­en häu­fig.
  • 2025: Alge­ri­en, Marok­ko, Afgha­ni­stan, Tune­si­en.

Waf­fen­de­lik­te

  • Sehr gerin­ge Fall­zah­len (1–2 pro Jahr).

Beson­de­re Fra­ge­stel­lun­gen

Sto­ßen in den Gleis­be­reich

  • Ein ein­zi­ger Fall im Jahr 2024, Täter unbe­kannt.
  • 2025: kein Fall.

Auf­brü­che von Fahr­kar­ten­au­to­ma­ten

  • Kei­ne Fäl­le in bei­den Jah­ren.

Angrif­fe auf Bun­des­po­li­zis­ten

  • 13 ange­grif­fe­ne Beam­te in bei­den Jah­ren.
  • 2024: 4 deut­sche, 9 nicht­deut­sche Tat­ver­däch­ti­ge.
  • 2025: 4 deut­sche, 9 nicht­deut­sche Tat­ver­däch­ti­ge (u. a. alge­risch, pol­nisch, afgha­nisch, gam­bisch).

Mes­ser­kri­mi­na­li­tät

Anzahl der Fäl­le

  • 2024: 5 Ein­sät­ze, 4 Mit­füh­run­gen.
  • 2025: 1 Ein­satz, 3 Mit­füh­run­gen.

Tat­ver­däch­ti­ge

  • 2024: 1 nicht­deut­scher Tat­ver­däch­ti­ger (tune­sisch) bei „Mes­ser ein­ge­setzt“.
  • 2025:
    • „Mes­ser ein­ge­setzt“: 1 rumä­ni­scher Tat­ver­däch­ti­ger.
    • „Mes­ser mit­ge­führt“: 3 nicht­deut­sche Tat­ver­däch­ti­ge (2× tune­sisch, 1× soma­lisch).

Gefähr­li­che Gegen­stän­de (ohne Mes­ser)

  • 2024: 6 Fäl­le, 3 nicht­deut­sche Tat­ver­däch­ti­ge (u. a. syrisch, schwei­ze­risch).
  • 2025: 13 Fäl­le, 8 nicht­deut­sche Tat­ver­däch­ti­ge (u. a. tür­kisch, soma­lisch, pol­nisch, afgha­nisch).

Ein­ord­nung der Gesamt­ent­wick­lung

  • Die Gesamt­kri­mi­na­li­tät sinkt deut­lich, ins­be­son­de­re Eigentums‑ und Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te.
  • Gewalt­kri­mi­na­li­tät bleibt sta­bil, mit leich­tem Anstieg bei gefähr­li­chen Gegen­stän­den.
  • Mes­ser­kri­mi­na­li­tät nimmt ab, sowohl beim Ein­satz als auch beim Mit­füh­ren.
  • Hoher Anteil nicht­deut­scher Tat­ver­däch­ti­ger in meh­re­ren Delikts­fel­dern, jedoch stark dif­fe­ren­ziert nach Delikt­art.
  • Angrif­fe auf Bun­des­po­li­zis­ten blei­ben kon­stant hoch.

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