Asi­ens Bör­sen am Mor­gen – 23.03.2026

Bör­sen­nach­rich­ten aus dem asia­tisch-pazi­fi­schen Raum

Die asia­ti­schen Finanz­märk­te erle­ben der­zeit einen mas­si­ven Aus­ver­kauf, der durch die Eska­la­ti­on des Iran-Krie­ges und ein diplo­ma­ti­sches Ulti­ma­tum von US-Prä­si­dent Trump aus­ge­löst wur­de. Da der Han­del noch läuft, zei­gen die aktu­el­len Kur­se eine extre­me Vola­ti­li­tät und deut­li­che Ver­lus­te in fast allen Sek­to­ren, wobei ins­be­son­de­re Süd­ko­rea und Japan stark betrof­fen sind.

Süd­ko­rea: Dra­ma­ti­scher Ein­bruch und Han­dels­stopps

Der süd­ko­rea­ni­sche Markt ver­zeich­net aktu­ell die hef­tigs­ten Ver­lus­te der Regi­on.

  • KOSPI: Der Leit­in­dex brach zeit­wei­se um 5,34 % ein. Die­se mas­si­ven Bewe­gun­gen führ­ten dazu, dass der Pro­gramm­han­del vor­über­ge­hend aus­ge­setzt wur­de, da auto­ma­ti­sche „Cir­cuit Breaker“-Mechanismen zur Ein­däm­mung der Vola­ti­li­tät aus­ge­löst wur­den.
  • Tech­no­lo­gie­wer­te: Schwer­ge­wich­te wie Sam­sung und SK Hynix ste­hen unter enor­mem Ver­kaufs­druck und ver­zeich­ne­ten Ver­lus­te von rund 4 %.
  • Wäh­rung: Der süd­ko­rea­ni­sche Won ist gegen­über dem US-Dol­lar auf den nied­rigs­ten Stand seit dem Jahr 2009 gefal­len.
  • Geld­po­li­tik: Die Nomi­nie­rung von Shin als neu­em Gou­ver­neur der Bank of Korea wird von Markt­teil­neh­mern als Signal für einen fal­ken­haf­ten Kurs gewer­tet, was die Erwar­tung schnel­le­rer Zins­er­hö­hun­gen schürt.

Japan: Nach­hol­be­darf nach dem Fei­er­tag

In Japan reagie­ren die Anle­ger mit erheb­li­chen Ver­käu­fen, da die Märk­te nach einem ver­län­ger­ten Wochen­en­de die geo­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen der letz­ten 72 Stun­den ein­prei­sen müs­sen.

  • Nik­kei 225: Der Index ver­zeich­ne­te einen Ein­bruch um rund 2.000 Punk­te bzw. 3,34 %. Bereits zur Eröff­nung deu­te­ten die Futures auf einen Rück­gang von etwa 4 % hin.
  • Ein­zel­wer­te: Die Soft­Bank Group steht beson­ders unter Druck, was sowohl am all­ge­mei­nen Markt­ein­bruch als auch an spe­zi­fi­schen KI-Rechen­zen­trum-Plä­nen liegt.
  • Anlei­hen: Japa­ni­sche Staats­an­lei­hen erreich­ten auf­grund kriegs­be­ding­ter Infla­ti­ons­sor­gen Mehr­mo­nats­tiefs.

Aus­tra­li­en: Ein­tritt in die Kor­rek­tur­zo­ne

Der aus­tra­li­sche Akti­en­markt ist offi­zi­ell in das Ter­ri­to­ri­um einer tech­ni­schen Kor­rek­tur ein­ge­tre­ten, nach­dem er um 10 % von sei­nem Höchst­stand im März gefal­len ist.

  • Index­ver­lauf: Der S&P/ASX 200 gab in der frü­hen Sit­zung um bis zu 2 % nach. Aktu­el­le Moment­auf­nah­men zei­gen einen mode­ra­te­ren Rück­gang von 0,74 %.
  • Sek­to­ren-Diver­genz: Wäh­rend Finanz­wer­te zu den größ­ten Ver­lie­rern zäh­len, bil­den Ener­gie­wer­te eine Aus­nah­me. Akti­en wie Woodsi­de pro­fi­tie­ren von den Ver­sor­gungs­ängs­ten und stie­gen um etwa 1,5 %.

Chi­na und Indi­en: Rela­ti­ve Stär­ke und neue Rekord­tiefs

  • Chi­na: Trotz des schwie­ri­gen Umfelds zei­gen sich chi­ne­si­sche Daten teil­wei­se wider­stands­fä­hig; so stie­gen die Expor­te in den ers­ten 20 März­ta­gen um 50 %. Den­noch notiert der SSE Com­po­si­te Index aktu­ell 3,01 % im Minus. Auf dem Chi­na Deve­lo­p­ment Forum ver­si­cher­te Pre­mier­mi­nis­ter Li Qiang, dass Chi­na kei­nen Han­dels­über­schuss anstre­be und die Märk­te wei­ter öff­nen wol­le.
  • Indi­en: Indi­sche Akti­en geben eben­falls nach, wäh­rend die Rupie ein neu­es Rekord­tief erreicht hat, da die Span­nun­gen im Nahen Osten die Schwel­len­län­der­wäh­run­gen belas­ten. Der Nif­ty 50 ver­liert aktu­ell 2,53 %.

Zen­tra­le Markt­trei­ber: Das 48-Stun­den-Ulti­ma­tum

Der Haupt­grund für die Ner­vo­si­tät ist das von Prä­si­dent Trump gesetz­te Ulti­ma­tum zur Wie­der­öff­nung der Stra­ße von Hor­muz.

  • Ölprei­se: Brent-Roh­öl han­delt über 110 USD, wäh­rend WTI die Mar­ke von 100 USD über­schrit­ten hat. Ana­lys­ten von Gold­man Sachs haben ihre Pro­gno­sen für Brent bereits auf 85 USD ange­ho­ben, war­nen jedoch vor Sze­na­ri­en bis zu 150 USD, soll­te die Blo­cka­de anhal­ten.
  • Siche­rer Hafen: Der US-Dol­lar domi­niert wei­ter­hin als Welt­re­ser­ve­wäh­rung, was zu Kapi­tal­ab­zü­gen aus asia­ti­schen Schwel­len­län­dern führt.
  • Zins­er­war­tun­gen: Inves­to­ren prei­sen Zins­sen­kun­gen der Fed für die­ses Jahr zuneh­mend aus und stel­len sich statt­des­sen auf eine Pha­se län­ger­fris­tig hoher Zin­sen oder sogar wei­te­rer Erhö­hun­gen ein, um die kriegs­be­ding­te Infla­ti­on zu bekämp­fen.

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass Woche vier des Kon­flikts die Pha­se der „maxi­ma­len Unsi­cher­heit“ erreicht hat. Markt­be­ob­ach­ter beschrei­ben die Situa­ti­on als „abso­lu­tes Gemet­zel“ und war­nen, dass sich der Trend ohne eine bal­di­ge diplo­ma­ti­sche Lösung oder eine mili­tä­ri­sche Dees­ka­la­ti­on wei­ter ver­schlech­tern könn­te.


Markt­be­richt

Eska­la­ti­on im Mitt­le­ren Osten und die Schock­wel­len an den asia­ti­schen Bör­sen (Stand: 23. März 2026 06:30Uhr)

1. Stra­te­gi­scher Über­blick: Die asia­ti­sche Han­dels­sit­zung im Kri­sen­mo­dus

Die asia­ti­schen Märk­te sind am heu­ti­gen Mon­tag in einen Zustand der Para­ly­se über­ge­gan­gen, wäh­rend die Welt auf das Aus­lau­fen des 48-Stun­den-Ulti­ma­tums von US-Prä­si­dent Trump an den Iran blickt. Die For­de­rung nach einer sofor­ti­gen Wie­der­öff­nung der Stra­ße von Hor­muz hat die Han­dels­plät­ze in eine Sack­gas­se aus extre­mer Vola­ti­li­tät und stra­te­gi­scher Abwar­te­stel­lung manö­vriert. Wir befin­den uns nun in Woche 4 des Kon­flikts – his­to­risch betrach­tet die Pha­se der „Peak Uncer­tain­ty“.

Die Markt­teil­neh­mer schwan­ken zwi­schen einer durch die schie­re Ereig­nis­dich­te aus­ge­lös­ten Erschöp­fung (Fati­gue) und nack­ter Panik vor einer sys­te­mi­schen Eska­la­ti­on. Wäh­rend die Roh­öl­prei­se die Angst vor einer dau­er­haf­ten Blo­cka­de ein­prei­sen, begin­nen insti­tu­tio­nel­le Anle­ger zu rea­li­sie­ren, dass die geo­po­li­ti­schen Leit­plan­ken der letz­ten Jahr­zehn­te nicht mehr grei­fen. Die­se Unsi­cher­heit ist kein kurz­fris­ti­ges Rau­schen, son­dern das Ergeb­nis tief­grei­fen­der geo­po­li­ti­scher Bruch­stel­len.

2. Geo­po­li­ti­sche Bruch­stel­len: Das Trump-Ulti­ma­tum und die Stra­ße von Hor­mus

Die US-Admi­nis­tra­ti­on agiert der­zeit in einem Zustand hoch­gra­di­ger rhe­to­ri­scher Inkon­sis­tenz. Wäh­rend US-Finanz­mi­nis­ter Scott Bes­sent ver­sucht, Stär­ke zu sug­ge­rie­ren („Die USA haben die Kon­trol­le“), kon­ter­ka­riert Prä­si­dent Trump die­se Bemü­hun­gen durch wider­sprüch­li­che Signa­le auf Truth Social. Trump steckt im klas­si­schen „Pret­zel-Dilem­ma“: Sein poli­ti­sches Über­le­ben bei den anste­hen­den Mid­terms hängt an Ben­zin­prei­sen unter der psy­cho­lo­gi­schen Mar­ke von 3,00 $. Gleich­zei­tig droht er mit Angrif­fen auf die ira­ni­sche Ener­gie-Infra­struk­tur, was die Prei­se unmit­tel­bar in den drei­stel­li­gen Bereich kata­pul­tie­ren wür­de.

Der Iran nutzt die Stra­ße von Hor­mus unter­des­sen als sei­ne „Ace Card“. Die Dro­hung, den See­weg voll­stän­dig zu ver­mi­nen, ist eine exis­ten­zi­el­le Her­aus­for­de­rung für die glo­ba­le Ver­sor­gungs­si­cher­heit, auf die Washing­ton bis­her kei­ne über­zeu­gen­de Ant­wort gefun­den hat.

Poten­zi­el­le Eska­la­ti­ons­stu­fen des Kon­flikts:

  • Cyber­an­grif­fe: Geziel­te Schlä­ge gegen I.T.-Infrastruktur und Ent­sal­zungs­an­la­gen in den USA und Isra­el.
  • Ver­nich­tung von „Dual-Use“-Zielen: Angrif­fe auf das ira­ni­sche Strom­netz und Kraft­wer­ke als Reak­ti­on auf die Blo­cka­de.
  • Ver­mi­nung der See­we­ge: Ein flä­chen­de­cken­der Ein­satz von See­mi­nen, der ins­be­son­de­re Chi­na zu einer akti­ven Inter­ven­ti­on zwin­gen könn­te.
  • Begrenz­te Boden­ope­ra­tio­nen: Trotz gegen­tei­li­ger Rhe­to­rik deu­ten mas­si­ve Bud­get­an­fra­gen des Pen­ta­gons und die Ver­le­gung von Mari­ne-Ein­hei­ten auf Plä­ne zur Siche­rung der Küs­ten­li­ni­en hin.

Die­se geo­po­li­ti­schen Span­nun­gen mani­fes­tie­ren sich direkt in einer gefähr­li­chen Asym­me­trie auf den Roh­stoff­märk­ten.

3. Ener­gie und Roh­stof­fe: Ölpreis-Schocks und Infla­ti­ons­ängs­te

Die Dis­kre­panz zwi­schen Spot-Prei­sen und lang­fris­ti­gen Pro­gno­sen ver­deut­licht die aktu­el­le Markt­pa­nik. Wäh­rend Brent-Roh­öl über 110 $ notiert, hält Gold­man Sachs an einer Pro­gno­se von ledig­lich 85 $ für das Jahr 2026 fest – unter der Annah­me, dass der Fluss für sechs Wochen bei 5 % des Nor­mal­ni­veaus ver­harrt. Die­se Lücke von 25 $ ist die rei­ne „Kriegs­prä­mie“.

Beson­ders kri­tisch ist die Lage bei raf­fi­nier­ten Pro­duk­ten (Ben­zin, Die­sel), wo die Panik die Roh­öl-Futures über­steigt, da die­se Pro­duk­te schwe­rer zu lagern und anfäl­li­ger für Dis­rup­tio­nen in der Wert­schöp­fungs­ket­te sind. Die glo­ba­len Reser­ven von 1,4 Mil­li­ar­den Bar­rel klin­gen zwar beacht­lich, decken jedoch ledig­lich 10 Wochen der welt­wei­ten Nach­fra­ge. Dies macht die US-Sank­ti­ons­aus­nah­men für rus­si­sches Öl zu einem völ­lig unzu­rei­chen­den Puf­fer.

Aktu­el­le Bench­marks (Stand: 23. März 2026 06:30 Uhr):

Roh­stoffPreis­ni­veau / Sta­tus
Brent Cru­deÜber 110 $ (Markt preist binä­res Sze­na­rio von 80 $ vs. 150 $ ein)
WTI (New York)Nahe 100 $ (Tages­hoch bei 101,50 $)

Die dro­hen­de „Demand Des­truc­tion“ ab einem dau­er­haf­ten Preis von über 90 $ trifft die asia­ti­sche Petro­che­mie (Süd­ko­rea, Japan, Chi­na) bereits jetzt mit vol­ler Här­te.

Gold

  1. Größ­ter Wochen­ver­lust seit 1983
    Gold ver­zeich­ne­te den stärks­ten Wochen­rück­gang seit 1983.
  2. Bruch wich­ti­ger Unter­stüt­zungs­zo­nen
    Der Preis fiel unter die Unter­stüt­zungs­zo­ne von 4.381–4.403 USD pro Unze.
  3. Aktu­el­le Preis­ni­veaus
    Spot-Gold notiert rund 2.9 % tie­fer bei 4.360 USD.

4. Regio­na­le Akti­en­märk­te: Ana­ly­se der Kurs­ver­lus­te und Han­dels­un­ter­bre­chun­gen

Die asia­ti­sche Sit­zung war von mas­si­ven Aus­ver­käu­fen geprägt. In Süd­ko­rea wur­den Cir­cuit Brea­k­er aus­ge­löst, als der KOSPI um über 5 % ein­brach. In Aus­tra­li­en ist der S&P/ASX 200 offi­zi­ell in die Kor­rek­tur­zo­ne ein­ge­tre­ten (10 % unter dem März-Hoch).

Beson­ders besorg­nis­er­re­gend: Tech-Gigan­ten wie Sam­sung und SK Hynix ver­bu­chen schwe­re Ver­lus­te, obwohl die Export­da­ten für Halb­lei­ter in den ers­ten 20 März­ta­gen um 50 % gestie­gen sind. Die Märk­te igno­rie­ren fun­da­men­ta­le Stär­ke und fokus­sie­ren sich aus­schließ­lich auf das Rezes­si­ons­ri­si­ko durch explo­die­ren­de Input­kos­ten.

Per­for­mance-Über­sicht asia­ti­scher Indi­zes (Stand: 23. März 2026 06:30 Uhr):

IndexVer­än­de­rung (%)Sta­tus / Beson­der­hei­ten
KOSPI (Süd­ko­rea)-5,34 %Pro­gram­mier­ter Han­del zeit­wei­se aus­ge­setzt
Nik­kei 225 (Japan)-3,34 %Mehr­mo­nats­tief; Auf­hol­jagd nach Fei­er­tag nega­tiv
S&P Asia 50-4,58 %Auf Kurs für den schlech­tes­ten Monat seit März 2025
S&P/ASX 200 (Aus)-0,74 %Tech­nisch in Kor­rek­tur (-10 % vom Peak)

Die­se mas­si­ven Kapi­tal­ab­flüs­se trei­ben den Dol­lar nach oben und desta­bi­li­sie­ren die asia­ti­schen Wäh­rungs­ge­fü­ge.

5. Wäh­run­gen und Geld­po­li­tik: Die Rück­kehr des „King Dol­lar“ und das Ende der Hege­mo­nie

Die Flucht in den US-Dol­lar hat den Korea­ni­schen Won auf das Kri­sen­ni­veau von 2009 gedrückt. Doch die­ser „King Dollar“-Status ist para­dox. Stra­te­gisch gese­hen ist der Kon­flikt ein wei­te­rer „Nagel im Sarg der Dol­lar-Supre­ma­tie“. Die Unfä­hig­keit der USA, die Stra­ße von Hor­mus trotz mas­si­ver Mili­tär­prä­senz offen zu hal­ten, unter­mi­niert die glo­ba­le Rol­le Washing­tons als Ord­nungs­macht. Wenn der Schutz des Welt­han­dels nicht mehr garan­tiert wer­den kann, schwin­det lang­fris­tig der Anreiz, die Reser­ve­wäh­rung der schüt­zen­den Macht zu hal­ten.

Gleich­zei­tig fin­det ein geld­po­li­ti­scher Para­dig­men­wech­sel statt. Die Bank of Korea steht unter der neu­en Füh­rung von Gou­ver­neur Shin vor einem fal­ken­haf­ten Kurs. Shin gilt als Prag­ma­ti­ker, der bereit ist, Zins­er­hö­hun­gen prä­ven­tiv gegen die impor­tier­te Infla­ti­on ein­zu­set­zen, was die Hoff­nun­gen auf Zins­sen­kun­gen im Jahr 2026 vor­erst been­det.

6. Der Chi­na-Fak­tor: CDF-Mit­tei­lun­gen und wirt­schaft­li­che Resi­li­enz

Wäh­rend des Chi­na Deve­lo­p­ment Forum (CDF) posi­tio­nier­te Pre­mier Li Qiang Chi­na als „Fit­ness­stu­dio der Welt­wirt­schaft“ – ein Ort, an dem Unter­neh­men ihre Resi­li­enz unter extre­mem Wett­be­werbs­druck stäh­len. Chi­na ver­folgt eine Dop­pel­stra­te­gie: Diplo­ma­ti­sche Neu­tra­li­tät bei gleich­zei­ti­ger Siche­rung der Ener­gie­im­por­te.

Ein bemer­kens­wer­ter Trend ist Chi­nas Auf­stieg zum größ­ten Expor­teur von „Tokens“. Da die­se digi­ta­len Ver­mö­gens­wer­te nicht durch klas­si­sche Zöl­le oder Sank­tio­nen erfasst wer­den kön­nen, die­nen sie als stra­te­gi­sches Instru­ment zur Umge­hung von Han­dels­bar­rie­ren.

Im ope­ra­ti­ven Bereich demons­trie­ren Unter­neh­men wie Pep­si­Co Chi­na, wie man Kos­ten­druck begeg­net. Durch den Ein­satz von KI in der „Pre­cis­i­on Agri­cul­tu­re“ (Text-basier­te KI zur Ern­te­über­wa­chung sowie KI-gesteu­er­te Bewäs­se­rung und Dün­gung) wer­den die Effi­zi­enz gestei­gert und Roh­stoff­preis­schocks abge­fe­dert.

7. Aus­blick und Risi­ko­ma­nage­ment für Inves­to­ren

Der Markt wet­tet der­zeit dar­auf, dass der Kon­flikt nach 3 bis 4 Wochen gelöst ist. Geo­po­li­tisch gibt es jedoch kei­nen kla­ren „Offramp“. Soll­te das Ulti­ma­tum ohne Ergeb­nis ver­strei­chen, droht ein lang­wie­ri­ger Krieg, der bis­her in den Akti­en­be­wer­tun­gen kaum reflek­tiert wird.

  1. Vor­be­rei­tung auf Tail-Risks: Die Annah­me eines kur­zen Krie­ges ist gefähr­lich. Inves­to­ren soll­ten das Risi­ko einer dau­er­haf­ten Blo­cka­de und eines Ölprei­ses von 150 $ stress-tes­ten.
  2. Qua­li­tät und Defen­siv-Fokus: Fokus auf Unter­neh­men mit hoher Preis­macht im Bereich Gesund­heits­we­sen und Basis­kon­sum­gü­ter. Japan und Süd­ko­rea blei­ben struk­tu­rell attrak­tiv, lei­den aber kurz­fris­tig unter dem Wäh­rungs­druck.
  3. Ana­ly­se der Ener­gie-Diver­si­fi­ka­ti­on: Die wirt­schaft­li­che Case für Erneu­er­ba­re Ener­gien ist bei aktu­el­lem Ölpreis­ni­veau unschlag­bar. Unter­neh­men, die ihre Wert­schöp­fungs­ket­te (wie Pep­si­Co mit­tels KI) dekar­bo­ni­sie­ren und effi­zi­en­ter gestal­ten, sind die Gewin­ner die­ser Kri­se.

Die nächs­ten 24 Stun­den wer­den zei­gen, ob Prä­si­dent Trump den Weg der Eska­la­ti­on wählt oder ob die Rea­li­tät des „Pret­zel-Dilem­mas“ ihn zu einer Aus­wei­tung der Fris­ten zwingt. Eine nach­hal­ti­ge Erho­lung der asia­ti­schen Bör­sen ist vor einer Klä­rung der Lage an der Stra­ße von Hor­mus nicht zu erwar­ten.


*Bei den ange­zeig­ten Kur­sen han­delt es sich um Moment­auf­nah­men, da der Bör­sen­han­del zum Zeit­punkt der Erstel­lung die­ses Bei­trags noch läuft.

Han­dels­zei­ten der wich­tigs­ten asia­ti­schen Bör­sen

Japan – Tokyo Stock Exch­an­ge (Nik­kei 225)

  • Orts­zeit (JST): 9:00 – 11:30 Uhr und 12:30 – 15:00 Uhr
  • MEZ: 1:00 – 3:30 Uhr und 4:30 – 7:00 Uhr
  • MESZ: 0:00 – 2:30 Uhr und 3:30 – 6:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 11:30 – 12:30 Uhr Orts­zeit

Hong Kong – Hong Kong Stock Exch­an­ge (Hang Seng)

  • Orts­zeit (HKT): 9:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
  • MEZ: 2:30 – 5:00 Uhr und 6:00 – 9:00 Uhr
  • MESZ: 3:30 – 6:00 Uhr und 7:00 – 10:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 12:00 – 13:00 Uhr Orts­zeit

Chi­na – Shang­hai Stock Exch­an­ge (SSE Com­po­si­te)

  • Orts­zeit (CST): 9:30 – 11:30 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr
  • MEZ: 2:30 – 4:30 Uhr und 6:00 – 8:00 Uhr
  • MESZ: 3:30 – 5:30 Uhr und 7:00 – 9:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 11:30 – 13:00 Uhr Orts­zeit

Süd­ko­rea – Korea Exch­an­ge (KOSPI)

  • Orts­zeit (KST): 9:00 – 15:20 Uhr
  • MEZ: 1:00 – 7:20 Uhr
  • MESZ: 0:00 – 6:20 Uhr
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Indi­en – Bom­bay Stock Exch­an­ge (BSE Sen­sex)

  • Orts­zeit (IST): 9:15 – 15:30 Uhr
  • MEZ: 5:00 – 11:00 Uhr (Win­ter)
  • MESZ: 3:45 – 9:45 Uhr (Som­mer)
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Aus­tra­li­en – ASX (S&P/ASX 200)

  • Orts­zeit (AEST): 10:00 – 16:00 Uhr
  • MEZ: 0:00 – 6:00 Uhr
  • MESZ: 23:00 – 5:00 Uhr (Vor­abend)
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Sin­ga­pur – Sin­ga­po­re Exch­an­ge (SGX)

  • Orts­zeit (SGT): 9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr
  • MEZ: 2:00 – 5:00 Uhr und 6:00 – 10:00 Uhr
  • MESZ: 3:00 – 6:00 Uhr und 7:00 – 11:00 Uhr

Wich­ti­ge Hin­wei­se:

Früh­han­del: Asia­ti­sche Bör­sen öff­nen bereits in den frü­hen Mor­gen­stun­den deut­scher Zeit (zwi­schen 0:00–7:00 Uhr MEZ)

Mit­tags­pau­sen: Beson­ders in Japan, Chi­na und Hong Kong gibt es aus­ge­dehn­te Mit­tags­pau­sen (1−1,5 Stun­den)

Wochen­en­de: Alle Bör­sen sind sams­tags und sonn­tags geschlos­sen

MESZ – euro­päi­sche Som­mer­zeit­um­stel­lung

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater