- China stellt erstmals eigene Immersions‑DUV‑Lithografie-Maschinen her – ein Chipfertigungswerkzeug, das bisher fast ausschließlich von ASML geliefert wurde.
- Erste Lieferungen sollen noch 2026 an große chinesische Chipproduzenten gehen, darunter SMIC, Hua Hong und ChangXin Memory Technologies.
- ASML-Aktie fällt um 4,6 % nach Veröffentlichung des Berichts.
- Der Hersteller bleibt anonym, da das Projekt politisch sensibel ist.
- Die neuen chinesischen DUV-Systeme sind noch leistungsschwächer und weniger zuverlässig als ASMLs Modelle; umfangreiche Tests sind nötig.
- Produktionsvolumen bleibt zunächst gering: etwa 5 Maschinen in 2026, rund 20 im Jahr 2027.
- DUV‑Immersionsmaschinen sind für China aktuell die fortschrittlichsten verfügbaren Lithografie-Systeme, da der Zugang zu EUV‑Technologie durch Exportkontrollen blockiert ist.
- China arbeitet parallel an einer eigenen EUV‑Maschine, die jedoch noch im Prototypstadium steckt.
- Die Entwicklung könnte China strategische Unabhängigkeit verschaffen, während die USA über noch strengere Export- und Servicebeschränkungen für Lithografieanlagen nachdenken.
China startet Produktion eigener DUV‑Lithografie‑Maschinen und greift ASMLs Monopol an
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