Geschich­ten aus dem Toll­haus Deutsch­land

“Poli­zis­tin” ver­ge­wal­tigt Mäd­chen

Gegen­stand des Ver­fah­rens
Vor dem Land­ge­richt Traun­stein hat ein Pro­zess gegen eine 55-jäh­ri­ge, inzwi­schen vom Dienst sus­pen­dier­te Poli­zis­tin begon­nen. Die Ange­klag­te, die als trans Frau iden­ti­fi­ziert wird, sieht sich mit schwe­ren Vor­wür­fen kon­fron­tiert, die sowohl sexu­el­len Miss­brauch an Min­der­jäh­ri­gen als auch den Besitz und die Her­stel­lung ille­ga­ler por­no­gra­fi­scher Inhal­te betref­fen.

Die Haupt­vor­wür­fe

  1. Ver­ge­wal­ti­gung einer 14-Jäh­ri­gen:
    • Der zen­tra­le Vor­wurf betrifft einen Vor­fall im August 2025. Die Ange­klag­te soll die Toch­ter einer Freun­din bei einem gemein­sa­men Aus­flug miss­braucht haben.
    • Der Tat­ort war die Toi­let­te eines Fast-Food-Restau­rants.
    • Das Opfer war zum Zeit­punkt der Tat 14 Jah­re alt, also rund 40 Jah­re jün­ger als die Ange­klag­te.
    • Zuvor soll die Ange­klag­te dem Mäd­chen eine por­no­gra­fi­sche Nach­richt über Whats­App gesen­det haben.
  2. Besitz von kin­der­por­no­gra­fi­schem Mate­ri­al:
    • Bei Durch­su­chun­gen fan­den Ermitt­ler Hun­der­te Datei­en mit Miss­brauchs­auf­nah­men von Kin­dern auf den Gerä­ten der Ange­klag­ten.
    • Die Auf­nah­men zei­gen laut Staats­an­walt­schaft bru­ta­le Gewalt­sze­nen.
    • Die jüngs­ten abge­bil­de­ten Opfer sol­len etwa drei Jah­re alt gewe­sen sein.
  3. Her­stel­lung tier­por­no­gra­fi­scher Inhal­te:
    • Ein wei­te­rer Ankla­ge­punkt ist die Her­stel­lung von Tier­por­no­gra­fie.
    • Die Ange­klag­te soll Vide­os erstellt haben, auf denen sie selbst mit meh­re­ren Sexu­al­part­nern und einem Hund zu sehen ist.

Aktu­el­ler Stand und Ver­fah­rens­ab­lauf

  • Unter­brin­gung: Die Ange­klag­te befin­det sich der­zeit in der Män­ner­ab­tei­lung der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt (JVA) Mün­chen.
  • Pro­zess­dau­er: Das Land­ge­richt hat vier Ver­hand­lungs­ta­ge für den Pro­zess ange­setzt.
  • Urteils­ver­kün­dung: Ein Urteil wird vor­aus­sicht­lich am 8. Okto­ber 2026 gespro­chen.
  • Ver­tei­di­gungs­stra­te­gie: Zu Beginn des Pro­zes­ses reg­te der Anwalt der Ange­klag­ten ein Rechts­ge­spräch an. Ziel ist typi­scher­wei­se ein soge­nann­ter „Deal“ (Ver­stän­di­gung), der den Pro­zess abkür­zen und dem Opfer eine belas­ten­de Aus­sa­ge vor Gericht erspa­ren könn­te. Vor­aus­set­zung hier­für wäre ein Geständ­nis der Ange­klag­ten. Zudem for­der­te die Ver­tei­di­gung, die Öffent­lich­keit von der Ver­hand­lung aus­zu­schlie­ßen.

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