Gast­ge­wer­be­um­satz im Juli 2026

Kern­aus­sa­gen zur Umsatz­ent­wick­lung

Im Juli 2026 hat das Gast­ge­wer­be in Deutsch­land sei­ne Umsät­ze im Ver­gleich zum Vor­mo­nat gestei­gert, zeigt jedoch im Jah­res­ver­gleich eine rea­le Schwä­che. Die Daten sind kalen­der- und sai­son­be­rei­nigt.

Ver­gleich zum Vor­mo­nat (Juni 2026):

  • Real (preis­be­rei­nigt): Der Umsatz stieg um 1,5 %.
  • Nomi­nal (nicht preis­be­rei­nigt): Der Umsatz stieg um 1,3 %.

Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat (Juli 2025):

  • Real (preis­be­rei­nigt): Der Umsatz sank um 4,0 %.
  • Nomi­nal (nicht preis­be­rei­nigt): Der Umsatz stieg um 3,0 %.

Hin­weis: Die Dif­fe­renz zwi­schen rea­ler und nomi­na­ler Ent­wick­lung deu­tet auf gestie­ge­ne Prei­se hin, da der nomi­na­le Wert steigt, wäh­rend der rea­le Wert (berei­nigt um Infla­ti­on) sinkt oder weni­ger stark steigt.

Detail­lier­te Betrach­tung nach Wirt­schafts­zwei­gen

Die Ent­wick­lung unter­schei­det sich zwi­schen dem Beher­ber­gungs­ge­wer­be und der Gas­tro­no­mie:

1. Hotels und sons­ti­ge Beher­ber­gungs­un­ter­neh­men:

  • Zum Vor­mo­nat (Juni 2026):
    • Real: +1,4 %
    • Nomi­nal: +0,1 %
  • Zum Vor­jahr (Juli 2025):
    • Real: -2,0 %
    • Nomi­nal: +2,9 %

2. Gas­tro­no­mie:

  • Zum Vor­mo­nat (Juni 2026):
    • Real: +1,6 %
    • Nomi­nal: +1,7 %
  • Zum Vor­jahr (Juli 2025):
    • Real: -4,7 %
    • Nomi­nal: +3,1 %

Die Gas­tro­no­mie ver­zeich­ne­te somit im Monats­ver­gleich einen etwas stär­ke­ren rea­len Zuwachs als das Beher­ber­gungs­ge­wer­be, litt im Jah­res­ver­gleich jedoch unter einem stär­ke­ren rea­len Rück­gang.

Fazit

Das deut­sche Gast­ge­wer­be zeig­te im Juli 2026 eine posi­ti­ve kurz­fris­ti­ge Dyna­mik mit einem rea­len Umsatz­plus von 1,5 % gegen­über dem Juni. Lang­fris­tig betrach­tet (im Ver­gleich zum Juli 2025) bleibt der Sek­tor jedoch unter Druck, da die rea­len Umsät­ze sowohl in der Gesamt­be­trach­tung (-4,0 %) als auch in den Teil­be­rei­chen Beher­ber­gung (-2,0 %) und Gas­tro­no­mie (-4,7 %) gesun­ken sind. Die nomi­na­len Stei­ge­run­gen deu­ten dar­auf hin, dass Preis­er­hö­hun­gen einen Teil des volu­mi­nö­sen Rück­gangs kom­pen­sie­ren, aber nicht voll­stän­dig aus­glei­chen kön­nen.


Quel­le: desta­tis

Dis­clai­mer: Die­ser Bericht dient aus­schließ­lich Infor­ma­ti­ons­zwe­cken und stellt kei­ne Anla­ge­be­ra­tung oder Emp­feh­lung zum Kauf oder Ver­kauf von Wert­pa­pie­ren dar. Für die Rich­tig­keit der Daten wird kei­ne Gewähr über­nom­men.

Wie hilf­reich war die­ser Bei­trag?

Kli­cke auf die Ster­ne um zu bewer­ten!

Durch­schnitt­li­che Bewer­tung 0 / 5. Anzahl Bewer­tun­gen: 0

Bis­her kei­ne Bewer­tun­gen! Sei der Ers­te, der die­sen Bei­trag bewer­tet.

Es tut uns leid, dass der Bei­trag für dich nicht hilf­reich war!

Las­se uns die­sen Bei­trag ver­bes­sern!

Wie kön­nen wir die­sen Bei­trag ver­bes­sern?

Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater