Apple belässt Quartalsdividende bei 0,26 $ und liefert Rekordquartal

Neueste Dividendenbekanntmachung

Apple hat eine Quartalsdividende von 0,26 $ je Aktie beschlossen. Damit bleibt die Ausschüttung unverändert gegenüber der Vorperiode, die ebenfalls 0,26 $ betrug.

Details zur Dividendenausschüttung

Die Dividende ist zahlbar am 12.02.2026. Anspruchsberechtigt sind Aktionäre, die die Aktie zum Record Date am 09.02.2026 im Depot halten.
Auf Jahressicht ergibt das eine annualisierte Dividende von 1,04 $ je Aktie. Bei einem Aktienkurs von rund 258,28 $ entspricht das einer Dividendenrendite von etwa 0,41 %.

Relevante Bewertungskennzahlen

Apple bleibt trotz moderater Dividendenrendite ein Schwergewicht für langfristige Anleger. Die Bewertung liegt im Premium-Bereich: Das Forward P/E beträgt 28,25, das Trailing P/E 34,62. Der Markt preist damit hohe Ergebnisqualität und robuste Cashflows ein.
Die Market Cap liegt bei rund 3.816,4 Mrd. $, der Enterprise Value bei etwa 3.846,9 Mrd. $.

Für Dividendeninvestoren zählt vor allem die Tragfähigkeit der Ausschüttung. Apple weist eine Payout Ratio von 13,67 % aus. Das signalisiert viel finanziellen Spielraum. Gleichzeitig unterstützt ein starker Cashflow die Kapitalrückflüsse: Im Quartal erzeugte Apple 53,9 Mrd. $ Operating Cash Flow.
Auch die Cashflow-Prioritäten bleiben klar. Apple zahlte im Quartal 3,9 Mrd. $ Dividenden und kaufte Aktien für 24,7 Mrd. $ zurück.

Auf Basis der zuletzt verfügbaren Jahreswerte liegt der Free Cashflowd. $. Das stützt Dividenden und Buybacks auch dann, wenn das Wachstum schwankt.

Dividendenhistorie und Nachhaltigkeit

Apple zahlt se und steigert die Dividende seit 13 Jahren in Folge.
Die historische Entwicklung zeigt jedoch auch: Apple ist kein Renditewert, sondern ein Dividendenwachstumswert. Seit der Wiederaufnahme der Dividende 2012 stieg die Quartalsdividende von 0,0946 $ auf 0,26 $. Das entspricht einer groben jährlichen Wachstumsrate von rund 8 %.

Die Nachhaltigkeit wirkt hoch. Die niedrige Payout Ratio begrenzt das Kürzungsrisiko. Der hohe Cashflow liefert die operative Deckung. Gleichzeitig reduziert Apple durch Buybacks die Aktienanzahl, was künftige Dividendensteigerungen pro Aktie erleichtert.

Kritisch bleibt der Preis: Bei einer Rendite um 0,4 % muss die Gesamtrendite primär aus Gewinnwachstum und Rückkäufen kommen.

Ausblick für langfristige Investoren

Apple startete stark in das Geschäftsjahr 2026. Der Konzern erzielte im Q1 143,8 Mrd. $ Umsatz (+16 %) und ein verwässertes EPS von 2,84 $ (+19 %).
iPhone und Services setzten neue Rekorde. Services wachsen als margenstarker Teil des Mix strukturell. Das stabilisiert Cashflows und erhöht die Planbarkeit der Ausschüttung.

Risiken bleiben real. Das iPhone dominiert den Umsatzmix. Eine Nachfragedelle trifft schneller als bei stärker diversifizierten Dividendenz Spannungen und Regulierung können Margen und Wachstum ebenfalls belasten.

Kurzes Unternehmensprofil

Apple entwickelt und verkauft Consumer-Electronics und betreibt ein globales Plattform- und Services-Ökosystem. iPhone, Mac, iPad und Wearables bilden das Hardware-Fundament. Services wie App Store, iCloud, Apple Music und Zahlungsdienste liefern wiederkehrende Erlöse. Die installierte Basis liegt bei über 2,5 Mrd. aktiven Geräten.

Letzter Quartalsbericht

1. Geschäftsentwicklung im Überblick

Apple erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 einen Rekordumsatz von 143,8 Mrd. USD, was einem Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der verwässerte Gewinn je Aktie (EPS) stieg um 19 % auf 2,84 USD. Sowohl Umsatz als auch EPS markieren neue Allzeithochs.

Treiber des Wachstums waren vor allem:

  • iPhone mit dem besten Quartal der Unternehmensgeschichte
  • Services, ebenfalls mit Rekordumsätzen (+14 % YoY)

2. Ertragslage und Margen

Der Nettogewinn belief sich auf 42,1 Mrd. USD (Vorjahr: 36,3 Mrd. USD).
Das operative Ergebnis stieg auf 50,9 Mrd. USD, was die hohe operative Hebelwirkung des Geschäftsmodells unterstreicht.

Die Bruttomarge profitierte vom starken Services-Anteil sowie von Skaleneffekten im iPhone-Geschäft. Gleichzeitig nahmen die F&E-Ausgaben deutlich zu, was auf anhaltend hohe Investitionen in Produktentwicklung und Plattformen hindeutet.

Kritische Einordnung:
Das Margenprofil bleibt außergewöhnlich stark. Allerdings wächst der Kostenblock Forschung und Entwicklung schneller als der Umsatz, was mittelfristig Druck auf die operative Marge ausüben könnte, falls das Wachstumstempo nachlässt.

3. Cashflow und Kapitalallokation

Apple erwirtschaftete im Quartal einen operativen Cashflow von rund 54 Mrd. USD. Davon flossen:

  • 3,9 Mrd. USD in Dividenden
  • 24,7 Mrd. USD in Aktienrückkäufe

Der Free Cashflow deckt die Ausschüttungen komfortabel ab und lässt weiterhin Spielraum für aggressive Kapitalrückführungen.

Bewertung für Dividendeninvestoren:
Die hohe Cashflow-Generierung ist die zentrale Grundlage für die langfristige Dividendenstabilität, selbst in konjunkturell schwächeren Phasen.

4. Bilanz und Verschuldung

Zum Quartalsende verfügte Apple über:

  • 45,3 Mrd. USD Cash und Cash-Äquivalente
  • Gesamtvermögen von 379,3 Mrd. USD

Die zins­tragenden Schulden wurden leicht reduziert. Die Eigenkapitalquote bleibt trotz umfangreicher Aktienrückkäufe moderat.

Kritischer Punkt:
Apple hält bewusst eine hohe Bruttoverschuldung, obwohl ausreichend Liquidität vorhanden ist. Dies ist steuerlich und kapitalmarkttechnisch rational, erhöht aber die Abhängigkeit von stabilen Refinanzierungsbedingungen.

5. Dividende

Der Vorstand beschloss eine Quartalsdividende von 0,26 USD je Aktie, zahlbar am 12. Februar 2026. Die Dividende ist vollständig durch den operativen Cashflow gedeckt.

Einordnung:
Die Dividendenrendite bleibt moderat, doch Apple positioniert sich klar als Dividendenwachstumswert, nicht als Hochdividendenaktie.

6. Gesamtfazit

Apple liefert ein operativ und finanziell außergewöhnlich starkes Quartal ab. Umsatz, Gewinn und Cashflow erreichen neue Rekordwerte. Für Dividendeninvestoren besonders relevant sind:

  • hohe Free-Cashflow-Deckung der Dividende
  • kontinuierliche Kapitalrückführungen
  • robuste Bilanz trotz hoher Ausschüttungen

Risiken bestehen primär in der hohen Abhängigkeit vom iPhone sowie in möglichen Margenbelastungen durch steigende Kosten. Insgesamt bleibt Apple jedoch ein qualitativ hochwertiger Kernwert für langfristig orientierte Dividendeninvestoren.

finviz dynamic chart for AAPL

Die Selektion dieser Aktie erfolgte zufällig aus einem breiten Spektrum an tagesaktuellen Börsenmitteilungen bezüglich angekündigter Dividendenzahlungen. Der vorliegende Beitrag zielt nicht auf eine qualitative Bewertung dieser dividendenstarken Aktie ab, sondern verfolgt einen rein deskriptiven Ansatz.

Was sind Dividend Champions, Contenders, Challengers?


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