Asien am Morgen – 04.02.2026

Marktstimmung & Technologie

  • Tech-Ausverkauf: Die asiatischen Aktienmärkte stehen unter Druck und folgen damit den Verlusten an der Wall Street. Investoren rotieren aus dem Technologiesektor heraus.
  • Software-Krise: Software-Aktien leiden besonders unter der Angst vor Disruption durch künstliche Intelligenz. Auslöser ist ein neues Automatisierungstool von Anthropic („Coworker“), das Geschäftsmodelle traditioneller Softwareanbieter bedroht.
  • AMD & Chips: AMD-Aktien fielen im nachbörslichen Handel, da der Ausblick die hohen Erwartungen der Investoren (insbesondere im AI-Bereich im Vergleich zu Nvidia) nicht erfüllen konnte, obwohl die Zahlen solide waren.
  • Nintendo: Die Aktie brach um über 9 % ein, nachdem die Gewinne enttäuschten. US-Zölle belasten die Margen der neuen „Switch 2“-Konsole, zudem steigen die Preise für Speicherchips.

Geopolitik & Rohstoffe

  • Iran-Konflikt: Der Ölpreis steigt (WTI über 63 $), nachdem die US-Marine eine iranische Drohne über dem Arabischen Meer abgeschossen hat. Trotzdem sollen geplante Gespräche zwischen den USA und dem Iran am Freitag stattfinden.
  • EU vs. China: Die EU plant, den USA eine Partnerschaft für kritische Mineralien anzubieten, um den Einfluss Chinas auf die Lieferketten einzudämmen. Ein Abkommen soll innerhalb von 30 Tagen verhandelt werden.

Länderspezifische Entwicklungen

  • Japan: Der Yen hält sich stabil bei 155 zum US-Dollar. Der Fokus liegt auf den anstehenden Wahlen am Wochenende. Premierministerin Takaichi versucht, besonders junge Wähler über Social Media anzusprechen.
  • China/Hongkong: Es findet eine Umschichtung („Rotation“) statt: Investoren wenden sich von Tech-Aktien ab und gehen in Finanz- und Immobilienwerte, da chinesische Tech-Werte an Gunst verlieren.
  • Singapur: Ein Konsortium unter Führung von KKR kauft ST Telemedia Global Data Centres (STT GDC) für 5,2 Milliarden Singapur-Dollar.
  • Indonesien: Der Finanzminister verteidigt die Wirtschaftspolitik gegenüber einer Warnung von MSCI bezüglich einer möglichen Herabstufung des Marktstatus.
  • Australien: Die Zentralbank (RBA) hat die Zinsen um 25 Basispunkte auf 3,85 % angehoben.

Kryptowährungen

  • Bitcoin-Absturz: Bitcoin ist auf den tiefsten Stand seit dem Wahlsieg von Präsident Trump gefallen (Handel um 75.000 $), angetrieben durch schwindenden Optimismus bezüglich Deregulierung.

Unternehmen

  • Disney: Josh D’Amaro (derzeit Chef der Freizeitparks) wurde als Nachfolger von Bob Iger als CEO ausgewählt; die Übergabe erfolgt im März.
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SHANGHAI4.079,473+11,735+0,29
SHENZHEN14.034,331-92,775-0,66
KOSPI5.368,17+80,09+1,51
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SGX-CNBC CHINA GROWTH1.835,899+10,81+0,59

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