Asi­ens Bör­sen am Mor­gen – 16.03.2026

Bör­sen­nach­rich­ten aus dem asia­tisch-pazi­fi­schen Raum

Der Bör­sen­ver­lauf in Asi­en ist zum Stand des 16. März 2026 von mas­si­ven geo­po­li­ti­schen Span­nun­gen und wirt­schaft­li­cher Unsi­cher­heit geprägt, die pri­mär durch den Krieg im Iran und die dar­aus resul­tie­ren­den Stö­run­gen im glo­ba­len Ener­gie­han­del aus­ge­löst wur­den.

Domi­nanz des Iran-Kon­flikts und Ener­gie­kri­se

Der Krieg im Iran, der sich nun an sei­nem 16. Tag befin­det, ist der alles beherr­schen­de Fak­tor für die Märk­te. Beson­ders kri­tisch für den asia­ti­schen Raum ist die Situa­ti­on in der Stra­ße von Hor­mus. Die Dro­hung des Iran, die­se lebens­wich­ti­ge Was­ser­stra­ße geschlos­sen zu hal­ten, sowie die Kom­ple­xi­tät einer mög­li­chen Eskor­te durch Droh­nen und Minen haben die Märk­te in Alarm­be­reit­schaft ver­setzt.

Da eine Blo­cka­de der Stra­ße von Hor­mus weit mehr als nur den Ölsek­tor tref­fen wür­de, sind die asia­ti­schen Volks­wirt­schaf­ten, die stark von Ener­gie­im­por­ten und dem glo­ba­len Waren­han­del abhän­gen, beson­ders ver­wund­bar. Es wird berich­tet, dass die Stö­run­gen im Schiffs­ver­kehr Wochen andau­ern könn­ten, was die Pla­nungs­si­cher­heit für Unter­neh­men mas­siv beein­träch­tigt.

Ölprei­se und Wäh­rungs­druck

Die asia­ti­schen Märk­te lei­den unter den stark gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten. Der Preis für Brent-Öl liegt sta­bil über 100 USD pro Bar­rel.

  • Wäh­rungs­ef­fek­te: Par­al­lel zu den stei­gen­den Ölprei­sen ver­zeich­net der US-Dol­lar Gewin­ne, was den Druck auf asia­ti­sche Wäh­run­gen erhöht und die Kos­ten für impor­tier­te Ener­gie in loka­ler Wäh­rung wei­ter ver­teu­ert.
  • Han­dels­be­zie­hun­gen: Vor die­sem Hin­ter­grund gibt es For­de­run­gen von US-Ver­tre­tern, dass asia­ti­sche Natio­nen ver­stärkt Öl aus den USA bezie­hen soll­ten, anstatt sich auf insta­bi­le Quel­len im Nahen Osten zu ver­las­sen. Gleich­zei­tig for­dert die US-Regie­rung unter Trump die Unter­stüt­zung ande­rer Natio­nen bei der Siche­rung der Stra­ße von Hor­mus ein.

Aus­wir­kun­gen auf spe­zi­fi­sche Regio­nen und Sek­to­ren

  • Indi­en: Der Krieg im Iran stellt eine direk­te Bedro­hung für eine spe­zi­fi­sche indi­sche Indus­trie dar, die Mil­lio­nen von Men­schen beschäf­tigt. Dies ver­deut­licht, dass die Aus­wir­kun­gen weit über die direk­ten Ener­gie­kos­ten hin­aus­ge­hen und gan­ze Beschäf­ti­gungs­sek­to­ren gefähr­den.
  • All­ge­mei­ner Akti­en­markt: Die Stim­mung wird als „sehr düs­ter“ (very bleak) beschrie­ben. In den USA ver­zeich­ne­te der S&P 500 bereits die drit­te Woche in Fol­ge Ver­lus­te, ein Trend, der sich durch die glo­ba­le Ver­net­zung auch in den asia­ti­schen Han­dels­plät­zen wider­spie­gelt. Akti­en set­zen ihren Abwärts­trend welt­weit fort, wäh­rend Inves­to­ren ver­su­chen, das Risi­ko in einem Umfeld extre­mer Vola­ti­li­tät zu steu­ern.

Wirt­schaft­li­cher Aus­blick und Risi­ken

Die Kom­bi­na­ti­on aus sta­gnie­ren­den Kon­sum­aus­ga­ben, einem geschwäch­ten BIP und der Unsi­cher­heit durch den Krieg belas­tet die all­ge­mei­ne wirt­schaft­li­che Pro­gno­se. Exper­ten war­nen davor, dass der Iran die Welt­wirt­schaft durch die Kon­trol­le über stra­te­gi­sche See­we­ge qua­si als „Gei­sel“ hält. Für asia­ti­sche Anle­ger bedeu­tet dies eine Pha­se hoher Vola­ti­li­tät, in der tra­di­tio­nel­le Wachs­tums­mo­del­le durch dras­tisch stei­gen­de Kos­ten und unter­bro­che­ne Lie­fer­ket­ten infra­ge gestellt wer­den.

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass die asia­ti­schen Bör­sen der­zeit mas­siv unter der Kom­bi­na­ti­on aus 100-Dol­lar-Öl, einem star­ken Dol­lar und der exis­ten­zi­el­len Bedro­hung der Han­dels­we­ge in Nah­ost lei­den, was die Aus­sich­ten für die nähe­re Zukunft äußerst nega­tiv erschei­nen lässt.


Geo­po­li­ti­sche Insta­bi­li­tät und Markt­dy­na­mik: Ana­ly­se des asia­ti­schen Bör­sen­ver­laufs

1. Ein­lei­tung: Die neue Rea­li­tät der asia­ti­schen Märk­te

Am 16. Tag des Iran-Krie­ges haben die asia­ti­schen Finanz­märk­te den Modus der her­kömm­li­chen Fun­da­men­tal­ana­ly­se ver­las­sen und befin­den sich in einer Pha­se der aggres­si­ven Dis­kon­tie­rung von Extrem­ri­si­ken (Tail Risks). Die stra­te­gi­sche Bedeu­tung der Regi­on als Epi­zen­trum glo­ba­ler Han­dels­strö­me macht sie zum unmit­tel­ba­ren Reso­nanz­bo­den für die mili­tä­ri­sche Eska­la­ti­on im Nahen Osten. Wir beob­ach­ten der­zeit einen Kor­re­la­ti­ons­bruch zwi­schen klas­si­schen Asset­klas­sen, da geo­po­li­ti­sche Schocks die makro­öko­no­mi­schen Daten­mo­del­le voll­stän­dig ver­drängt haben.

Die Stim­mungs­la­ge wird mas­siv durch die Nach­richt über die schwe­re Ver­wun­dung des ira­ni­schen Obers­ten Füh­rers Kha­men­ei belas­tet. Die­se Ent­wick­lung indu­ziert ein unkal­ku­lier­ba­res Nach­fol­ge­ri­si­ko und stellt die bis­he­ri­ge Annah­me einer sta­bi­len, wenn auch feind­se­li­gen Befehls­ket­te infra­ge. Dass Russ­land laut Geheim­dienst­be­rich­ten den Iran aktiv bei Gegen­schlä­gen gegen US-Kräf­te unter­stützt, wei­tet den Regio­nal­kon­flikt in der Wahr­neh­mung der Markt­teil­neh­mer zu einer Groß­macht­kon­fron­ta­ti­on aus. In die­sem Umfeld fun­gie­ren asia­ti­sche Indi­zes als hoch­emp­find­li­che Früh­in­di­ka­to­ren für die glo­ba­le Risi­ko­be­reit­schaft, da hier die mas­sivs­ten Reka­pi­ta­li­sie­rungs- und De-Ris­king-Ten­den­zen ein­set­zen.

Die­se Ero­si­on der poli­ti­schen Sta­bi­li­tät wirkt als direk­ter Kata­ly­sa­tor für die Preis­fin­dung an den Ener­gie- und Devi­sen­märk­ten.

2. Preis­druck und Vola­ti­li­tät: Roh­stof­fe und Wäh­run­gen

Die Ener­gie­prei­se fun­gie­ren in die­sem Kon­flikt als pri­mä­rer Trans­mis­si­ons­rie­men für sys­te­mi­sche Markt­un­si­cher­heit. Der Brent-Ölpreis hat sich nach­hal­tig über der Mar­ke von 100 USD fest­ge­setzt, was in Kom­bi­na­ti­on mit einem glo­bal erstar­ken­den US-Dol­lar eine toxi­sche Mischung für asia­ti­sche Net­to­mo­bi­li­sa­to­ren dar­stellt.

Wir kon­sta­tie­ren eine dro­hen­de Zah­lungs­bi­lanz­kri­se für ener­gie­in­ten­si­ve Volks­wirt­schaf­ten. Die Abwer­tung loka­ler Wäh­run­gen gegen­über dem Green­back bei gleich­zei­tig explo­die­ren­den Import­kos­ten führt zu einer mas­si­ven impor­tier­ten Infla­ti­on. Stra­te­gi­sche Vor­schlä­ge, wie die For­de­rung des US-Poli­ti­kers Zel­din, asia­ti­sche Natio­nen soll­ten ver­stärkt US-Öl bezie­hen, um die Abhän­gig­keit von der Stra­ße von Hor­mus zu ver­rin­gern, wer­den zwar dis­ku­tiert, kön­nen den kurz­fris­ti­gen Preis­druck jedoch nicht kom­pen­sie­ren.

Trei­ber der Vola­ti­li­tätMarkt­ef­fek­te (Stra­te­gi­sche Ana­ly­se)
Ölpreis­spit­zen (Brent > 100 USD)Mas­si­ve Belas­tung der Han­dels­bi­lan­zen; Risi­ko einer struk­tu­rel­len Mar­gen­ero­si­on in der Fer­ti­gungs­in­dus­trie.
Hor­muz-Blo­cka­de-Sze­na­rioEin­prei­sung von Ver­si­che­rungs­prä­mi­en für Kriegs­ri­si­ken; Still­stand in Just-in-Time-Lie­fer­ket­ten.
US-Dol­lar-Stär­keVer­schär­fung der Terms of Trade; Kapi­tal­flucht aus asia­ti­schen Emer­ging Mar­kets (Flight to Qua­li­ty).
Erwei­ter­te Kriegs­par­tei­en (Russ­land-Sup­port)Dis­kon­tie­rung eines lang­an­hal­ten­den glo­ba­len Abnut­zungs­krie­ges; Erhö­hung der Vola­ti­li­täts­ti­tel.

Die gegen­wär­ti­gen Preis­ni­veaus zemen­tie­ren die Infla­ti­ons­er­war­tun­gen in Asi­en und schwä­chen die Kauf­kraft pri­va­ter Haus­hal­te nach­hal­tig. Die­se „Dou­ble Bur­den“ aus Wäh­rungs­ver­fall und Ener­gie­kos­ten-Schock unter­gräbt die preis­li­che Wett­be­werbs­fä­hig­keit asia­ti­scher Expor­teu­re und droht, das Wirt­schafts­wachs­tum der gesam­ten Regi­on abzu­wür­gen, bevor alter­na­ti­ve Ver­sor­gungs­rou­ten akti­viert wer­den kön­nen.

3. Die stra­te­gi­sche Eng­stel­le: Die Stra­ße von Hor­mus und der asia­ti­sche Han­del

Die Stra­ße von Hor­mus bleibt das gra­vie­rends­te logis­ti­sche Nadel­öhr für die asia­ti­sche Ver­sor­gungs­si­cher­heit, wobei jede Ver­län­ge­rung der Blo­cka­de die indus­tri­el­le Kern­sub­stanz des Kon­ti­nents gefähr­det.

Die For­de­rung der US-Admi­nis­tra­ti­on nach akti­ver mili­tä­ri­scher Unter­stüt­zung durch asia­ti­sche Natio­nen bei der Siche­rung des Schiffs­ver­kehrs unter­streicht die Schwe­re der Lage. Die Bedro­hung durch See­mi­nen und Droh­nen macht Eskort­mis­sio­nen hoch­kom­plex und teu­er. Exper­ten wie McNal­ly war­nen, dass eine Stö­rung Wochen andau­ern könn­te, was die glo­ba­le Schiff­fahrt vor unlös­ba­re Pro­ble­me stellt. Eine Blo­cka­de ist „mehr als nur Öl“:

  • Sys­te­mi­sche Lie­fer­ket­ten­un­ter­bre­chung: Die Ver­zö­ge­rung kri­ti­scher Vor­pro­duk­te führt zu Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­len in den High-Tech-Clus­tern Ost­asi­ens.
  • Explo­si­on der Ver­si­che­rungs­kos­ten: Die Prä­mi­en für See­fracht in Kon­flikt­zo­nen errei­chen Niveaus, die den kom­mer­zi­el­len Trans­port für vie­le Markt­teil­neh­mer unren­ta­bel machen.
  • Mari­ti­me Fracht­ra­ten-Ral­lye: Die Ver­knap­pung von gesi­cher­tem Ton­na­ge-Raum führt zu einem Bie­ter­wett­streit, der die End­ver­brau­cher­prei­se welt­weit nach oben treibt.

Die­se mari­ti­men Eng­päs­se wir­ken wie ein Mul­ti­pli­ka­tor für die real­wirt­schaft­li­chen Fol­gen, die beson­ders die ener­gie­ab­hän­gi­gen Schwer­indus­trien der Regi­on tref­fen.

4. Regio­na­le Brenn­punk­te: Risi­ko­ana­ly­se Indi­en

Die Ver­wund­bar­keit indi­scher Schwel­len­märk­te gegen­über einem lang­an­hal­ten­den Kon­flikt hat ein kri­ti­sches Niveau erreicht. Beson­ders die ener­gie­in­ten­si­ve indi­sche Fer­ti­gungs­in­dus­trie, die als Beschäf­ti­gungs­mo­tor für Mil­lio­nen fun­giert, steht unter mas­si­vem Druck.

Risi­ko­ana­ly­se: Indi­scher Indus­trie­sek­tor

  • Risi­ko: Struk­tu­rel­le Deindus­tria­li­sie­rung durch Import­kos­ten-Schock.
  • Ein­tritts­wahr­schein­lich­keit: Hoch, solan­ge Brent > 100 USD ver­harrt.
  • Aus­wir­kung: Mas­si­ver Ver­lust an indus­tri­el­ler Wett­be­werbs­fä­hig­keit, poten­zi­el­le Ent­las­sungs­wel­len und sozia­le Insta­bi­li­tät.
  • Mecha­nis­mus: Die extrem hohe Abhän­gig­keit von Roh­öl­im­por­ten durch die Stra­ße von Hor­mus bedeu­tet, dass Indi­en kei­ne Puf­fer­ka­pa­zi­tä­ten gegen dau­er­haft drei­stel­li­ge Ölprei­se besitzt. Die Inte­gra­ti­on in glo­ba­le Zulie­fer­er­ket­ten wird zum Nach­teil, wenn die Ener­gie­kos­ten die indi­sche Pro­duk­ti­on im Ver­gleich zu Stand­or­ten mit direk­te­rem Ener­gie­zu­gang dis­qua­li­fi­zie­ren.

Zusam­men­fas­send lässt sich sagen, dass regio­na­le Sor­gen über eine dau­er­haf­te Ver­sor­gungs­un­ter­bre­chung die indi­schen Märk­te in eine Pha­se der defen­si­ven Neu­aus­rich­tung gezwun­gen haben, was das natio­na­le Wachs­tums­ziel für 2026 mas­siv gefähr­det.

5. Fazit und stra­te­gi­scher Aus­blick

Die asia­ti­schen Märk­te navi­gie­ren der­zeit durch ein Stag­fla­ti­ons-Sze­na­rio, wie es von Exper­ten wie Ste­ven Ratt­ner im Kon­text von US-Zöl­len und Kriegs­kos­ten skiz­ziert wur­de. Die Kom­bi­na­ti­on aus sta­gnie­ren­dem Out­put und galop­pie­ren­der Infla­ti­on, ver­schärft durch geo­po­li­ti­sche Erpress­bar­keit, ist für Inves­to­ren ein hoch­ris­kan­tes Umfeld. Die US-Wirt­schaft zeigt Zei­chen der Erschöp­fung, wäh­rend die glo­ba­le Unsi­cher­heit durch den rus­si­schen Sup­port für den Iran und die unge­klär­te Nach­fol­ge Kha­men­eis wei­ter befeu­ert wird.

Kurz­fris­tig ist eine Fort­set­zung des Abwärts­trends an den Akti­en­märk­ten sowie eine anhal­tend hohe Vola­ti­li­tät an den Roh­stoff­bör­sen das Basis­sze­na­rio. Eine Dees­ka­la­ti­on ist ohne eine trag­fä­hi­ge Lösung für die mari­ti­me Sicher­heit im Per­si­schen Golf nicht in Sicht.

  1. Regime-Sta­bi­li­tät im Iran: Die Hand­lungs­fä­hig­keit der ira­ni­schen Füh­rung nach der Ver­wun­dung Kha­men­eis ent­schei­det über die Dau­er der Hor­muz-Blo­cka­de.
  2. Trans­at­lan­ti­sche Ener­gie-Diver­si­fi­zie­rung: Die Geschwin­dig­keit, mit der asia­ti­sche Abneh­mer auf das US-Ange­bot (Zel­din-Vor­schlag) reagie­ren kön­nen, bestimmt die lang­fris­ti­ge Preis­sta­bi­li­tät.
  3. Stag­fla­ti­ons-Dyna­mik: Die Kor­re­la­ti­on zwi­schen sin­ken­dem Kon­sum­ver­trau­en und stei­gen­den Import­prei­sen droht die asia­ti­schen Zen­tral­ban­ken in eine geld­po­li­ti­sche Sack­gas­se zu füh­ren.

Asia­tisch-pazi­fi­sche Akti­en­in­di­zes (05:00 Uhr)

IndexWertVer­än­de­rung (abso­lut)Ver­än­de­rung (%)
Nik­kei 22553.588,14-231,47↓ 0,43%
SSE Com­po­si­te Index4.066,40-29,05↓ 0,71%
Hang Seng Index25.756,27+290,67↑ 1,14%
BSE Sen­sex74.826,48+262,55↑ 0,35%
Nif­ty 5023.236,95+85,85↑ 0,37%
S&P Asia 508.866,53-35,94↓ 0,40%
Tai­wan Capi­ta­liza­ti­on Weigh­ted…33.525,61+125,29↑ 0,38%
KOSPI5.524,89+37,65↑ 0,69%
S&P/ASX 2008.589,90-27,20↓ 0,32%
NZX 50 Index13.147,72-39,62↓ 0,30%
S&P BSE — 10024.406,83+81,91↑ 0,34%
TOPIX3.612,60-16,43↓ 0,45%
A‑share Index4.263,95-30,46↓ 0,71%
B‑share Index263,90-2,41↓ 0,91%
SZSE Com­po­nent-Index14.181,29-99,49↓ 0,70%
Shang­hai Stock Exch­an­ge 180 I…10.087,12-91,12↓ 0,90%
Shang­hai Stock Exch­an­ge 50 In…2.942,62-14,23↓ 0,48%
ChiN­ext3.316,25+5,97↑ 0,18%
CSI 3004.643,43-25,71↓ 0,55%
SZSE Com­po­si­te Index2.684,34-17,07↓ 0,63%
S&P/HKEX GEM Index20,02-0,12↓ 0,60%
S&P/HKEX Lar­ge Cap Index36.773,28+554,90↑ 1,53%
Hang Seng Chi­na Enter­pri­ses In…8.782,74+111,26↑ 1,28%
S&P BSE — 50033.565,78+49,35↑ 0,15%
S&P BSE — 20010.603,13+26,01↑ 0,25%
LQ-45717,85-10,48↓ 1,44%
IDX Com­po­si­te7.047,58-89,95↓ 1,26%
FTSE ASEAN All-Share Index990,75-17,79↓ 1,76%
S&P/ASX 3008.521,80-30,20↓ 0,35%
S&P/NZX 20 Index7.434,93-22,79↓ 0,31%
S&P/NZX All Index1.855,69-7,11↓ 0,38%

Legen­de:

  • ↑ = posi­ti­ver Trend (grün hin­ter­legt)
  • ↓ = nega­ti­ver Trend (rot hin­ter­legt)

Gesamt­ein­druck: Gemisch­tes Bild mit regio­na­len Unter­schie­den

Die Indi­zes zei­gen ein gespal­te­nes Markt­um­feld im asia­tisch-pazi­fi­schen Raum. Es las­sen sich kla­re regio­na­le Gewin­ner und Ver­lie­rer iden­ti­fi­zie­ren:

Posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen:

  1. Hong Kong sticht her­vor
  • Hang Seng Index (+1,14%) und Hang Seng Chi­na Enter­pri­ses (+1,28%) zei­gen star­ke Gewin­ne
  • S&P/HKEX Lar­ge Cap Index führt mit +1,53% die Gewin­ner an
  • Kri­ti­sche Nach­fra­ge: Liegt dies an spe­zi­fi­schen poli­ti­schen oder wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lun­gen in Hong Kong?
  1. Indi­en zeigt Sta­bi­li­tät
  • Alle indi­schen Indi­zes (BSE Sen­sex, Nif­ty 50, BSE-100/200/500) durch­weg posi­tiv
  • Brei­te Markt­brei­te spricht für fun­da­men­ta­le Stär­ke
  1. Süd­ko­rea und Tai­wan sta­bil
  • KOSPI (+0,69%) und Tai­wan Capi­ta­liza­ti­on Weigh­ted (+0,38%) im Plus

Pro­ble­ma­ti­sche Ent­wick­lun­gen:

  1. Chi­ne­si­sches Fest­land unter Druck
  • Nahe­zu alle Fest­land-Chi­na-Indi­zes rot (SSE Com­po­si­te ‑0,71%, SZSE Com­po­nent ‑0,70%, Shang­hai 180 ‑0,90%)
  • Kri­ti­sche Anmer­kung: Dies deu­tet auf struk­tu­rel­le Pro­ble­me oder regu­la­to­ri­sche Unsi­cher­hei­ten hin
  1. Süd­ost­asi­en schwä­chelt deut­lich
  • FTSE ASEAN All-Share (-1,76%) als größ­ter Ver­lie­rer
  • Indo­ne­si­en (IDX Com­po­si­te ‑1,26%, LQ-45 ‑1,44%) beson­ders betrof­fen
  • Fra­ge: Gibt es regio­na­le wirt­schaft­li­che oder wäh­rungs­po­li­ti­sche Pro­ble­me?
  1. Japan und Australien/Neuseeland nega­tiv
  • Ent­wi­ckel­te Märk­te zei­gen Schwä­che trotz glo­ba­ler Erho­lungs­ten­den­zen

Kri­ti­sche Ein­ord­nung:

Auf­fäl­lig: Die Dis­kre­panz zwi­schen Hong Kong (stark posi­tiv) und Fest­land-Chi­na (durch­weg nega­tiv) ist bemer­kens­wert und bedarf einer Erklä­rung. Dies könn­te auf:

  • Kapi­tal­flucht­be­we­gun­gen
  • Unter­schied­li­che regu­la­to­ri­sche Rah­men­be­din­gun­gen
  • Poli­ti­sche Unsi­cher­hei­ten

hin­wei­sen.

Fazit:

Die Indi­zes zei­gen kei­nen ein­heit­li­chen Trend, son­dern eine star­ke regio­na­le Frag­men­tie­rung. Wäh­rend Süd­asi­en (Indi­en) und Hong Kong pro­fi­tie­ren, lei­den Chi­na (Fest­land) und Süd­ost­asi­en deut­lich. Dies spricht für län­der­spe­zi­fi­sche Fak­to­ren statt regio­na­ler Makro­trends.


Han­dels­zei­ten der wich­tigs­ten asia­ti­schen Bör­sen

Japan — Tokyo Stock Exch­an­ge (Nik­kei 225)

  • Orts­zeit (JST): 9:00 — 11:30 Uhr und 12:30 — 15:00 Uhr
  • MEZ: 1:00 — 3:30 Uhr und 4:30 — 7:00 Uhr
  • MESZ: 0:00 — 2:30 Uhr und 3:30 — 6:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 11:30 — 12:30 Uhr Orts­zeit

Hong Kong — Hong Kong Stock Exch­an­ge (Hang Seng)

  • Orts­zeit (HKT): 9:30 — 12:00 Uhr und 13:00 — 16:00 Uhr
  • MEZ: 2:30 — 5:00 Uhr und 6:00 — 9:00 Uhr
  • MESZ: 3:30 — 6:00 Uhr und 7:00 — 10:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 12:00 — 13:00 Uhr Orts­zeit

Chi­na — Shang­hai Stock Exch­an­ge (SSE Com­po­si­te)

  • Orts­zeit (CST): 9:30 — 11:30 Uhr und 13:00 — 15:00 Uhr
  • MEZ: 2:30 — 4:30 Uhr und 6:00 — 8:00 Uhr
  • MESZ: 3:30 — 5:30 Uhr und 7:00 — 9:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 11:30 — 13:00 Uhr Orts­zeit

Süd­ko­rea — Korea Exch­an­ge (KOSPI)

  • Orts­zeit (KST): 9:00 — 15:20 Uhr
  • MEZ: 1:00 — 7:20 Uhr
  • MESZ: 0:00 — 6:20 Uhr
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Indi­en — Bom­bay Stock Exch­an­ge (BSE Sen­sex)

  • Orts­zeit (IST): 9:15 — 15:30 Uhr
  • MEZ: 5:00 — 11:00 Uhr (Win­ter)
  • MESZ: 3:45 — 9:45 Uhr (Som­mer)
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Aus­tra­li­en — ASX (S&P/ASX 200)

  • Orts­zeit (AEST): 10:00 — 16:00 Uhr
  • MEZ: 0:00 — 6:00 Uhr
  • MESZ: 23:00 — 5:00 Uhr (Vor­abend)
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Sin­ga­pur — Sin­ga­po­re Exch­an­ge (SGX)

  • Orts­zeit (SGT): 9:00 — 12:00 Uhr und 13:00 — 17:00 Uhr
  • MEZ: 2:00 — 5:00 Uhr und 6:00 — 10:00 Uhr
  • MESZ: 3:00 — 6:00 Uhr und 7:00 — 11:00 Uhr

Wich­ti­ge Hin­wei­se:

Früh­han­del: Asia­ti­sche Bör­sen öff­nen bereits in den frü­hen Mor­gen­stun­den deut­scher Zeit (zwi­schen 0:00–7:00 Uhr MEZ)

Mit­tags­pau­sen: Beson­ders in Japan, Chi­na und Hong Kong gibt es aus­ge­dehn­te Mit­tags­pau­sen (1–1,5 Stun­den)

Wochen­en­de: Alle Bör­sen sind sams­tags und sonn­tags geschlos­sen

MESZ — euro­päi­sche Som­mer­zeit­um­stel­lung

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater