- Abbau erfolgt über natürliche Fluktuation und ein freiwilliges Abfindungsprogramm Das Programm gilt in Deutschland für alle Mitarbeitenden außerhalb der direkten Produktion und läuft von Oktober 2026 bis Ende 2027.
- Deutschland besonders betroffen BMW hat über 84.000 der weltweit 154.000 Mitarbeitenden in Deutschland. Daher dürfte mehr als die Hälfte der gestrichenen Stellen dort anfallen.
- Hintergrund: Gewinnwarnung und Kostendruck Seit Juni wird über ein Abbauprogramm spekuliert, nachdem der neue CEO Nedeljkovic eine deutliche Gewinnwarnung aussprechen musste. BMW will Struktur- und Effizienzmaßnahmen beschleunigen.
- Kosten des Programms Es wird mit Einmalbelastungen von rund 1 Mrd. Euro gerechnet, wobei unklar ist, wie viel davon direkt in den Personalabbau fließt.
- Branchenlage: Druck auf deutsche Autoindustrie Gründe sind u. a.
- Einbruch des chinesischen Marktes
- US‑Zölle
- stärkere chinesische Konkurrenz
- globale Konjunkturschwäche durch Nahostkrise BMW kann sich diesen Entwicklungen nicht entziehen.
- Historischer Kontext BMW war lange der einzige große deutsche Hersteller ohne großes Abbauprogramm. 2008 wurden bereits über 10.000 Stellen gestrichen.
- Aktuelle Zahlen Die Belegschaft schrumpfte bereits 2025–2026 um rund 2.000 Mitarbeitende.
- Ausblick Am Donnerstag legt BMW die Halbjahreszahlen vor — erwartet werden eher schwache Ergebnisse.
BMW streicht weltweit rund 8.000 Stellen
Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater