- Donald Trump berichtet von einem „sehr guten Gespräch“ mit dem neuen britischen Premierminister Andy Burnham .
- Trump kündigt an, Burnham „in naher Zukunft“ persönlich zu treffen, ohne ein Datum zu nennen .
- Burnham ist seit dem 20. Juli 2026 im Amt und der siebte britische Premier innerhalb von zehn Jahren. Er verspricht einen politischen Neustart und ein neues Wirtschaftsmodell für ein Land, das „genug“ von ständigen Führungswechseln hat .
- Laut Trump sprachen beide über Nordsee-Öl, Handel, Militärbündnisse und die Räumung der Straße von Hormus .
- Burnham versicherte Trump, dass Großbritannien weiterhin zu Verteidigung und Sicherheit stehe und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus unterstützen werde, die seit Beginn des Kriegs blockiert ist und Energiepreise steigen ließ .
- Trump kritisierte Burnhams Vorgänger Keir Starmer, u. a. wegen dessen Haltung im U.S.-Israel–Iran-Konflikt, Energiepolitik und Tech-Regulierung .
- Die Beziehungen zwischen Trump und Starmer hatten sich abgekühlt, nachdem Großbritannien zunächst die Nutzung britischer Basen für US‑Angriffe auf Iran verweigerte, später aber doch zustimmte .
- Noch vor wenigen Wochen hatte Trump Burnham als „extrem liberal“ bezeichnet und bezweifelt, dass er die Nordsee für mehr Ölbohrungen öffnen würde .
Der Sozialist Andy Burnham ist vor allem wegen seines ausgeprägten linken Labour-Kurses und seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik aufgefallen:
- Staatliche Kontrolle: Er fordert die Renationalisierung der Infrastruktur, wie er es beim Busnetz in Manchester umgesetzt hat.
- Machtumverteilung: Er will politische und finanzielle Kompetenzen radikal von London in ärmere Regionen verlagern.
- Soziale Gerechtigkeit: Der Kampf gegen Wohnungsnot, soziale Ungleichheit und Obdachlosigkeit steht im Zentrum seiner Agenda.
- Arbeiterfokus: Er inszeniert sich als Stimme der Arbeiterklasse im Norden Englands gegen das politische Establishment.
- Eigene Definition: Er beschreibt seinen pragmatischen Kurs selbst als „wirtschaftsfreundlichen Sozialismus“.