Wochen­rück­blick: US-Bör­sen 16. KW 2026

Zwi­schen his­to­ri­scher Ral­lye und fun­da­men­ta­len Ris­sen: Die Wall Street im Bann der Geo­po­li­tik

Nach Wochen der Tal­fahrt erleb­ten die US-Bör­sen Mit­te April 2026 eine his­to­ri­sche Kehrt­wen­de. Ein über­ra­schen­der geo­po­li­ti­scher Durch­bruch im Nahen Osten ver­wan­del­te tief­grei­fen­de Stag­fla­ti­ons­ängs­te bin­nen Tagen in eine bei­spiel­lo­se, V‑förmige Erleich­te­rungs­ral­lye. Doch ein genaue­rer Blick auf die Markt­dy­na­mik und die makro­öko­no­mi­schen Fun­da­men­tal­da­ten offen­bart Schwach­stel­len in die­sem ver­meint­li­chen „Gol­di­locks-Sze­na­rio“.

Die Han­dels­wo­che vom 13. bis 17. April 2026 wird als eine der vola­tils­ten und ereig­nis­reichs­ten des bis­he­ri­gen Bör­sen­jah­res in die Geschich­te ein­ge­hen. Was am Mon­tag mit der Panik vor einer Blo­cka­de der Stra­ße von Hor­muz durch US-Prä­si­dent Trump und dem dro­hen­den Schei­tern von Frie­dens­ge­sprä­chen begann, ende­te am Frei­tag in einem wah­ren Kurs­feu­er­werk.

Geo­po­li­tik als Züng­lein an der Waa­ge: Vom Schock zur Ent­span­nung

Als Kata­ly­sa­tor der mas­si­ven Trend­wen­de dien­te eine in letz­ter Minu­te ver­ein­bar­te, auf 10 bis 15 Tage befris­te­te Waf­fen­ru­he zwi­schen den USA/Israel und dem Iran/Libanon. Die unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Fol­gen der Dees­ka­la­ti­on waren gewal­tig: Die Stra­ße von Hor­muz wur­de wie­der für die zivi­le Schiff­fahrt geöff­net, was den Preis für Brent-Roh­öl um über 10 % auf rund 90,76 US-Dol­lar pro Bar­rel ein­bre­chen ließ.

Zusätz­li­che diplo­ma­ti­sche Fan­ta­sie weck­ten Berich­te, wonach die USA erwä­gen, ein­ge­fro­re­ne ira­ni­sche Gel­der in Höhe von 20 Mil­li­ar­den US-Dol­lar frei­zu­ge­ben – im Gegen­zug für die Auf­ga­be ira­ni­scher Uran­vor­rä­te, die laut Prä­si­dent Trump ohne den Ein­satz von Boden­trup­pen in die USA trans­fe­riert wer­den sol­len. Der rasan­te Ölpreis­ver­fall nahm augen­blick­lich den mas­si­ven Infla­ti­ons­druck vom Kes­sel und ent­zog dem Nar­ra­tiv einer dro­hen­den Rezes­si­on den Nähr­bo­den.

Die his­to­ri­sche V‑förmige Markt­er­ho­lung

Die Reak­ti­on der Finanz­märk­te war von extre­mer Dyna­mik geprägt. Der S&P 500 durch­brach die psy­cho­lo­gisch wich­ti­ge Mar­ke von 7.000 Punk­ten und schloss mit einem Wochen­plus von 5 % auf einem neu­en All­zeit­hoch von 7.126 Punk­ten. Der Dow Jones schoss allein am Frei­tag um knapp 1,8 % auf 49.447 Punk­te nach oben, wäh­rend der Nasdaq 100 die stärks­te 11-Tage-Ral­lye sei­ner Geschich­te ver­zeich­ne­te.

His­to­risch betrach­tet ist die­se Bewe­gung eine abso­lu­te Aus­nah­me­erschei­nung: Eine Ral­lye die­ses Aus­ma­ßes inner­halb von zehn Tagen liegt im 99,7. Per­zen­til aller Auf­wärts­be­we­gun­gen seit 1950. Der Rela­ti­ve-Stär­ke-Index (RSI) des S&P 500 kata­pul­tier­te sich in nur 15 Tagen vom über­ver­kauf­ten in den stark über­kauf­ten Bereich – ein Phä­no­men, das seit 1980 erst zwei­mal beob­ach­tet wur­de. Befeu­ert wur­de dies durch sin­ken­de Kapi­tal­markt­zin­sen: Die Ren­di­te der 10-jäh­ri­gen US-Staats­an­lei­hen fiel von 4,35 % auf ein 4‑Wo­chen-Tief von 4,23 %, wäh­rend der US-Dol­lar sei­nen Sta­tus als siche­rer Hafen ver­lor und der DXY-Index auf 98 absack­te. Im Kryp­to-Sek­tor sprang Bit­co­in zeit­wei­se auf rund 77.500 US-Dol­lar, stieß jedoch an chart­tech­ni­sche Wider­stän­de.

Sek­to­ren und Berichts­sai­son: KI-Boom vs. strau­cheln­de Ver­lie­rer

Wäh­rend das abge­wen­de­te Worst-Case-Sze­na­rio den brei­ten Markt beflü­gel­te, zeig­ten sich auf Sek­to­re­ne­be­ne deut­li­che Diver­gen­zen. Der Tech­no­lo­gie-Sek­tor, ange­trie­ben vom unge­bro­che­nen Hype um Künst­li­che Intel­li­genz, war der kla­re Gewin­ner. Wer­te wie Nvi­dia, Broad­com und Meta setz­ten ihren Höhen­flug fort; der Soft­ware-Sek­tor ver­zeich­ne­te sei­ne bes­te Woche seit dem Jahr 2000. Zykli­sche Kon­sum­gü­ter, ange­führt von einem 15-pro­zen­ti­gen Kurs­sprung bei Tes­la, sowie Trans­port- und Rei­se­ak­ti­en (Avis stieg seit März um 200 %) pro­fi­tier­ten mas­siv von den sin­ken­den Ener­gie­kos­ten. Letz­te­re mach­ten den Ener­gie­sek­tor fol­ge­rich­tig zum Haupt­ver­lie­rer der Woche.

Die Q1-Berichts­sai­son lie­fer­te der­weil ein gemisch­tes Bild. Die Groß­ban­ken mel­de­ten zwar robus­te Kon­sum­aus­ga­ben und soli­de Unter­neh­mens­bi­lan­zen (her­aus­ra­gend: Mor­gan Stan­ley, Citi und Bank of Ame­ri­ca), warn­ten jedoch vor anhal­ten­den Infla­ti­ons­ri­si­ken. Wie schnell die Stim­mung bei Ein­zel­wer­ten kip­pen kann, zeig­te Net­flix: Trotz über­trof­fe­ner Gewinn­erwar­tun­gen stürz­te die Aktie nach­börs­lich um 10 % ab – aus­ge­löst durch eine schwa­che Q2-Pro­gno­se und den über­ra­schen­den Rück­tritt von Co-Grün­der Reed Has­tings.

Kri­ti­sche Ein­ord­nung: Ris­se im makro­öko­no­mi­schen Fun­da­ment

Trotz der Rekord­lau­ne der Wall Street mahnt die ana­to­mi­sche Beschaf­fen­heit die­ser Ral­lye zur Vor­sicht. Es gibt drei zen­tra­le Warn­si­gna­le, die das aktu­el­le „Gol­di­locks-Sze­na­rio“ ein­trü­ben:

  1. Gefähr­lich gerin­ge Markt­brei­te: Obwohl die gro­ßen Indi­zes auf All­zeit­hochs notie­ren, wur­de die Ral­lye von sehr weni­gen Schwer­ge­wich­ten getra­gen. An dem Tag, als der S&P 500 sein neu­es Rekord­hoch erreich­te, mar­kier­ten ledig­lich 2,4 % aller Akti­en ein neu­es 52-Wochen-Hoch.
  2. Wider­sprüch­li­che Kon­junk­tur­da­ten: Der US-Arbeits­markt prä­sen­tiert sich mit nur 207.000 Erst­an­trä­gen auf Arbeits­lo­sen­hil­fe wei­ter extrem wider­stands­fä­hig. Doch abseits des Dienst­leis­tungs­sek­tors brö­ckelt das Fun­da­ment: Die Indus­trie­pro­duk­ti­on fiel im März uner­war­tet um 0,5 %, die Kapa­zi­täts­aus­las­tung sank, und auch der Immo­bi­li­en­markt (Rück­gang bei Ver­käu­fen bestehen­der Häu­ser und sin­ken­der NAHB-Index) zeigt deut­li­che Schwä­che­sym­pto­me.
  3. Ver­deck­ter Mar­gen­druck: Die Erzeu­ger­prei­se (PPI) fie­len mit einem Anstieg der Kern­ra­te von nur 0,1 % bis 0,2 % mode­ra­ter aus als erwar­tet. Doch der Lack­her­stel­ler PPG kün­dig­te bereits Preis­er­hö­hun­gen von bis zu 20 % an, um gestie­ge­ne Logis­tik- und Input­kos­ten aus­zu­glei­chen. Die Teue­rung ist auf Unter­neh­mens­ebe­ne also kei­nes­wegs besiegt.

Aus­blick: Poli­ti­sche Span­nun­gen und die KI-Prü­fung

Die kom­men­de Woche dürf­te den Markt einem dop­pel­ten Rea­li­täts­check unter­zie­hen. Einer­seits nimmt die Berichts­sai­son mit Tech- und Indus­trie-Schwer­ge­wich­ten wie IBM, SAP und Ser­viceNow Fahrt auf – hier wer­den Inves­to­ren jedes Wort zum The­ma KI auf die Gold­waa­ge legen. Flan­kiert wird dies von fri­schen Kon­junk­tur­da­ten (Flash PMIs, Ein­zel­han­dels­um­sät­ze).

Ande­rer­seits rückt die Poli­tik mas­siv in den Fokus. Pünkt­lich zum Beginn der „Black­out-Peri­ode“ der US-Noten­bank sorgt US-Prä­si­dent Trump für insti­tu­tio­nel­le Unru­he: Er droht offen damit, Fed-Chef Jero­me Powell zu feu­ern, soll­te sein eige­ner Kan­di­dat, Kevin Warsh, bei der Senats­an­hö­rung am 21. April nicht bestä­tigt wer­den. Gleich­zei­tig stieg durch den Ölpreis­ver­fall die vom Markt ein­ge­preis­te Wahr­schein­lich­keit einer Zins­sen­kung um 25 Basis­punk­te bis Ende 2026 von 30 % auf 50 %.

Fazit: Die spek­ta­ku­lä­re V‑förmige Erho­lung ist eine klas­si­sche „Reli­ef Ral­ly“, die von Erleich­te­rung und Momen­tum getra­gen wird. Doch sie ruht auf einem fra­gi­len Fun­da­ment. Solan­ge die Ener­gie­prei­se auf dem aktu­el­len Niveau blei­ben und der Tech-Sek­tor lie­fert, haben die Bul­len das Zep­ter in der Hand. Anle­ger soll­ten sich jedoch nicht in fal­scher Sicher­heit wie­gen: Die Akti­en­märk­te sind der­zeit hoch­gra­dig nach­rich­ten­ab­hän­gig. Jede neue geo­po­li­ti­sche Eska­la­ti­on oder ein Schei­tern des brü­chi­gen Burg­frie­dens in Washing­ton könn­te die Dyna­mik über Nacht ins Gegen­teil ver­keh­ren.

Am Frei­tag:

  • Der S&P 500 stieg um 84,78 Punk­te bzw. 1,2 % auf 7.126,06.
  • Der Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge stieg um 868,71 Punk­te bzw. 1,8 % auf 49.447,43.
  • Der Nasdaq-Kom­po­sit stieg um 365,78 Punk­te bzw. 1,5 % auf 24.468,48.
  • Der Rus­sell 2000-Index klei­ne­rer Unter­neh­men stieg um 57,30 Punk­te bzw. 2,1 % auf 2.776,90.

Für die Woche:

  • Der S&P 500 ist um 309,17 Punk­te bzw. 4,5 % gestie­gen.
  • Der Dow ist um 1.530,86 Punk­te bzw. 3,2 % gestie­gen.
  • Der Nasdaq ist um 1.565,59 Punk­te bzw. 6,8 % gestie­gen.
  • Der Rus­sell 2000 ist um 146,31 Punk­te oder 5,6 % gestie­gen.

Für das Jahr:

  • Der S&P 500 ist um 280,56 Punk­te bzw. 4,1 % gestie­gen.
  • Der Dow ist um 1.384,14 Punk­te bzw. 2,9 % gestie­gen.
  • Der Nasdaq ist um 1.226,49 Punk­te bzw. 5,3 % gestie­gen.
  • Der Rus­sell 2000 ist um 294,99 Punk­te bzw. 11,9 % gestie­gen.

Markt­brei­te

Info­box – Markt­brei­te (Woche)

Kenn­zahlNYSENASDAQ
Gewin­ner (Advan­ces)2.1564.129
Ver­lie­rer (Decli­nes)6671.001
A/D‑Ratio3,234,13
Neue Hochs284710
Neue Tiefs59264
Hig­h/­Low-Ratio4,812,69
Adv Vol16,99 Mrd.34,15 Mrd.
Dec Vol8,95 Mrd.12,68 Mrd.
Volu­men-Ratio (Up/Down)1,902,69
TRIN (Arms Index)≈ 1,70≈ 1,53

Inter­pre­ta­ti­on der Kenn­zah­len

1. Gewin­ner vs. Ver­lie­rer

  • NYSE A/D = 3,23, NASDAQ = 4,13
  • Deut­lich mehr stei­gen­de als fal­len­de Wer­te → brei­te Markt­teil­nah­me
  • Beson­ders NASDAQ zeigt extre­me Stär­ke (Growth/Tech getrie­ben)

Bewer­tung: klar bul­lisch

2. Highs vs. Lows

  • NYSE: 284 vs. 59 → sehr star­kes Ver­hält­nis (~4,8)
  • NASDAQ: 710 vs. 264 → eben­falls posi­tiv, aber weni­ger extrem (~2,7)

Impli­ka­ti­on:

  • NYSE: brei­te neue Hochs → struk­tu­rel­le Stär­ke
  • NASDAQ: mehr Hochs, aber auch rela­tiv vie­le Tiefs → grö­ße­re Streu­ung / Rota­ti­on

Bewer­tung: bul­lisch, mit leicht erhöh­ter Disper­si­on im Tech-Seg­ment

3. Volu­men­struk­tur

  • Auf­wärts­vo­lu­men > Abwärts­vo­lu­men (bei­de Bör­sen)
  • Beson­ders NASDAQ: 2,69x mehr Volu­men in Gewin­nern

Inter­pre­ta­ti­on:

  • Kapi­tal fließt aktiv in stei­gen­de Titel
  • Bewe­gun­gen sind nicht nur tech­nisch, son­dern kapi­tal­ge­trie­ben

Bewer­tung: bestä­tigt den Auf­wärts­trend

4. TRIN (Arms Index)

For­mel:
TRIN = (Adv/Dec) / (AdvVol/DecVol)

  • NYSE ≈ 1,70
  • NASDAQ ≈ 1,53

Wich­ti­ge Ein­ord­nung:

  • TRIN > 1 → rela­tiv mehr Volu­men in Ver­lie­rern (kon­tra-intui­tiv)
  • TRIN < 1 → bul­lisch (Volu­men unter­stützt Gewin­ner)

Hier:

  • Trotz posi­ti­ver A/D‑Ratios liegt TRIN > 1
    Gewin­ner sind zahl­reich, aber Kapi­tal ver­teilt sich weni­ger effi­zi­ent

Inter­pre­ta­ti­on:

  • Markt steigt breit, aber nicht mit maxi­ma­ler Über­zeu­gung
  • Hin­weis auf mög­li­che kurz­fris­ti­ge Rei­bung / Kon­so­li­die­rung

Gesamt­be­wer­tung (Makro-Bild)

Bul­li­sche Fak­to­ren

  • Sehr star­ke Advan­ce/­De­cli­ne-Rati­os
  • Deut­lich posi­ti­ve Hig­h/­Low-Struk­tur
  • Über­ge­wicht von Auf­wärts­vo­lu­men

Neu­tral / Warn­si­gna­le

  • TRIN > 1 → Volu­men nicht voll­stän­dig „pro­zy­klisch“
  • NASDAQ zeigt höhe­re inter­ne Streu­ung (mehr Lows rela­tiv)

Fazit

Der Markt befin­det sich in einer breit getra­ge­nen Auf­wärts­pha­se, die nicht nur von weni­gen Lar­ge Caps domi­niert wird. Die Betei­li­gung ist hoch und spricht für struk­tu­rel­le Stär­ke.

Gleich­zei­tig deu­tet der erhöh­te TRIN dar­auf hin, dass:

  • der Anstieg nicht maxi­mal effi­zi­ent ist
  • Kapi­tal selek­tiv allo­kiert wird
  • kurz­fris­ti­ge Rück­set­zer oder Seit­wärts­pha­sen wahr­schein­lich sind

Kurz­ur­teil

  • Trend: klar auf­wärts­ge­rich­tet
  • Brei­te: stark
  • Qua­li­tät des Flows: soli­de, aber nicht opti­mal
  • Risi­ko kurz­fris­tig: mode­rat erhöht

Inter­pre­ta­ti­on: gesun­der Bul­len­markt mit ers­ten Anzei­chen von inter­ner Rei­bung, kein aku­ter Schwä­che­trend, aber kein „clean momen­tum brea­kout“ mehr.

U.S. Stock Inde­xes — 5 DAY

5 DAY
Chg% ChgYTD % Chg
Dow Jones
Indus­tri­al Avera­ge1530,863,192,88
Trans­por­ta­ti­on Avera­ge2083,0410,2429,18
Uti­li­ty Avera­ge-24,7-2,098,43
65 Com­po­si­te674,794,39,45
Total Stock Mar­ket3141,314,664,55
Barron’s 40050,153,398,3
S&P
500 Index309,174,544,1
100 Index166,524,992,06
Mid­Cap 400123,723,5110,32
Small­Cap 60064,044,0412,29
Super­Comp 150068,534,474,61
Nasdaq Stock Mar­ket
Com­po­si­te1565,596,845,28
Nasdaq 1001556,096,25,63
Bio­tech282,674,837,44
Other U.S. Inde­xes
NYSE Com­po­si­te463,242,045,43
Rus­sell 1000169,754,574,12
Rus­sell 2000146,315,5611,89
Rus­sell 3000178,874,614,46
PHLX Gold/Silver5,841,4420,05
PHLX Oil Ser­vice-1,77-1,7832,84
PHLX Semi­con­duc­tor666,057,4934,91
CBOE Vola­ti­li­ty-1,75-9,116,92
KBW Bank3,942,383,11
Value Line (Geo­me­tric)26,984,255,26
Ale­ri­an MLP157,5988,24142,38

Die welt­weit wich­tigs­ten Akti­en­in­di­zes

NameWocheMonat
USA Nasdaq6,84 %10,76 %
Deutsch­land TecDAX6,62 %8,47 %
Deutsch­land SDAX5,86 %11,55 %
Süd­ko­rea KOSPI5,68 %7,44 %
USA Rus­sell 20005,56 %11,31 %
Deutsch­land MDAX5,17 %12,42 %
Tai­wan Tai­wan Weigh­ted4,84 %10,22 %
USA S&P 5004,53 %7,86 %
Ungarn Buda­pest SE4,46 %13,98 %
Chi­na SZSE Com­po­nent4,02 %7,08 %
Deutsch­land DAX3,77 %8,16 %
Tür­kei BIST 1003,65 %11,80 %
USA Dow Jones3,19 %7,44 %
Viet­nam VN 303,11 %7,22 %
Polen WIG202,88 %12,94 %
Japan Nik­kei 2252,73 %9,56 %
Ita­li­en FTSE MIB2,65 %11,83 %
Chi­na Chi­na A502,52 %4,42 %
Öster­reich ATX2,48 %13,20 %
Indo­ne­si­en IDX Com­po­si­te2,35 %7,42 %
Schwe­den OMXS302,32 %9,39 %
Euro-Zone Euro Sto­xx 502,29 %7,98 %
Bel­gi­en BEL 202,14 %11,34 %
Frank­reich CAC 402,00 %7,91 %
Kana­da S&P/TSX1,93 %7,82 %
Sau­di Ara­bi­en Tada­wul Akti­en1,86 %5,55 %
Chi­na DJ Shang­hai1,66 %1,69 %
Chi­na Shang­hai1,64 %1,12 %
Schweiz SMI1,62 %7,53 %
Spa­ni­en IBEX 351,54 %9,34 %
Nie­der­lan­de AEX1,33 %4,71 %
Indi­en Nif­ty 501,26 %5,88 %
Indi­en BSE Sen­sex1,22 %5,78 %
Russ­land RTSI1,15 %5,91 %
Hong­kong Hang Seng1,03 %2,59 %
Ver­ei­nig­tes König­reich FTSE 1000,63 %6,00 %
Russ­land MOEX Rus­sia Index-0,05 %-5,06 %
Aus­tra­li­en S&P/ASX 200-0,15 %5,28 %
Mexi­ko S&P/BMV IPC-0,28 %7,10 %
Bra­si­li­en Bove­spa-0,81 %8,58 %
Isra­el TA 35-0,83 %2,35 %
Por­tu­gal PSI-2,89 %2,67 %
USA S&P 500 VIX-9,10 %-27,35 %

Sek­to­ren

All Stocks — 1 Week-Per­for­mance

Futures per­for­mance

Wirt­schafts­ka­len­der-High­lights

Der Wirt­schafts­ka­len­der für die Woche ab dem 20. April 2026 bie­tet eine Viel­zahl kri­ti­scher Daten­punk­te, ins­be­son­de­re aus den USA, die Auf­schluss über den Zustand des Arbeits­mark­tes, des Kon­sums und der Stim­mung im ver­ar­bei­ten­den Gewer­be geben wer­den.

Mon­tag, 20. April 2026

Der Wochen­start ist ver­gleichs­wei­se ruhig und kon­zen­triert sich auf die Staats­fi­nan­zie­rung:

  • Auk­tio­nen kurz­fris­ti­ger Schatz­wech­sel (T‑Bills): Ver­stei­ge­rung von 3‑monatigen (vor­her 3,620 %) und 6‑monatigen T‑Bills (vor­her 3,610 %).

Diens­tag, 21. April 2026

Die­ser Tag steht im Zei­chen des US-Ein­zel­han­dels und der Geld­po­li­tik:

  • Ein­zel­han­dels­um­sät­ze (März): Es wer­den Daten zum Kern­um­satz (vor­her 0,5 %) und zum Gesamt­um­satz (vor­her 0,6 %) ver­öf­fent­licht. Eben­so wer­den Daten zur Kon­troll­grup­pe und den Umsät­zen ohne Autos und Ben­zin erwar­tet.
  • Arbeits­markt: Die wöchent­li­che ADP-Beschäf­ti­gungs­ver­än­de­rung wird gemel­det (vor­her 39,30K).
  • Immo­bi­li­en: Ver­öf­fent­li­chung der schwe­ben­den Haus­ver­käu­fe für März (vor­her 1,8 %).
  • Wirt­schafts­wachs­tum: Die Atlan­ta Fed gibt eine Schät­zung für das GDPNow (Q1) ab (Pro­gno­se: 1,3 %).
  • Geld­po­li­tik: Ein wich­ti­ger Ter­min ist die Rede von Fed-Mit­glied Wal­ler, die Hin­wei­se auf die künf­ti­ge Zins­po­li­tik geben könn­te.

Mitt­woch, 22. April 2026

Der Fokus ver­la­gert sich auf den Hypo­the­ken­markt und den Ener­gie­sek­tor:

  • Hypo­the­ken­markt: Ver­öf­fent­li­chung der MBA-Hypo­the­ken­an­trä­ge und des 30-jäh­ri­gen Hypo­the­ken­sat­zes (vor­her 6,42 %).
  • Ener­gie: Die offi­zi­el­len EIA-Roh­öl­la­ger­be­stän­de sowie Daten zu Ben­zin- und Destil­lat­be­stän­den wer­den bekannt gege­ben.
  • Anlei­hen: Eine Auk­ti­on 20-jäh­ri­ger Anlei­hen fin­det statt (vor­he­ri­ge Ren­di­te 4,817 %).

Don­ners­tag, 23. April 2026

Ein ent­schei­den­der Tag für Kon­junk­tur- und Arbeits­markt­da­ten:

  • Arbeits­markt: Die wöchent­li­chen Erst­an­trä­ge auf Arbeits­lo­sen­hil­fe (vor­her 207K) und die Fol­ge­an­trä­ge (vor­her 1.818K) wer­den ver­öf­fent­licht.
  • Ein­kaufs­ma­na­ger­indi­zes (EMI): Vor­läu­fi­ge Daten für April für das Ver­ar­bei­ten­de Gewer­be (vor­her 52,3), den Dienst­leis­tungs­sek­tor (vor­her 49,8) und den Gesamt­in­dex (vor­her 50,3) wer­den erwar­tet.
  • Regio­nal­in­di­zes: Ver­öf­fent­li­chung des Chi­ca­go Fed natio­na­len Akti­vi­täts­in­dex und des KC Fed Ein­kaufs­ma­na­ger­index.
  • Zen­tral­bank: Ver­öf­fent­li­chung der Fed-Bilanz (vor­her 6.706B).

Frei­tag, 24. April 2026

Der Abschluss der Woche kon­zen­triert sich auf die Ver­brau­cher­stim­mung und Markt­po­si­tio­nie­run­gen:

  • Uni-Michi­gan Ver­brau­cher­ver­trau­en (April): Dies ist ein Schlüs­sel­in­di­ka­tor für die Stim­mung und Infla­ti­ons­er­war­tun­gen. Die Pro­gno­se für das Ver­trau­en liegt bei 47,6 (vor­her 53,3), wäh­rend die 1‑jährigen Infla­ti­ons­er­war­tun­gen auf 4,8 % (vor­her 3,8 %) stei­gen könn­ten.
  • Roh­stof­fe: Bak­er Hug­hes ver­öf­fent­licht die Zahl der akti­ven Ölbohr­lö­cher.
  • CFTC-Berich­te: Die spe­ku­la­ti­ven Net­to-Posi­tio­nen für wich­ti­ge Anla­ge­klas­sen wie den S&P 500, Nasdaq 100, Gold und WTI-Öl geben Ein­blick in die Markt­stim­mung der Groß­in­ves­to­ren.

Zusam­men­fas­send sind die Ein­zel­han­dels­um­sät­ze am Diens­tag, die PMI-Daten am Don­ners­tag und das Michi­gan-Ver­brau­cher­ver­trau­en am Frei­tag die wich­tigs­ten Ter­mi­ne, die die Markt­vo­la­ti­li­tät in die­ser Woche maß­geb­lich beein­flus­sen könn­ten.


Dis­clai­mer: Die­ser Bericht dient aus­schließ­lich Infor­ma­ti­ons­zwe­cken und stellt kei­ne Anla­ge­be­ra­tung oder Emp­feh­lung zum Kauf oder Ver­kauf von Wert­pa­pie­ren dar. Für die Rich­tig­keit der Daten wird kei­ne Gewähr über­nom­men.

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater