1. Gesamtentwicklung im November 2025
- Im November 2025 wurden in Deutschland insgesamt 20.100 Wohnungen genehmigt.
- Das entspricht einem Anstieg von +12,5 % (bzw. +2.200 Wohnungen) gegenüber dem November 2024.
- Davon entfielen:
- 16.300 Wohnungen auf Neubauten → +12,4 % (+1.800)
- 3.800 Wohnungen auf Umbaumaßnahmen bestehender Gebäude → +12,6 % (+400)
2. Entwicklung von Januar bis November 2025 (kumuliert)
- Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten des Jahres 215.500 Wohnungen genehmigt.
- Das sind +11,3 % bzw. +21.900 Wohnungen mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres (Januar–November 2024).
2.1 Neubauwohnungen (insgesamt 175.200 genehmigte Wohnungen)
(+13,9 % bzw. +21.400 gegenüber dem Vorjahreszeitraum)
- Einfamilienhäuser:
- 40.700 Wohnungen genehmigt → +17,0 % (+5.900)
- Zweifamilienhäuser:
- 11.500 Wohnungen genehmigt → –1,6 % (–200)
- Mehrfamilienhäuser (zahlenmäßig wichtigste Kategorie):
- 114.800 Wohnungen genehmigt → +13,5 % (+13.700)
- Wohnheime:
- 8.200 Wohnungen genehmigt → +32,9 % (+2.000)
2.2 Wohnungen in Nichtwohngebäuden
(z. B. Hausmeisterwohnungen in Schulen oder Wohnungen über Gewerbeflächen)
- 3.500 Wohnungen genehmigt → –15,7 % (–700)
2.3 Umbaumaßnahmen in bestehenden Gebäuden
- 36.800 Wohnungen genehmigt → +3,1 % (+1.100) gegenüber dem Vorjahreszeitraum
3. Methodische Hinweise
- Die Daten basieren auf Meldungen der Statistischen Ämter der Länder, die bis Dezember 2025 vorlagen.
- Es können Nachmeldungen früherer Genehmigungen enthalten sein.
- Gleichzeitig fließen verzögerte Meldungen erst in spätere Berichtsmonate ein.
- Weitere methodische Details finden sich im Qualitätsbericht zur Statistik und im Artikel „Digitalisierungspotenzial in der Bautätigkeitsstatistik“ (WISTA – Wirtschaft und Statistik, Ausgabe 3/2025).
Fazit
Die Baugenehmigungszahlen zeigen im Jahr 2025 – zumindest bis November – einen klaren Aufwärtstrend, insbesondere bei Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern sowie Wohnheimen. Lediglich bei Zweifamilienhäusern und Wohnungen in Nichtwohngebäuden gab es leichte Rückgänge. Der starke Zuwachs bei Wohnheimen (+32,9 %) könnte auf verstärkte öffentliche oder soziale Wohnungsbauprojekte hindeuten.
