Tages­rück­blick: US-Märk­te 11.02.2026

Kom­pakt­ver­si­on

1. Markt­über­blick: Unein­heit­li­ches Bild an der Wall Street

Die US-Akti­en­märk­te schlos­sen am Mitt­woch unein­heit­lich, wobei frü­he Gewin­ne im Han­dels­ver­lauf größ­ten­teils wie­der abge­ge­ben wur­den.

  • S&P 500: Blieb nahe­zu unver­än­dert (0,00 %) bei einem Stand nahe sei­nem Rekord­hoch.
  • Dow Jones Indus­tri­al Avera­ge: Sank um 0,13 %.
  • Nasdaq 100: Ver­zeich­ne­te ein Plus von 0,29 % und erreich­te ein 1‑Wo­chen-Hoch.
  • Rus­sell 2000 (Small Caps): Gab um etwa 0,4 % bis 0,5 % nach, da die Aus­sicht auf län­ger anhal­ten­de hohe Zin­sen klei­ne­re Unter­neh­men beson­ders belas­tet.
IndexLASTCHANGE%CHG
DJIA50121.40-66.74-0.13
Nasdaq Com­po­si­te23066.47-36.01-0.16
S\&P 5006941.47-0.340.00
DJ Total Stock Mar­ket68673.73-44.31-0.06
Rus­sell 20002669.47-10.30-0.38
NYSE Com­po­si­te23479.7381.620.35
CBOE Vola­ti­li­ty17.65-0.14-0.79
DJIA Futures503421370.27
S\&P 500 Futures6979.2518.750.27

2. Wirt­schafts­fak­tor: Arbeits­markt dämpft Zins­hoff­nun­gen

Der stär­ke­re als erwar­te­te US-Arbeits­markt­be­richt für Janu­ar war der zen­tra­le Trei­ber für die Markt­be­we­gun­gen.

  • Beschäf­ti­gungs­zah­len: Es wur­den 130.000 neue Stel­len geschaf­fen, was die Erwar­tun­gen von 65.000 deut­lich über­traf. Die Arbeits­lo­sen­quo­te sank über­ra­schend auf 4,3 %.
  • Zins­po­li­tik der Fed: Infol­ge der star­ken Daten sank die Wahr­schein­lich­keit für eine Zins­sen­kung im März von zuvor 23 % auf nur noch 6 %. Jeff Schmid, Prä­si­dent der Kan­sas City Fed, warn­te zudem, dass ver­früh­te Sen­kun­gen die Infla­ti­on ver­fes­ti­gen könn­ten.
  • Anlei­hen­markt: Die Ren­di­te der 10-jäh­ri­gen T‑Notes stieg um 3 Basis­punk­te auf 4,17 %.

3. Unter­neh­mens­nach­rich­ten & Quar­tals­zah­len

Die Berichts­sai­son für das 4. Quar­tal lie­fer­te über­wie­gend posi­ti­ve Impul­se; 78 % der S&P‑500-Unternehmen über­tra­fen bis­her die Gewinn­erwar­tun­gen.

  • Top-Per­for­mer:
    • Terada­ta (+29 %): Über­zeug­te mit star­ken Gewinn­zah­len und Pro­gno­sen.
    • Ver­tiv Hol­dings (+25 %): Über­traf die Umsatz­pro­gno­sen für das Gesamt­jahr deut­lich.
    • Generac Hol­dings (+17 %): Pro­fi­tier­te von einer opti­mis­ti­schen Ebit­da-Mar­ge.
    • Micron Tech­no­lo­gy (+10 %): Führ­te die Gewin­ner im Chip­sek­tor an, unter­stützt durch Fort­schrit­te bei KI-Spei­cher­chips.
  • Ver­lie­rer:
    • Mat­tel (-24 %): Erlitt den schwers­ten Ein­bruch seit 1999 nach ent­täu­schen­den Fei­er­tags­zah­len.
    • Rapid7 (-28 %): Schwa­che Umsatz­pro­gno­se für das Gesamt­jahr.
    • Lyft (-16 %): Ent­täusch­te mit den Nut­zer­zah­len für das 4. Quar­tal.
    • Immo­bi­li­en-Dienst­leis­ter: CBRE Group und Jones Lang LaSalle san­ken um über 12 %, da Sor­gen über die Dis­rup­ti­on der Bran­che durch neue KI-Anwen­dun­gen auf­ka­men.
  • Schwer­ge­wich­te im Fokus:
    • McDonald’s: Über­traf die Erwar­tun­gen beim Umsatz (über 7 Mrd. USD) und beim ver­gleich­ba­ren Umsatz­wachs­tum (5,7 %), getrie­ben durch den Fokus auf preis­wer­te Menüs (“Value Meals”).
    • Novo Nor­disk: Ver­zeich­ne­te einen erfolg­rei­chen Start sei­ner Abnehm­pil­le (50.000 neue Pati­en­ten pro Woche) und geht recht­lich gegen Nach­ah­mer­pro­duk­te vor.
    • Nike: CEO Elliott Hill beton­te die Rück­be­sin­nung auf Sport-Inno­va­tio­nen und die Stär­kung der Mar­ke Con­ver­se.
    • Robin­hood: Die Aktie gab nach einem Umsatz­rück­gang im Kryp­to­ge­schäft nach, obwohl der CEO opti­mis­tisch bezüg­lich neu­er Pro­gno­se­märk­te ist.

4. Kryp­to und Roh­stof­fe

  • Bit­co­in: Sank um mehr als 1 %, was Kryp­to-Akti­en wie Coin­ba­se (-5 %) und MicroStra­tegy (-5 %) belas­te­te.
  • Gold: Pro­fi­tier­te leicht von Umschich­tun­gen der Anle­ger, die ihre Akti­en­markt­ge­win­ne teil­wei­se diver­si­fi­zier­ten.

5. Aus­blick

Anle­ger rich­ten ihren Blick auf kom­men­de Daten:

  • Am Don­ners­tag wer­den die Erst­an­trä­ge auf Arbeits­lo­sen­hil­fe sowie die Ver­käu­fe bestehen­der Häu­ser erwar­tet.
  • Am Frei­tag folgt der wich­ti­ge Ver­brau­cher­preis­in­dex (CPI) für Janu­ar, für den ein Anstieg von 2,5 % im Jah­res­ver­gleich pro­gnos­ti­ziert wird.

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