Bau­ge­neh­mi­gun­gen stei­gen leicht – Erho­lung im Woh­nungs­bau bleibt fra­gil

1. Gesamt­ent­wick­lung der Bau­ge­neh­mi­gun­gen

  • Im Janu­ar 2026 wur­den 19.500 Woh­nun­gen geneh­migt.
  • Das ent­spricht einem Anstieg von +8,4 % (+1.500 Woh­nun­gen) gegen­über Janu­ar 2025.
  • Der lang­fris­ti­ge Ver­lauf zeigt:
    • einen deut­li­chen Rück­gang seit etwa 2022,
    • zuletzt jedoch eine leich­te Sta­bi­li­sie­rung bzw. Erho­lung.

Ein­ord­nung:
Der aktu­el­le Anstieg ist posi­tiv, erfolgt aber nach einer Schwä­che­pha­se – es han­delt sich eher um eine Gegen­be­we­gung als um einen kla­ren Boom.

2. Neu­bau vs. Umbau

Neu­bau

  • 16.400 Woh­nun­gen im Neu­bau
  • Ver­än­de­rung: +7,4 % (+1.100 Woh­nun­gen)

Umbau bestehen­der Gebäu­de

  • 3.100 Woh­nun­gen durch Umbau­maß­nah­men
  • Ver­än­de­rung: +13,5 % (+400 Woh­nun­gen)

Inter­pre­ta­ti­on:

  • Umbau­ten wach­sen pro­zen­tu­al stär­ker → Hin­weis auf zuneh­men­de Bedeu­tung von Bestand­ser­wei­te­rung.
  • Den­noch bleibt Neu­bau domi­nant.

3. Dif­fe­ren­zie­rung nach Gebäu­de­ty­pen (Neu­bau)

Wohn­ge­bäu­de ins­ge­samt

  • +6,0 %

Ein­fa­mi­li­en­häu­ser

  • 3.800 Woh­nun­gen
  • +12,6 %

Zwei­fa­mi­li­en­häu­ser

  • 1.200 Woh­nun­gen
  • +26,1 % (stärks­tes Wachs­tum)

Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser

  • 10.500 Woh­nun­gen
  • +7,1 %

Wohn­hei­me

  • 500 Woh­nun­gen
  • –47,6 % (star­ker Rück­gang)

Inter­pre­ta­ti­on:

  • Wachs­tum in allen klas­si­schen Seg­men­ten (Ein-/Zwei-/Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser).
  • Beson­ders auf­fäl­lig:
    • star­ke Dyna­mik bei klei­ne­ren Gebäu­de­ty­pen
    • mas­si­ver Ein­bruch bei Wohn­hei­men (z. B. Stu­den­ten- oder Gemein­schafts­un­ter­künf­te).

4. Nicht­wohn­ge­bäu­de

  • 350 Woh­nun­gen in Nicht­wohn­ge­bäu­den
  • +148,6 % (+200 Woh­nun­gen)

Bei­spie­le:

  • Woh­nun­gen über Gewer­be­flä­chen
  • Haus­meis­ter­woh­nun­gen

Ein­ord­nung:

  • Sehr hohe Wachs­tums­ra­te, aber gerin­ge abso­lu­te Bedeu­tung.

5. Kri­ti­sche Gesamt­be­wer­tung

6. Fazit

  • Kurz­fris­tig: mode­ra­te Erho­lung der Bau­tä­tig­keit.
  • Struk­tu­rell: kei­ne kla­re Trend­wen­de, son­dern eher fra­gi­le Sta­bi­li­sie­rung.
  • Beson­ders rele­vant:
    • stei­gen­de Bedeu­tung von Umbau­ten
    • Ver­schie­bun­gen inner­halb der Gebäu­de­ty­pen
    • anhal­ten­de Unsi­cher­heit im Woh­nungs­bau.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts

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