Die Bedro­hung durch links­extre­men Ter­ro­ris­mus als exis­ten­zi­el­le Gefahr

Die US-Regie­rung defi­niert die Bedro­hung durch links­extre­men Ter­ro­ris­mus als eine exis­ten­zi­el­le Gefahr für die natio­na­le Sicher­heit und das Über­le­ben der repu­bli­ka­ni­schen Regie­rungs­form. Die­se Bedro­hung wird nicht als iso­lier­tes Phä­no­men, son­dern als eine trans­na­tio­na­le, ver­netz­te Bewe­gung betrach­tet, die dar­auf abzielt, die Grund­la­gen der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on zu unter­gra­ben.

1. Ideo­lo­gi­sche und psy­cho­lo­gi­sche Moti­va­ti­on

  • Hass auf die Zivi­li­sa­ti­on: Die Regie­rung beschreibt den Links­extre­mis­mus als einen „Auf­stand der Schlech­tes­ten gegen die Bes­ten“, getrie­ben von einem tief­sit­zen­den Hass auf die Zivi­li­sa­ti­on selbst und dem Wunsch, das zu zer­stö­ren, was ande­re auf­ge­baut haben.
  • Res­sen­ti­ment und Neid: Der fun­da­men­ta­le Cha­rak­ter wird als „gif­ti­ges Res­sen­ti­ment“ defi­niert, das sich in der Spra­che von Gleich­heit, Gerech­tig­keit und Befrei­ung tarnt. Es sei eine Moti­va­ti­on durch Neid und Eifer­sucht auf ein „nor­ma­les, gesun­des und geord­ne­tes Leben“.
  • Ableh­nung von Wer­ten: Links­extre­mer Ter­ro­ris­mus wird als das Gegen­teil von Idea­lis­mus gese­hen; er stre­be eine Welt an, die „klein, flach und grau“ ist, ohne Gott, Hel­den oder Ambi­tio­nen.

2. Stra­te­gi­sche Zie­le und Aus­wir­kun­gen

  • Umsturz des Sys­tems: Das ulti­ma­ti­ve Ziel des links­extre­men Ter­ro­ris­mus sei der Sturz des Regie­rungs­sys­tems.
  • Weg in die Tyran­nei: Es wird davor gewarnt, dass die­se Bewe­gung unwei­ger­lich in Blut­ver­gie­ßen und Elend endet und schließ­lich zur Errich­tung eines „Gulags“ führt – der Mas­sen­in­haf­tie­rung poli­ti­scher Fein­de und der tota­len Kon­trol­le durch Ter­ror.
  • Unter­gra­bung von Insti­tu­tio­nen: Durch Gewalt und Dro­hun­gen (z. B. gegen den Obers­ten Gerichts­hof) sol­len öffent­li­che Amts­trä­ger ein­ge­schüch­tert und Insti­tu­tio­nen desta­bi­li­siert wer­den.

3. Ope­ra­ti­ve Merk­ma­le und Tak­ti­ken

  • Trans­na­tio­na­le Netz­wer­ke: Die Bedro­hung ist nicht auf ein­zel­ne Zel­len beschränkt, son­dern besteht aus inter­ver­bun­de­nen Netz­wer­ken (wie z. B. Anti­fa), die Gren­zen igno­rie­ren, gemein­sam trai­nie­ren und Infor­ma­tio­nen über ver­schlüs­sel­te Kanä­le aus­tau­schen.
  • Finan­zi­el­le Tar­nung: Ter­ror­grup­pen nut­zen zuneh­mend legi­ti­me gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen und Wohl­tä­tig­keits­struk­tu­ren, um die Bewe­gung ille­ga­ler Gel­der zu ver­schlei­ern.
  • Alli­an­zen mit ande­ren Fein­den: Es wird eine „ver­ei­nig­te Front“ zwi­schen inter­na­tio­na­lem Mar­xis­mus und radi­kal­is­la­mis­ti­schen Bewe­gun­gen beob­ach­tet, die trotz unter­schied­li­cher Visio­nen den­sel­ben unmit­tel­ba­ren Feind – freie Gesell­schaf­ten – tei­len.
  • Gewalt­sa­me Metho­den: Die Tak­ti­ken umfas­sen Atten­ta­te, Brand­an­schlä­ge, Sabo­ta­ge von Infra­struk­tur (wie Strom­net­ze und Eisen­bah­nen) sowie orga­ni­sier­te Unru­hen und Angrif­fe auf Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den.

4. Recht­li­che Ein­ord­nung

Die US-Regie­rung hat unter Prä­si­dent Trump die Stra­te­gie dahin­ge­hend geän­dert, links­extre­me Gewalt for­mell als poli­ti­schen Ter­ro­ris­mus anzu­er­ken­nen. Dies beinhal­tet die Ein­stu­fung gewalt­tä­ti­ger links­extre­mer Grup­pen als aus­län­di­sche Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen (FTOs), um deren Zugang zum Finanz­sys­tem zu blo­ckie­ren.

In den Reden wer­den zahl­rei­che his­to­ri­sche und aktu­el­le Netz­wer­ke sowie Grup­pen genannt, die der links­extre­me oder poli­ti­sche Ter­ro­ris­mus umfasst.

    Aktu­el­le Netz­wer­ke und trans­na­tio­na­le Bedro­hun­gen

    • Anti­fa: Die­se wird als ein zen­tra­les, „inter­ver­bun­de­nes Netz­werk“ beschrie­ben, das Gren­zen igno­riert und in Dut­zen­den von Län­dern welt­weit ope­riert. Sie wird for­mell als aus­län­di­sche Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on ein­ge­stuft.
    • Isla­mis­ti­sche Grup­pie­run­gen: Im Ver­gleich zum links­extre­men Ter­ror wer­den der glo­ba­le Dschi­had, ISIS und al-Qai­da (ver­bun­den mit Namen wie bin Laden, al-Zawa­hi­ri und al-Bagh­da­di) erwähnt. Zudem wird die Hamas genannt, deren Akti­vi­tä­ten durch 17 sank­tio­nier­te „Schein-Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tio­nen“ finan­ziert wor­den sei­en.
    • Staat­li­che Akteu­re und stra­te­gi­sche Alli­an­zen: Die Red­ner beschrei­ben eine „ver­ei­nig­te Front“ zwi­schen dem inter­na­tio­na­len Mar­xis­mus und radi­kal­is­la­mi­schen Bewe­gun­gen. Dabei wer­den ins­be­son­de­re ira­ni­sche und ira­ki­sche Stell­ver­tre­ter­netz­wer­ke (Pro­xy-Net­works) sowie das weit­ver­zweig­te Geheim­dienst- und Ideo­lo­gie­netz­werk des kuba­ni­schen Regimes als Unter­stüt­zer links­extre­mer Grup­pen her­vor­ge­ho­ben.

    Die US-Regie­rung betont, dass die­se Grup­pen nicht iso­liert agie­ren, son­dern durch den Aus­tausch von Pro­pa­gan­da, Trai­nings­ma­te­ria­li­en und Ziel­in­for­ma­tio­nen über ver­schlüs­sel­te Kanä­le sowie durch gemein­sa­me Finan­zie­rungs­struk­tu­ren mit­ein­an­der ver­bun­den sind.

    Ste­phen Mil­ler, der stell­ver­tre­ten­de Stabs­chef und Bera­ter für natio­na­le Sicher­heit von Prä­si­dent Trump, ord­net den links­extre­men Ter­ro­ris­mus als eine exis­ten­zi­el­le Bedro­hung für die natio­na­le Sicher­heit und das Über­le­ben der repu­bli­ka­ni­schen Regie­rungs­form ein. In sei­ner Rede beschreibt er die­se Gefahr nicht nur als poli­ti­sche Bewe­gung, son­dern als einen tief­grei­fen­den Angriff auf die Grund­fes­ten der Zivi­li­sa­ti­on.

    Sei­ne Ein­ord­nung umfasst fol­gen­de zen­tra­le Punk­te:

    1. For­ma­le und stra­te­gi­sche Ein­stu­fung

    • Poli­ti­scher Ter­ro­ris­mus: Unter der Trump-Admi­nis­tra­ti­on wur­de links­extre­me Gewalt erst­mals for­mell als poli­ti­scher Ter­ro­ris­mus aner­kannt.
    • Ziel des Sys­tem­stur­zes: Das ulti­ma­ti­ve Ziel die­ser Bewe­gung sei der Umsturz des bestehen­den Regie­rungs- und Gesell­schafts­sys­tems.
    • Weg in die Tyran­nei: Mil­ler warnt, dass links­extre­mer Ter­ro­ris­mus unaus­weich­lich in Blut­ver­gie­ßen und Elend endet und schließ­lich zur Errich­tung eines „Gulags“ führt – gekenn­zeich­net durch Mas­sen­in­haf­tie­rung poli­ti­scher Fein­de und tota­le Kon­trol­le durch Ter­ror.

    2. Tak­ti­ken und ope­ra­ti­ve Merk­ma­le

    • Trans­na­tio­na­le Ver­net­zung: Er beschreibt Grup­pen wie die Anti­fa als Teil eines inter­na­tio­na­len Netz­werks, das in Dut­zen­den Län­dern ope­riert und gemein­sa­me Finan­zie­rungs- sowie Infor­ma­ti­ons­struk­tu­ren nutzt.
    • Instru­men­ta­li­sie­rung von Bür­ger­rech­ten: Mil­ler bezeich­net Appel­le der Lin­ken an Bür­ger­rech­te als „vor­ge­täuscht“ und unauf­rich­tig, da sie ledig­lich dazu dien­ten, die eige­ne Gewalt vor straf­recht­li­cher Ver­fol­gung zu schüt­zen.
    • Ein­schüch­te­rung von Insti­tu­tio­nen: Als Bei­spiel nennt er Dro­hun­gen gegen den Obers­ten Gerichts­hof, die dar­auf abzie­len, Amts­trä­ger ein­zu­schüch­tern und Insti­tu­tio­nen zu desta­bi­li­sie­ren.
    • Unter­gra­bung der Jus­tiz: Er kri­ti­siert das Phä­no­men der „Jury Nul­li­fi­ca­ti­on“ in Städ­ten wie Washing­ton D.C. oder New York, wo Geschwo­re­ne aus ideo­lo­gi­scher Sym­pa­thie recht­mä­ßig über­führ­te Links­extre­mis­ten nicht ver­ur­tei­len wür­den.

    3. Psy­cho­lo­gi­sche und mora­li­sche Ein­ord­nung

    • Moti­va­ti­on durch Neid und Hass: Mil­ler argu­men­tiert, dass Links­extre­mis­ten nicht aus auf­rich­ti­ger poli­ti­scher Über­zeu­gung han­deln, son­dern getrie­ben sind von Neid, Eifer­sucht und Hass auf das, was „schön, gut und natür­lich“ ist.
    • Ableh­nung des „Nor­ma­len“: Er beschreibt die Akteu­re als Men­schen, die ein tie­fes Res­sen­ti­ment gegen geord­ne­te, glück­li­che Fami­li­en und ein mora­lisch inte­gres Leben hegen.
    • Äußer­li­che Mani­fes­ta­ti­on des Has­ses: Mil­ler geht so weit, das Erschei­nungs­bild von Anti­fa-Demons­tran­ten als „defor­miert“ zu bezeich­nen und behaup­tet, ihr äuße­res Auf­tre­ten sei eine Mani­fes­ta­ti­on ihres inne­ren Has­ses.

    4. Dring­lich­keit und „Insur­rek­ti­on“

    • Orga­ni­sier­ter Auf­stand: Er ver­weist auf einen Anstieg gewalt­sa­mer Angrif­fe gegen die Ein­wan­de­rungs­be­hör­de (ICE) um 8.000 Pro­zent und bezeich­net dies als eine „sys­te­mi­sche, orga­ni­sier­te und finan­zier­te Insur­rek­ti­on“ gegen die Bun­des­re­gie­rung.
    • Gefahr der „Weich­heit“: Die größ­te Gefahr sieht Mil­ler dar­in, dass staat­li­che Insti­tu­tio­nen zu „weich und fei­ge“ gewor­den sind, um sich gegen die­se „töd­li­che Krebs­er­kran­kung der Zivi­li­sa­ti­on“ zu ver­tei­di­gen. Er for­dert eine Ver­tei­di­gung der Gesell­schaft mit der­sel­ben Lei­den­schaft, mit der man das eige­ne Heim gegen einen Ein­dring­ling ver­tei­di­gen wür­de.

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