Deut­sche Unter­neh­men erwar­ten, dass KI die Löh­ne senkt

Ifo-Umfra­ge zeigt: Vie­le deut­sche Unter­neh­men erwar­ten, dass KI die Löh­ne eher senkt – beson­ders bei Beschäf­tig­ten mit wenig Berufs­er­fah­rung und ohne Hoch­schul­ab­schluss. Unter­schie­de gibt es je nach Qua­li­fi­ka­ti­on und Bran­che.

All­ge­mei­ne Ein­schät­zung der Unter­neh­men

  • Deut­lich mehr Fir­men erwar­ten nega­ti­ve Lohn­ef­fek­te durch KI als posi­ti­ve .
  • Beson­ders betrof­fen: Arbeit­neh­mer mit weni­ger als fünf Jah­ren Berufs­er­fah­rung – rund die Hälf­te der Unter­neh­men rech­net mit sin­ken­den Löh­nen .

Unter­schie­de nach Qua­li­fi­ka­ti­on & Erfah­rung

Wenig Berufs­er­fah­rung (< 5 Jah­re)

  • Ohne Hoch­schul­ab­schluss: 48,3 % erwar­ten sin­ken­de Löh­ne, nur 5,9 % stei­gen­de .
  • Mit Hoch­schul­ab­schluss: 50,8 % erwar­ten sin­ken­de Löh­ne, 16,3 % stei­gen­de .

Mehr Berufs­er­fah­rung (≥ 5 Jah­re)

  • Ohne Hoch­schul­ab­schluss: 40,4 % erwar­ten sin­ken­de Löh­ne, 9,7 % stei­gen­de .
  • Mit Hoch­schul­ab­schluss: 37,5 % erwar­ten sin­ken­de Löh­ne, aber 26 % stei­gen­de – hier sind die Chan­cen am bes­ten .

Unter­schie­de nach Bran­chen

  • Dienst­leis­tungs­sek­tor: stärks­te erwar­te­te Lohn­ein­bu­ßen (53,3 % bei gerin­ger Erfah­rung) .
  • Han­del: 47,9 % (gerin­ge Erfah­rung) und 41,3 % (hohe Erfah­rung) erwar­ten sin­ken­de Löh­ne .
  • Ver­ar­bei­ten­des Gewer­be: 46,5 % bzw. 38,9 % .
  • Bau: gerings­te nega­ti­ven Erwar­tun­gen – 39 % bzw. 31,3 % .

Kern­aus­sa­ge der Ifo-For­sche­rin

  • KI wird die Löh­ne nicht für alle Beschäf­tig­ten glei­cher­ma­ßen beein­flus­sen .
  • Beson­ders gefähr­det: weni­ger erfah­re­ne Arbeits­kräf­te .

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