Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen der Bun­des­re­gie­rung für die Ukrai­ne

Umfas­sen­de Bilanz der deut­schen Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne (Stand Juni 2026)

1. Stra­te­gi­scher Rah­men und Gesamt­kos­ten der bila­te­ra­len Hil­fe

Inmit­ten des fünf­ten Kriegs­jah­res hat sich die Erkennt­nis gefes­tigt: Das Schick­sal der Ukrai­ne ist untrenn­bar mit dem Schick­sal Deutsch­lands und der euro­päi­schen Frie­dens­ord­nung ver­wo­ben. Unter der Leit­ma­xi­me „Das Schick­sal der Ukrai­ne ist unser Schick­sal“ hat die Bun­des­re­gie­rung im April 2026 eine weg­wei­sen­de stra­te­gi­sche Part­ner­schaft mit Kyjiw besie­gelt. Die­se Ver­ein­ba­rung unter­mau­ert, dass die Fort­füh­rung der Unter­stüt­zung ange­sichts der fort­ge­setz­ten rus­si­schen Aggres­si­on für die euro­päi­sche Sicher­heits­ar­chi­tek­tur „alter­na­tiv­los“ ist. Deutsch­land agiert dabei nicht iso­liert, son­dern als zen­tra­ler Motor einer mul­ti­la­te­ra­len Ant­wort: Die bila­te­ra­le Hil­fe wird durch das im Juli 2026 ver­ab­schie­de­te 21. EU-Sank­ti­ons­pa­ket sowie den mas­si­ven 90-Mil­li­ar­den-Euro-Kre­dit der Euro­päi­schen Uni­on flan­kiert, wel­cher die lang­fris­ti­ge Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit der Ukrai­ne makro­öko­no­misch absi­chert.

Zum Stich­tag 30. Juni 2026 beläuft sich die fis­ka­li­sche Bilanz der deut­schen Unter­stüt­zung auf:

  • Zivi­le Unter­stüt­zung: Über 43,3 Mrd. € an bereits geleis­te­ten Zah­lun­gen.
  • Mili­tä­ri­sche Unter­stüt­zung: Rund 57,6 Mrd. €, die sowohl erbrach­te Leis­tun­gen als auch ver­bind­li­che Ver­pflich­tungs­er­mäch­ti­gun­gen für die kom­men­den Jah­re beinhal­ten.

Von stra­te­gi­scher Bedeu­tung für das Ver­trau­en der Pri­vat­wirt­schaft sind die in der zivi­len Sum­me ent­hal­te­nen Even­tu­al­ver­bind­lich­kei­ten i.H.v. 1,3 Mrd. €. Die­se Garan­tien und Bürg­schaf­ten sichern deut­sche Inves­ti­tio­nen und Expor­te ab und signa­li­sie­ren dem Markt, dass die Ukrai­ne trotz des Kon­flikts ein inte­gra­ler Bestand­teil euro­päi­scher Lie­fer­ket­ten bleibt. Die­se finan­zi­el­le Absi­che­rung bil­det das Fun­da­ment, auf dem die phy­si­sche Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit des Lan­des erst nach­hal­tig auf­ge­baut wer­den kann.

2. Mili­tä­ri­sche Unter­stüt­zung und Ver­tei­di­gungs­ka­pa­zi­tä­ten

Deutsch­land hat sei­ne Rol­le als größ­ter euro­päi­scher Mili­tär­un­ter­stüt­zer der Ukrai­ne im ver­gan­ge­nen Jahr wei­ter gefes­tigt. Die­se sicher­heits­po­li­ti­sche Füh­rungs­rol­le mani­fes­tiert sich ins­be­son­de­re in der inter­na­tio­na­len Koor­di­na­ti­on: Seit April 2025 lei­tet Deutsch­land gemein­sam mit Groß­bri­tan­ni­en die Ukrai­ne Defence Cont­act Group (Ram­stein-For­mat). In die­sem Forum steu­ern über 50 Natio­nen den geziel­ten Fähig­keits­auf­bau der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te.

Die mili­tä­ri­sche Säu­le stützt sich auf eine kon­se­quen­te Sys­te­ma­tik:

  • Flug­ab­wehr: Bereit­stel­lung moderns­ter Sys­te­me zum Schutz der Bevöl­ke­rung und der kri­ti­schen Infra­struk­tur vor den inten­si­vier­ten rus­si­schen Luft­an­grif­fen.
  • Artil­le­rie und Gefechts­fahr­zeu­ge: Kon­ti­nu­ier­li­che Lie­fe­rung von schwe­ren Waf­fen­sys­te­men, Pan­zern und geschütz­ten Trans­port­fahr­zeu­gen.
  • Logis­tik und Muni­ti­on: Umfas­sen­de Ver­sor­gung mit Hand­waf­fen, Muni­ti­on, Sani­täts­ma­te­ri­al und Schutz­aus­rüs­tung.
  • Aus­bil­dungs­ka­pa­zi­tä­ten: Über die EU-Mis­si­on EUMAM Ukrai­ne, deren eines Haupt­kom­man­do in Deutsch­land durch einen deut­schen Zwei-Ster­ne-Gene­ral geführt wird, wur­den bereits mehr als 27.000 ukrai­ni­sche Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten nach NATO-Stan­dards geschult.

Die stra­te­gi­sche Ana­ly­se zeigt eine deut­li­che Trans­for­ma­ti­on: Wäh­rend zu Kriegs­be­ginn die Ad-hoc-Abga­be aus Bun­des­wehr­be­stän­den domi­nier­te, steht nun die lang­fris­ti­ge indus­tri­el­le Lie­fer­fä­hig­keit im Vor­der­grund. Durch Ertüch­ti­gungs­hil­fen finan­zier­te Neu­fer­ti­gun­gen ermög­li­chen einen nach­hal­ti­gen Fähig­keits­auf­bau, der über die rei­ne Front­ver­tei­di­gung hin­aus­geht und die Ukrai­ne zur künf­ti­gen Ost­flan­ke eines resi­li­en­ten Euro­pas macht. Die­se mili­tä­ri­sche Stand­haf­tig­keit ist die Vor­aus­set­zung, um die staat­li­che Hand­lungs­fä­hig­keit und wirt­schaft­li­che Sub­stanz im Inne­ren zu schüt­zen.

3. Finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät und wirt­schaft­li­che Resi­li­enz

Die makro­öko­no­mi­sche Resi­li­enz ist das funk­tio­na­le Äqui­va­lent zur mili­tä­ri­schen Ver­tei­di­gung; ohne finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät wür­de der sozia­le Zusam­men­halt der ukrai­ni­schen Gesell­schaft unter der Last des Abnut­zungs­krie­ges ero­die­ren. Deutsch­land fokus­siert sei­ne wirt­schaft­li­che Hil­fe daher auf die Auf­recht­erhal­tung der staat­li­chen Liqui­di­tät und die Trans­for­ma­ti­on der För­der­struk­tu­ren.

Zen­tra­le Instru­men­te der Wirt­schafts­för­de­rung sind:

  • Staat­li­che Hand­lungs­fä­hig­keit: Gewäh­rung mil­li­ar­den­schwe­rer Zuschüs­se über ein vom IWF ver­wal­te­tes Kon­to zur Deckung lebens­not­wen­di­ger Staats­aus­ga­ben.
  • Ukraine­Con­nect: Das im Dezem­ber 2025 gestar­te­te Finan­zie­rungs­in­stru­ment für Inves­ti­ti­ons­dar­le­hen wur­de im Juni 2026 um 38 Mio. € auf­ge­stockt, um gezielt euro­päi­sche Unter­neh­men für das Enga­ge­ment vor Ort zu gewin­nen.
  • Natio­nal Deve­lo­p­ment Insti­tu­ti­on (NDI): Der geziel­te Aus­bau des vor­ma­li­gen Busi­ness Deve­lo­p­ment Fund zu einer leis­tungs­fä­hi­gen För­der­bank nach dem Vor­bild der deut­schen KfW stellt eine insti­tu­tio­nel­le Wei­chen­stel­lung dar, um die ukrai­ni­sche Indus­trie lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hig zu machen.

Durch Pro­gram­me wie „Part­ne­ring in Busi­ness with Ger­ma­ny“ und die Absi­che­rung von Expor­ten wird die ukrai­ni­sche Wirt­schaft trotz des Krie­ges in glo­ba­le Wert­schöp­fungs­ket­ten inte­griert. Die­se öko­no­mi­sche Ein­bin­dung ist die con­di­tio sine qua non für den Erhalt der lebens­not­wen­di­gen Infra­struk­tur, ins­be­son­de­re im unter Dau­er­be­schuss ste­hen­den Ener­gie­sek­tor.

4. Ener­gie­infra­struk­tur und zivi­ler Bevöl­ke­rungs­schutz

Russ­lands Stra­te­gie, die zivi­le Ener­gie­ver­sor­gung gezielt zu zer­stö­ren, macht die „Ener­gie­not­hil­fe“ zu einer Prio­ri­tät von exis­ten­zi­el­ler Bedeu­tung. Unter der poli­ti­schen Lei­tung von Bun­des­mi­nis­te­rin Rei­che koor­di­niert die im Okto­ber 2025 gegrün­de­te Taskforce „Ener­gie­un­ter­stüt­zung Ukrai­ne“ die Sofort­maß­nah­men, um die Ver­sor­gung mit Strom und Wär­me zu sichern.

Die ope­ra­ti­ve Bilanz ist beacht­lich:

  • Lie­fe­rung von Gene­ra­to­ren, Tur­bi­nen und Ersatz­tei­len für Kraft­wer­ke durch BMWE, AA und BMZ.
  • Huma­ni­tä­rer Impact: Für den Win­ter 2025/2026 mobi­li­sier­te das BMZ zusätz­li­che Mit­tel, mit denen schät­zungs­wei­se 3,2 Mil­lio­nen Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner kurz­fris­tig mit Wär­me, Was­ser und Strom ver­sorgt wer­den konn­ten.
  • Build For­ward Bet­ter: Deutsch­land betei­ligt sich mit 45 Mio. € am RAMP-UP Garan­tie­fonds der EBRD. Die­ses Instru­ment för­dert Inves­ti­tio­nen in dezen­tra­le erneu­er­ba­re Ener­gien, die auf­grund ihrer Struk­tur deut­lich resis­ten­ter gegen künf­ti­ge kine­ti­sche Angrif­fe sind als zen­tra­le Groß­kraft­wer­ke.

Die­ser phy­si­sche Schutz der Infra­struk­tur ist untrenn­bar mit der huma­ni­tä­ren Ver­sor­gung der Men­schen vor Ort und der erfolg­rei­chen Inte­gra­ti­on der Schutz­su­chen­den im Aus­land ver­bun­den.

5. Huma­ni­tä­re Hil­fe, Inte­gra­ti­on und gesell­schaft­li­cher Wie­der­auf­bau

Deutsch­land bewäl­tigt eine dua­le Her­aus­for­de­rung: Die Lin­de­rung mas­si­ver Not in der Ukrai­ne und die nach­hal­ti­ge Inte­gra­ti­on von über einer Mil­li­on Geflüch­te­ten.

Über­sicht der sozia­len und gesell­schaft­li­chen Kenn­zah­len:

BereichDaten / Sta­tus (Stand Juni 2026)
Inte­gra­ti­ons­er­folgErwerbs­tä­ti­gen­quo­te von 50 % (Ende 2025 laut IAB).
Bil­dung & Spra­cheÜber 620.000 Teil­neh­men­de an Inte­gra­ti­ons­kur­sen (Feb. 2022 bis März 2026).
Sozia­le Siche­rungSeit April 2025 Über­gang vom SGB II zum Asyl­bLG für Neu­an­kömm­lin­ge.
Psy­cho­so­zia­le Hil­feHot­line „Num­mer gegen Kum­mer“ (ver­füg­bar bis 30.06.2026).
Infra­struk­turBetrieb des „Unity Hub“ in Ber­lin zur Unter­stüt­zung der Inte­gra­ti­on.
Aka­de­mi­sche Net­zeDeutsch-Ukrai­ni­sches Hoch­schul­netz­werk (24 Mio. € bis 2029).

Beson­de­re Bedeu­tung kommt der Minen­räu­mung und der psy­cho­so­zia­len Unter­stüt­zung von Opfern zu. Die För­de­rung von For­schungs­netz­wer­ken und die Öff­nung des BAföG sind dabei kei­ne rei­nen Sozi­al­leis­tun­gen, son­dern eine stra­te­gi­sche Inves­ti­ti­on in das Human­ka­pi­tal, das die Ukrai­ne für ihre künf­ti­ge EU-Mit­glied­schaft benö­tigt.

6. Insti­tu­tio­nel­le Refor­men und mul­ti­la­te­ra­ler Aus­blick

Der Erfolg des Wie­der­auf­baus wird nicht allein an ver­bau­tem Beton gemes­sen, son­dern an der Qua­li­tät der Insti­tu­tio­nen. Deutsch­land unter­stützt die Ukrai­ne mas­siv bei der Imple­men­tie­rung von EU-Stan­dards, ins­be­son­de­re in der Kor­rup­ti­ons­be­kämp­fung und Rechts­staat­lich­keit. Das am 26. Juni 2026 geschlos­se­ne Arbeits­pro­gramm zwi­schen den Jus­tiz­mi­nis­te­ri­en fixiert die recht­li­che Anpas­sung an EU-Bei­tritts­an­for­de­run­gen bis 2028.

Die Koor­di­na­ti­on erfolgt über die Mul­ti-Agen­cy Donor Coor­di­na­ti­on Plat­form und den „Akti­ons­plan Ukrai­ne“ des Euro­pa­ra­tes. Die­ser trans­for­ma­ti­ve Ansatz stellt sicher, dass der Wie­der­auf­bau modern, digi­tal und trans­pa­rent erfolgt – Grund­vor­aus­set­zun­gen für die dau­er­haf­te Sou­ve­rä­ni­tät des Lan­des.

Fazit: Wie Bun­des­kanz­ler Merz zum 35. Unab­hän­gig­keits­tag der Ukrai­ne am 24. August 2026 beton­te: „Wir ste­hen fest an der Sei­te der Ukrai­ne.“ Die deut­sche Unter­stüt­zung ist kei­ne blo­ße Bei­hil­fe, son­dern eine hoch­gra­dig ratio­na­le Inves­ti­ti­on in die Sicher­heit unse­res eige­nen Kon­ti­nents. Durch die Kom­bi­na­ti­on aus mili­tä­ri­scher Stär­ke, wirt­schaft­li­cher Resi­li­enz und insti­tu­tio­nel­ler Reform­hil­fe berei­tet Deutsch­land den Boden für eine Ukrai­ne, die als star­ker, demo­kra­ti­scher Part­ner aus die­sem Kon­flikt her­vor­geht.

Die finan­zi­el­le und mate­ri­el­le Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne und
geflüch­te­te Men­schen wie folgt:

  1. Gesamt­sum­men im Über­blick
  • Bila­te­ra­le zivi­le Unter­stüt­zung: über 43,3 Mil­li­ar­den Euro
    • Dar­in ent­hal­ten sind ca. 1,3 Mil­li­ar­den Euro an
      Even­tu­al­ver­bind­lich­kei­ten (Garan­tien und Bürg­schaf­ten zur Absi­che­rung
      deut­scher Expor­te und Aus­lands­in­ves­ti­tio­nen).
  • Mili­tä­ri­sche Unter­stüt­zung: rund 57,6 Mil­li­ar­den Euro (bereits geleis­tet
    bzw. für die kom­men­den Jah­re bereit­ge­stellt).
  • Euro­päi­sche Ebe­ne: Zusätz­li­che Unter­stüt­zung durch einen
    90-Mil­li­ar­den-Euro-Kre­dit der Euro­päi­schen Uni­on für die ukrai­ni­sche
    Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit sowie regu­lä­re EU-/in­ter­na­tio­na­le Bei­trä­ge (letz­te­re
    nicht in der bila­te­ra­len Sum­me erfasst).
  1. Auf­tei­lung der zivi­len Unter­stüt­zung nach Res­sorts

Die zivi­len Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen tei­len sich auf die ein­zel­nen
Bun­des­mi­nis­te­ri­en und Beauf­trag­ten wie folgt auf (abstei­gend nach Bud­get):

  1. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les (BMAS) – 27,45 Mrd. €
    • Min­dest­si­che­rungs­leis­tun­gen (SGB II / Bür­ger­geld) für Geflüch­te­te
      (Regel­be­darf, Kos­ten der Unter­kunft und Hei­zung, Mehr­be­dar­fe, Bil­dungs-
      und Teil­ha­be­pa­ke­te).
    • Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on, Job­cen­ter-Betreu­ung und berufs­be­zo­ge­ne
      Wei­ter­bil­dun­gen.
  2. Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF) – 8,26 Mrd. €
    • Finan­zi­el­le Ent­las­tung von Län­dern und Kom­mu­nen bei der
      Unterbringung/Versorgung von Geflüch­te­ten sowie miet­zins­freie
      Über­las­sung von Bun­des­lie­gen­schaf­ten (BImA).
    • Finanz­hil­fen zur staat­li­chen Hand­lungs­fä­hig­keit der Ukrai­ne (Zuschüs­se
      über IWF-Kon­to, Schul­den­mo­ra­to­ri­um).
    • Hil­fen für Holo­caust-Über­le­ben­de via Jewish Claims Con­fe­rence (JCC).
  3. Aus­wär­ti­ges Amt (AA) – 3,27 Mrd. €
    • Huma­ni­tä­re Hil­fe (Nah­rung, medi­zi­ni­sche Not­ver­sor­gung, Unter­künf­te,
      Eva­ku­ie­run­gen).
    • Ener­gie­not­hil­fe (Gene­ra­to­ren, Tur­bi­nen, Ein­zah­lun­gen in den Ukrai­ne
      Ener­gy Sup­port Fund).
    • Minen­räu­mung, Sta­bi­li­sie­rungs­maß­nah­men, zivi­le Ertüch­ti­gungs­in­itia­ti­ve
      und Rechts­staats­för­de­rung.
  4. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ)
    – 2,36 Mrd. €
    • Wie­der­auf­bau­pro­gram­me, Repa­ra­tur der Strom- und Wär­me­ver­sor­gung (z. B.
      Win­ter­hil­fen).
    • Wirtschaftsförderung/KMU, Eta­blie­rung des Euro­pean Flag­ship Fund for the
      Recon­s­truc­tion of Ukrai­ne.
    • För­de­rung von über 260 deutsch-ukrai­ni­schen Kom­mu­nal­part­ner­schaf­ten und
      Hil­fen für Bin­nen­ver­trie­be­ne.
  5. Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern (BMI) – 1,48 Mrd. €
    • Kata­stro­phen­schut­z/­THW-Hilfs­trans­por­te und Aus­stat­tungs­hil­fen.
    • Inte­gra­ti­ons­kur­se und Migra­ti­ons­be­ra­tung über das BAMF (über 620.000
      Kurs­teil­neh­men­de bis März 2026).
    • Unter­stüt­zung ukrai­ni­scher Sicher­heits- und Grenz­schutz­be­hör­den (BKA,
      Bun­des­po­li­zei).
  6. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie (BMWE) – 673,40 Mio. €
    • Ener­gie­part­ner­schaft, Bei­trä­ge zum Ukrai­ne Ener­gy Sup­port Fund (KfW)
      und 45 Mio. € für den Garan­tie­fonds RAMP-UP (EBRD).
    • Außen­wirt­schafts­in­stru­men­te, Export-/In­ves­ti­ti­ons­ga­ran­tien sowie das
      Finan­zie­rungs­in­stru­ment „Ukraine­Con­nect“ (Start: 45 Mio. €, Auf­sto­ckung
      um 38 Mio. €).
  7. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit (BMG) – 132,95 Mio. €
    • Spen­den medi­zi­ni­scher Hilfs­gü­ter, Tele­me­di­zin- und Pro­the­tik-Pro­jek­te,
      Behand­lung ukrai­ni­scher Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten in Deutsch­land via
      Klee­blatt­me­cha­nis­mus.
  8. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für For­schung, Tech­no­lo­gie und Raum­fahrt (BMFTR) – 132,36
    Mio. €
    • Koope­ra­ti­ons­mit­tel für Bil­dung und Wis­sen­schaft (u. a. BAföG-Öff­nung,
      DAAD-Hoch­schul­netz­werk mit 24 Mio. € Volu­men, deutsch-ukrai­ni­sche
      Exzel­lenz­ker­ne).
  9. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr (BMV) – 69,11 Mio. €
    • Aus­gleichs­zah­lun­gen für Flug­si­che­rungs­aus­fäl­le (Euro­pean ATM Vol­un­t­a­ry
      Soli­da­ri­ty Fund, Mit­glieds­bei­trä­ge für EUROCONTROL/ICAO/ECAC),
      IT-Infra­struk­tur sowie Maut­be­frei­un­gen für Hilfs­trans­por­te.
  10. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Umwelt, Kli­ma­schutz, Natur­schutz und nuklea­re
    Sicher­heit (BMUKN) – 68,40 Mio. €
    • Grü­ne Trans­for­ma­ti­on, Ener­gie­ef­fi­zi­enz­pro­jek­te (Inter­na­tio­na­le
      Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve – IKI), Unter­stüt­zung der IAEO zur nuklea­ren
      Sicher­heit.
  11. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Land­wirt­schaft, Ernäh­rung und Hei­mat (BMLEH) – 38,80
    Mio. €
    • Ger­man Food Bridge, FAO-Hil­fen zur Wie­der­auf­nah­me von Getrei­de­ex­por­ten
      (Isma­jil), Agrar­dia­log.
  12. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung, Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend
    (BMBFSFJ) – 34,00 Mio. €
    • Pro­gram­me zur gesellschaftlichen/beruflichen Inte­gra­ti­on
      (Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­ser, KAUSA, BOF­plus, Sprach­por­ta­le) und
      Kri­sen­hot­lines.
  13. Beauf­trag­ter der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en (BKM) – 31,15 Mio. €
    • Schutz von Kulturgütern/Kultureinrichtungen, För­de­rung von Exil­me­di­en
      (z. B. Han­nah-Are­ndt-Initia­ti­ve) und Kul­tur­fonds.
  14. Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz (BMJV) – 0,84 Mio. €
    • Rechts­staats­för­de­rung, Jus­tiz­be­ra­tung für den EU-Bei­tritts­pro­zess,
      Ahn­dung von Kriegs­ver­bre­chen.
  15. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Bau­we­sen (BMWSB) – 0,05
    Mio. €
    • Kom­mu­na­le Stadt­ent­wick­lungs­pro­jek­te („Dia­lo­ge für urba­nen Wan­del“) und
      städ­te­bau­li­cher Denk­mal­schutz.
  16. Mili­tä­ri­sche Unter­stüt­zung (BMVg)
  • Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Ver­tei­di­gung (BMVg) steu­ert das Gesamt­vo­lu­men von
    57,6 Mrd. € bei.
  • Die Mit­tel flie­ßen in direk­te Lie­fe­run­gen aus Bun­des­wehr­be­stän­den,
    Neu­be­schaf­fun­gen von Indus­trie-Waf­fen­sys­te­men (Flug­ab­wehr, Artil­le­rie,
    Gefechts­fahr­zeu­ge, Muni­ti­on etc.) über Ertüch­ti­gungs­hil­fen sowie die
    mili­tä­ri­sche Aus­bil­dung von mehr als 27.000 ukrai­ni­schen Sol­da­tin­nen und
    Sol­da­ten in Deutsch­land.

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater