Ein Notvorrat ist eine einfache, aber wirkungsvolle Vorsorgemaßnahme für unerwartete Situationen. Ob Stromausfall, Unwetter, Krankheit oder Lieferengpässe: Wer haltbare Lebensmittel und ausreichend Trinkwasser zu Hause hat, kann einige Tage überbrücken, ohne sofort auf Hilfe angewiesen zu sein. Empfehlenswert ist ein Vorrat für etwa zehn Tage, der an die eigenen Essgewohnheiten und Bedürfnisse angepasst ist. Dazu gehören zum Beispiel Reis, Nudeln, Haferflocken, Konserven, Hülsenfrüchte, Nüsse, Öl und haltbare Milchprodukte oder Alternativen.
Wichtig ist, dass der Vorrat praktisch nutzbar bleibt. Lebensmittel, die niemand im Haushalt mag oder verträgt, helfen im Ernstfall wenig. Ebenso sollte bedacht werden, dass in Notlagen auch der Strom ausfallen kann. Tiefkühlprodukte eignen sich deshalb nur eingeschränkt. Besser sind Lebensmittel, die lange haltbar sind und sich mit wenig Aufwand zubereiten lassen. Auch Trinkwasser, Medikamente, Babynahrung, Tierfutter und Hygieneartikel sollten je nach Lebenssituation eingeplant werden.
Ein guter Notvorrat bedeutet nicht, in Panik große Mengen einzukaufen. Sinnvoller ist es, den Vorrat Schritt für Schritt aufzubauen, regelmäßig zu kontrollieren und ältere Produkte zuerst zu verbrauchen. So wird Vorsorge zu einem normalen Teil des Alltags und gibt im Ernstfall Sicherheit.