Euroraum (EA21)
- Handelsbilanz: Im Juli 2026 verzeichnete der Euroraum einen Überschuss von 14,2 Mrd. € im Warenhandel mit dem Rest der Welt. Dies ist ein Anstieg gegenüber 10,7 Mrd. € im Juli 2025 und 7,2 Mrd. € im Juni 2026.
- Exporte: Die Exporte stiegen um 9,0 % auf 276,0 Mrd. € (im Vergleich zu 253,3 Mrd. € im Juli 2025).
- Importe: Die Importe stiegen um 7,9 % auf 261,8 Mrd. € (im Vergleich zu 242,6 Mrd. € im Juli 2025).
- Kumuliert (Januar–Juli 2026): Der Überschuss belief sich auf 17,0 Mrd. €, deutlich weniger als die 92,8 Mrd. € im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies liegt an einem stärkeren Importwachstum (+5,8 %) im Vergleich zum Exportwachstum (+1,2 %).
- Treiber: Der höhere Überschuss im Juli wurde hauptsächlich durch Chemikalien, andere Industriegüter sowie Lebensmittel und Getränke verursacht, teilweise ausgeglichen durch einen Rückgang beim Überschuss von Maschinen und Fahrzeugen.
Europäische Union (EU27)
- Handelsbilanz: Die EU verzeichnete im Juli 2026 einen Überschuss von 8,0 Mrd. €. Dies ist ein Rückgang gegenüber 9,8 Mrd. € im Juli 2025, aber ein Anstieg gegenüber 2,4 Mrd. € im Juni 2026.
- Exporte: Die Exporte stiegen um 7,8 % auf 247,1 Mrd. €.
- Importe: Die Importe stiegen um 9,0 % auf 239,1 Mrd. €.
- Kumuliert (Januar–Juli 2026): Die EU verzeichnete ein Defizit von -13,8 Mrd. €, verglichen mit einem Überschuss von 84,0 Mrd. € im gleichen Zeitraum 2025.
- Treiber: Der Rückgang des Überschusses im Vergleich zum Vorjahr war hauptsächlich auf einen geringeren Überschuss bei Maschinen und Fahrzeugen zurückzuführen.
Wichtige Handelspartner der EU (Juli 2026)
- Vereinigte Staaten: Größter Überschusspartner mit 17,9 Mrd. €.
- China: Größtes Defizitpartner mit ‑36,5 Mrd. €.
- Vereinigtes Königreich: Überschuss von 17,8 Mrd. €.
Saisonbereinigte Daten
- Im Euroraum stiegen die saisonbereinigten Exporte im Juli um 1,2 %, während die Importe um 0,4 % sanken, was zu einem saisonbereinigten Saldo von 5,0 Mrd. € führte.
- In der EU stiegen die saisonbereinigten Exporte um 1,2 %, die Importe sanken um 0,7 %, was zu einem saisonbereinigten Defizit von ‑1,4 Mrd. € führte.
Die Daten sind vorläufig und basieren auf Meldungen der Mitgliedstaaten bis zum 11. September 2026.
Quelle: eurostat