Deutsch­land: Nach­rich­ten des Tages (05.09.2026)

Detail­lier­te Zusam­men­fas­sung der wich­tigs­ten The­men des Tages (05. Sep­tem­ber 2026)

Am heu­ti­gen Tag zeich­net sich eine dich­te Mischung aus weg­wei­sen­den poli­ti­schen Wei­chen­stel­lun­gen im Inland, aku­ten natio­na­len Sicher­heits­kri­sen sowie bedeu­ten­den glo­ba­len Ent­wick­lun­gen ab. Die wich­tigs­ten Nach­rich­ten­er­eig­nis­se des Tages glie­dern sich in fol­gen­de Haupt­the­men:


1. Sach­sen-Anhalt am Vor­abend einer his­to­ri­schen Land­tags­wahl

In Sach­sen-Anhalt berei­ten sich rund 1,7 Mil­lio­nen Wahl­be­rech­tig­te dar­auf vor, am 6. Sep­tem­ber 2026 ihre Stim­me abzu­ge­ben. Obwohl die Wäh­ler des Bun­des­lan­des nur etwa zwei Pro­zent der deut­schen Gesamt­be­völ­ke­rung aus­ma­chen, steht die Wahl unter natio­na­ler Beob­ach­tung: Erst­mals in der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik könn­te mit der AfD eine Par­tei stärks­te Kraft wer­den und eine Lan­des­re­gie­rung anfüh­ren, die vom Lan­des­ver­fas­sungs­schutz als „gesi­chert rechts­extre­mis­tisch“ ein­ge­stuft wird.

  • Pro­tes­te für Demo­kra­tie: Am Vor­abend der Wahl ver­sam­mel­ten sich in meh­re­ren Städ­ten, ins­be­son­de­re in der Lan­des­haupt­stadt Mag­de­burg, tau­sen­de Men­schen zu Kund­ge­bun­gen für Demo­kra­tie, Tole­ranz und Viel­falt. Bei der Haupt­ver­an­stal­tung unter dem Mot­to „Sach­sen-Anhalt Welt­of­fen“ zog ein Demons­tra­ti­ons­zug von rund 6.000 Men­schen zum Dom­platz. Die Poli­zei sprach ins­ge­samt von etwa 10.000 Teil­neh­men­den in Mag­de­burg, wäh­rend die Ver­an­stal­ter die Zahl auf bis zu 20.000 bezif­fer­ten.
  • Tief­grei­fen­de Unzu­frie­den­heit und die „Denkzettel“-Stimmung: Die poli­ti­sche Stim­mung im Land ist von star­ker Unzu­frie­den­heit geprägt. Laut aktu­el­len Daten bewer­ten nur noch 20 Pro­zent der Men­schen die wirt­schaft­li­che Lage im Bun­des­land als gut – ein his­to­ri­scher Tief­stand seit Ende der 1990er-Jah­re. Haupt­streit­punkt sind die Sozi­al­re­for­men der Bun­des­re­gie­rung. 59 Pro­zent der Befrag­ten gaben an, die Land­tags­wahl als Gele­gen­heit für einen „Denk­zet­tel“ an die Ber­li­ner Ampel-Koali­ti­on zu betrach­ten.
  • Druck auf die Bun­des­par­tei­en: Die­se Stim­mung schlägt sich mas­siv auf die Beliebt­heits­wer­te der Poli­ti­ker nie­der. Wäh­rend die AfD-Vor­sit­zen­den hohe Zustim­mungs­wer­te ver­zeich­nen (36 % und 29 %), erfährt CDU-Chef Fried­rich Merz erheb­li­che Ableh­nung – nur 9 Pro­zent der Befrag­ten bewer­ten sei­ne Arbeit posi­tiv. Für die CDU unter Sven Schul­ze stellt sich bei einem star­ken AfD-Ergeb­nis akut die „Brandmauer“-Frage. Soll­te die CDU gezwun­gen sein, sich mit der Lin­ken zu arran­gie­ren, droht ein inner­par­tei­li­cher Auf­stand.
  • Unent­schie­de­ne Wäh­ler und Regie­rungs­op­tio­nen: Unge­fähr ein Vier­tel der Wäh­ler war bis zuletzt unent­schie­den. His­to­ri­sche Ver­glei­che zei­gen, dass sich in Sach­sen-Anhalt oft bis zu ein Drit­tel der Wäh­ler erst in den letz­ten Tagen oder direkt am Wahl­tag ent­schei­det. Wäh­rend AfD-Spit­zen­kan­di­dat Ulrich Sig­mund betont, nur bei einer abso­lu­ten Mehr­heit regie­ren zu wol­len, hat das BSW (unter Sahra Wagen­knecht) im Wahl­kampf Offen­heit für die Tole­rie­rung einer Min­der­heits­re­gie­rung signa­li­siert. Die SPD bangt der­weil um den Ver­bleib im Land­tag; ein Aus­schei­den (unter 5 %) könn­te die SPD-Füh­rung im Bund (Lars Kling­beil und Bär­bel Bas) mas­siv ins Wan­ken brin­gen.

2. Cyber-Kata­stro­phe in Ber­lin: Sen­si­ble Daten im Dark­net ver­öf­fent­licht

Die kri­mi­nel­le Hacker­grup­pe „Rhy­si­da“ hat ihre Erpres­ser­dro­hung wahr­ge­macht und nach Ablauf eines Ulti­ma­tums rie­si­ge Daten­men­gen der Ber­li­ner Lan­des­ver­wal­tung im Dark­net ver­öf­fent­licht. Der Ber­li­ner Senat hat­te sich gewei­gert, das gefor­der­te Löse­geld von zwei Mil­lio­nen Euro in Bit­co­ins zu zah­len.

  • Aus­maß des Daten­lecks: Ver­öf­fent­licht wur­den 5,26 Tera­byte an Daten, die rund 1,4 Mil­lio­nen Ein­zel­da­tei­en umfas­sen. Die Daten wur­den über einen Zeit­raum von rund zwei Wochen aus den Ser­vern der Senats­ver­wal­tung für Bau­en, Mobi­li­tät und Umwelt ent­wen­det.
  • Hoch­sen­si­ble Inhal­te: Unter den Daten befin­den sich hoch­gra­dig sen­si­ble Doku­men­te:
    • Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wie Tele­fon­num­mern, E‑Mails, Kon­to­ver­bin­dun­gen, Pass­wort­lis­ten und Scans von Aus­wei­sen und Rei­se­päs­sen.
    • Ver­trau­li­che Not­fall- und Kri­sen­plä­ne.
    • Plä­ne zur kri­ti­schen Infra­struk­tur (Heiz­kraft­wer­ke, Umspann­wer­ke, Tank­la­ger).
    • Hoch­ge­hei­me Bau­plä­ne von Jus­tiz­voll­zugs­an­stal­ten.
  • War­nung des BSI und Behör­den­re­ak­ti­on: Das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI) warnt vor einer akut erhöh­ten Bedro­hungs­la­ge für die Betrof­fe­nen und die Gesell­schaft (u. a. durch Iden­ti­täts­dieb­stahl). Betrof­fe­ne Bür­ger und Ange­stell­te sol­len schnellst­mög­lich infor­miert wer­den und wer­den zur äußers­ten Wach­sam­keit bei ver­däch­ti­gen Anru­fen oder Mails auf­ge­ru­fen.
  • Kri­tik an der IT-Sicher­heit: Exper­ten des Cha­os Com­pu­ter Clubs (CCC) und IT-Sicher­heits­ana­lys­ten spre­chen von „gro­ber Fahr­läs­sig­keit“. Dem Ber­li­ner Senat wird vor­ge­wor­fen, trotz drin­gen­der War­nun­gen in den Vor­jah­ren mas­siv bei der Cyber­si­cher­heit gespart, Sicher­heits­bud­gets für 2025 gekürzt und ver­bind­li­che Geheim­schutz­stan­dards miss­ach­tet zu haben.

3. Sabo­ta­ge am deut­schen Strom­netz: Fest­nah­me steht bevor

Die Bun­des­re­pu­blik sieht sich mit einer geziel­ten Sabo­ta­ge­se­rie gegen ihre Ener­gie­infra­struk­tur kon­fron­tiert.

  • Spreng­sät­ze in Sach­sen ent­deckt: Nach­dem bereits in Bran­den­burg und Nord­rhein-West­fa­len Anschlags­ver­su­che ver­übt wur­den, ent­deck­ten Sicher­heits­kräf­te nun im Osten Sach­sens 12 ein­satz­be­rei­te, selbst­ge­bau­te Spreng­vor­rich­tun­gen an Hoch­span­nungs­lei­tun­gen und Umspann­wer­ken. Spe­zi­al­kräf­te konn­ten die Vor­rich­tun­gen erfolg­reich ent­schär­fen.
  • Fahn­dung nach Ver­däch­ti­gem: Die Ermitt­ler fahn­den unter Hoch­druck nach einem 48-jäh­ri­gen Ver­däch­ti­gen aus Gevels­berg (NRW). In des­sen Woh­nung wur­den bereits ein­deu­ti­ge Spreng­stoffspu­ren nach­ge­wie­sen. Der Mann hat­te sich in zwei Beken­ner­schrei­ben – kurio­ser­wei­se unter Anga­be sei­ner ech­ten Absen­der­adres­se – zu den Taten bekannt.
  • Moti­ve und Gefähr­dungs­la­ge: Das Motiv des mut­maß­li­chen Ein­zel­tä­ters ist laut Beken­ner­schrei­ben der Kampf gegen die Strom­erzeu­gung aus fos­si­len Ener­gie­trä­gern. Zwar schei­ter­te der Plan, durch geziel­te Kurz­schlüs­se regio­na­le Strom­aus­fäl­le her­bei­zu­füh­ren. Den­noch hat der Vor­fall die poli­ti­sche Debat­te über den phy­si­schen Schutz kri­ti­scher Infra­struk­tu­ren in Deutsch­land wie­der voll ent­facht, da ein lücken­lo­ser Schutz des weit­läu­fi­gen Net­zes kaum mög­lich ist.

4. UN-Gene­ral­ver­samm­lung beschließt his­to­ri­sche Ände­rung der Welt­kar­te

In einer geschichts­träch­ti­gen Abstim­mung in New York hat die Gene­ral­ver­samm­lung der Ver­ein­ten Natio­nen beschlos­sen, die tra­di­tio­nel­le Welt­kar­te durch eine flä­chen­ge­treue Dar­stel­lung zu erset­zen.

  • Die Reso­lu­ti­on „Cor­rect the map“: Die von Togo ein­ge­brach­te und von der Afri­ka­ni­schen Uni­on unter­stütz­te Reso­lu­ti­on erhielt eine über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit von 164 Ja-Stim­men bei sechs Ent­hal­tun­gen.
  • Die USA als ein­zi­ger Geg­ner: Als ein­zi­ge Nati­on stimm­ten die USA gegen den Ent­wurf und ver­ur­teil­ten die Initia­ti­ve als Teil eines „radi­ka­len ideo­lo­gi­schen Pro­jekts“.
  • Hin­ter­grund der Neue­rung: Die seit 1569 domi­nie­ren­de Mer­ca­tor-Pro­jek­ti­on ver­zerrt die tat­säch­li­chen Grö­ßen­ver­hält­nis­se der Erde mas­siv. Da eine drei­di­men­sio­na­le Kugel auf ein zwei­di­men­sio­na­les Recht­eck pro­ji­ziert wird, erschei­nen Land­flä­chen umso grö­ßer, je wei­ter sie vom Äqua­tor ent­fernt lie­gen. So wirkt Grön­land auf her­kömm­li­chen Kar­ten oft so groß wie Afri­ka, obwohl der afri­ka­ni­sche Kon­ti­nent in der Rea­li­tät fast 14-mal grö­ßer ist.
  • Aus­wir­kun­gen: Togos Außen­mi­nis­ter Robert Dus­sey fei­er­te den Beschluss als his­to­ri­schen Moment für „Gerech­tig­keit, Wür­de und Gleich­be­rech­ti­gung“. Obwohl der Beschluss nicht recht­lich bin­dend ist, sind Schu­len, Regie­run­gen, Tech­no­lo­gie­kon­zer­ne und inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen nun welt­weit auf­ge­ru­fen, flä­chen­ge­treue Kar­ten wie die „Equal Earth“-Projektion zu ver­wen­den.

5. Ukrai­ne-Krieg: Diplo­ma­ti­sche US-Ver­mitt­lung und dra­ma­ti­sche Getrei­de­kri­se

Im Ukrai­ne-Krieg gibt es an zwei Fron­ten – der diplo­ma­ti­schen und der wirt­schaft­li­chen – ent­schei­den­de Ent­wick­lun­gen.

  • Trump-Son­der­ge­sand­te in Mos­kau: Die US-Son­der­ge­sand­ten Jared Kush­ner und Ste­ve Wit­koff sind zu einem über­ra­schen­den Ver­mitt­lungs­ver­such in Mos­kau ein­ge­trof­fen, um Prä­si­dent Wla­di­mir Putin einen Frie­dens­vor­schlag zu unter­brei­ten. Es ist die Wie­der­auf­nah­me eines seit Janu­ar brach­lie­gen­den Gesprächs­for­mats. Mor­gen reist die US-Dele­ga­ti­on wei­ter nach Kiew.
  • Über­ra­schen­de Feu­er­pau­se über Kiew: Für die Dau­er der Gesprä­che ord­ne­te Putin an, die Luft­an­grif­fe auf die ukrai­ni­sche Haupt­stadt für 72 Stun­den aus­zu­set­zen. Wäh­rend dies über Kiew für Erleich­te­rung sorgt, geht der Krieg im Rest des Lan­des unver­min­dert wei­ter.
  • Kol­laps des ukrai­ni­schen Getrei­de­ex­ports: Unab­hän­gig von den Ver­hand­lun­gen lei­det die ukrai­ni­sche Agrar­wirt­schaft mas­siv unter den rus­si­schen Angrif­fen auf die Häfen rund um Odes­sa am Schwar­zen Meer. Der Export über die See­hä­fen ist fast voll­stän­dig zum Erlie­gen gekom­men.
  • Exis­tenz­be­dro­hung für Land­wir­te: Obwohl die dies­jäh­ri­ge Ern­te gut aus­fiel, ste­hen die Land­wir­te vor dem Ruin, da sie ihre Pro­duk­te nicht auf den Welt­markt brin­gen kön­nen. Die Inlands­prei­se sind ein­ge­bro­chen – bei Wei­zen um ein Vier­tel, bei Son­nen­blu­men­ker­nen um fast 40 Pro­zent. Auf dem Welt­markt hin­ge­gen stei­gen die Getrei­de­prei­se wei­ter an.
  • Nadel­öhr Donau­hä­fen: Aus­weich­rou­ten über die Donau­hä­fen (Ismail und Reni) kön­nen den Aus­fall nicht kom­pen­sie­ren: Sie ste­hen fast täg­lich unter rus­si­schem Beschuss, und extre­mes Nied­rig­was­ser schränkt die Kapa­zi­tät der Fracht­schif­fe dras­tisch ein. Vor den Häfen stau­en sich Getrei­de-Lkw kilo­me­ter­weit unter stän­di­ger Gefahr von Droh­nen­an­grif­fen.

6. Trau­er um Schau­spie­ler Micha­el Mendl

Deutsch­land nimmt Abschied von einem sei­ner pro­fi­lier­tes­ten Cha­rak­ter­dar­stel­ler. Micha­el Mendl ist im Alter von 82 Jah­ren fried­lich im Krei­se sei­ner Fami­lie ein­ge­schla­fen.

  • Ein Leben für die Schau­spiel­kunst: Mendl wirk­te in sei­ner über Jahr­zehn­te andau­ern­den Kar­rie­re in mehr als 200 Film‑, Fern­seh- und Thea­ter­pro­duk­tio­nen mit. Er war bekannt für sei­ne mar­kan­te Stim­me, sei­ne aus­drucks­star­ke Mimik und sei­ne Vor­lie­be für kom­ple­xe, undurch­dring­li­che und oft mys­te­riö­se Cha­rak­te­re.
  • Sei­ne größ­ten Rol­len: Unver­ges­sen bleibt sei­ne Dar­stel­lung des Bun­des­kanz­lers Wil­ly Brandt im Dra­ma „Im Schat­ten der Macht“ (wofür er 2004 die Gol­de­ne Kame­ra erhielt) sowie sei­ne Rol­le als Gene­ral Weit­ling im Oscar-nomi­nier­ten Kino­film „Der Unter­gang“.
  • Umgang mit Krank­heit: Mendl ging seit 2007 sehr offen mit meh­re­ren Krebs­er­kran­kun­gen um, die er humor­voll als läs­ti­ge „Mit­es­ser“ bezeich­ne­te, die man akzep­tie­ren müs­se.

7. Wei­te­re Nach­rich­ten im Über­blick

  • Sturz­flut im Hima­la­ya (Nepal): Zehn Tage nach der ver­hee­ren­den Kata­stro­phe wur­den im nepa­le­sisch-chi­ne­si­schen Grenz­ge­biet zwei wei­te­re Über­le­ben­de geret­tet (dar­un­ter ein Chi­ne­se aus einem Tun­nel eines Was­ser­kraft­werks). Die Zahl der bestä­tig­ten Todes­op­fer ist mitt­ler­wei­le auf min­des­tens 1.300 gestie­gen (eini­ge Quel­len berich­ten von 1.375 Toten), wäh­rend noch immer über 5.000 Men­schen ver­misst wer­den.
  • Mie­ten-Pro­test in Ber­lin: Unter dem Mot­to „Her mit den Woh­nun­gen – Run­ter mit den Mie­ten“ demons­trier­ten rund 11.000 Men­schen vor dem Roten Rat­haus für einen Mie­ten­de­ckel und die Ent­eig­nung gro­ßer Immo­bi­li­en­kon­zer­ne.
  • Weg der Erin­ne­rung im Ahrtal: Fünf Jah­re nach der Flut­ka­ta­stro­phe im Ahrtal, bei der 135 Men­schen star­ben, errich­tet eine Bür­ger­initia­ti­ve einen „Weg der Erin­ne­rung“. Geplant sind 35 Infor­ma­ti­ons­ste­len von der Quel­le der Ahr bis zur Mün­dung, die via QR-Code auch Zeit­zeu­gen­be­rich­te und vir­tu­el­le Aus­stel­lun­gen bereit­stel­len.
  • Ers­ter pri­va­ter euro­päi­scher Orbi­tal­flug: Dem deut­schen Raum­fahrt­un­ter­neh­men ISA Aero­space ist ein his­to­ri­scher Erfolg gelun­gen. Eine pri­vat ent­wi­ckel­te unbe­mann­te Rake­te star­te­te vom nor­we­gi­schen Welt­raum­bahn­hof Andøya und erreich­te erfolg­reich den Orbit, um fünf klei­ne Satel­li­ten aus­zu­set­zen.
  • Oasis-Doku­men­ta­ti­on in Vene­dig: Beim Film­fes­ti­val in Vene­dig fei­er­te eine Doku­men­ta­ti­on über das spek­ta­ku­lä­re Come­back der zer­strit­te­nen Brü­der Liam und Noel Gal­lag­her (Oasis) Pre­mie­re, bei dem Kame­ras die Ver­söh­nung auf der Reuni­on-Tour 2025 fest­hiel­ten.

Sport-Kom­pakt

  • Fuß­ball-Bun­des­li­ga: Am zwei­ten Spiel­tag dreh­te der BVB einen 0:2‑Rückstand bei der TSG Hof­fen­heim noch in einen dra­ma­ti­schen 3:2‑Auswärtssieg. Für eine Sen­sa­ti­on sorg­te die SV Elvers­berg, die trotz einer Gelb-Roten Kar­te für ihren Trai­ner Vin­cent Wag­ner ein tur­bu­len­tes Spiel bei Borus­sia Mön­chen­glad­bach mit 4:3 gewann. Zudem schlug Lever­ku­sen Uni­on Ber­lin mit 4:0 und Schal­ke erkämpf­te ein 0:0 gegen die Bay­ern.
  • Frau­en-Bas­ket­ball-WM: Die deut­sche Natio­nal­mann­schaft wahr­te in Ber­lin mit einem deut­li­chen 74:58-Sieg gegen Japan die Chan­ce auf das Wei­ter­kom­men, nach­dem das Auf­takt­spiel gegen Spa­ni­en noch mit 53:83 ver­lo­ren gegan­gen war.
  • Para-Rad-WM / Vuel­ta a Espa­ña: Bei der Para-Rad-WM in den USA gewann der Deut­sche Maxi­mi­li­an Jäger die Gold­me­dail­le im Ein­zel­zeit­fah­ren. Bei der Spa­ni­en-Rund­fahrt (Vuel­ta) fei­er­te Mar­co Bren­ner auf der 14. Etap­pe den ers­ten deut­schen Etap­pen­sieg seit drei Jah­ren.

Über­sicht über die Wet­ter­aus­sich­ten für die kom­men­den Tage, basie­rend auf den aktu­el­len Wet­ter­be­rich­ten vom Abend des 5. Sep­tem­ber 2026:

1. Die Nacht zum Sonn­tag (vom 5. auf den 6. Sep­tem­ber)

Die Nacht bringt eine ers­te spür­ba­re Abküh­lung, da sich Deutsch­land in einer küh­len Mee­res­luft befin­det.

  • Bewöl­kung und Nie­der­schlag: Die ver­blei­ben­den Wol­ken lösen sich in den meis­ten Lan­des­tei­len all­mäh­lich auf, und die letz­ten Schau­er zie­hen aus dem Nor­den und Nord­os­ten ab. Es wird somit für die meis­ten Men­schen eine kla­re oder nur locker bewölk­te Nacht.
  • Wind und Sturm­war­nung: Im Nord­os­ten lässt der Wind nur lang­sam nach. An der Ost­see ist anfangs noch mit stei­fen Böen oder sogar Sturm­bö­en zu rech­nen.
  • Nebel und Tem­pe­ra­tu­ren: In eini­gen höher gele­ge­nen Tälern kann sich ört­lich Nebel bil­den. Es wird eine recht fri­sche Nacht mit Tiefst­wer­ten, die sich meist zwi­schen 6 und 12 °C bzw. 10 und 13 °C bewe­gen. In den Mit­tel­ge­birgs­re­gio­nen kann es sogar zu ein­stel­li­gen Tiefst­wer­ten kom­men. Etwas mil­der bleibt es direkt an der Küs­te mit Wer­ten um 16 °C.

2. Der Sonn­tag (6. Sep­tem­ber) – Strah­len­der Spät­som­mer

Am Sonn­tag sorgt ein aus­ge­präg­ter Hoch­druck­ein­fluss dafür, dass der Tag sei­nem Namen alle Ehre macht. Das wet­ter­be­stim­men­de Hoch liegt direkt über Deutsch­land und bringt vie­ler­orts her­vor­ra­gen­des Spät­som­mer­wet­ter.

  • Son­nen­schein und Wol­ken:
    • Im Süden und Süd­wes­ten des Lan­des herrscht strah­len­der Son­nen­schein.
    • Im Nor­den und Nord­os­ten zie­hen zeit­wei­se ein paar Wol­ken­fel­der durch, die jedoch im Tages­ver­lauf abzie­hen, sodass es auch dort freund­lich und kom­plett tro­cken bleibt.
  • Höchst­tem­pe­ra­tu­ren:
    • Im Nor­den und an der Ost­see bleibt es mit 18 bis 23 °C (bzw. 19 °C direkt an der See) mäßig warm.
    • Im Wes­ten und Süd­wes­ten klet­tern die Tem­pe­ra­tu­ren auf som­mer­li­che 25 bis 29 °C (Spit­zen­wer­te wer­den am Ober­rhein, im Breis­gau und im Mark­gräf­ler­land erwar­tet).

3. Der Mon­tag (7. Sep­tem­ber) – Letz­ter Höhe­punkt der Hit­ze

Zum Start in die neue Woche ver­la­gert sich das Hoch­druck­ge­biet wei­ter nach Osten. Auf des­sen Rück­sei­te gelangt aus Süd­wes­ten sehr hei­ße Luft nach Deutsch­land, was uns den wohl hei­ßes­ten Tag der Woche beschert.

  • Wet­ter­cha­rak­ter: Uns erwar­tet ein wech­seln­der Mix aus Son­ne und Wol­ken. Im Lau­fe des Tages kün­di­gen sich jedoch im Wes­ten ein­zel­ne Schau­er und im Süden ers­te Gewit­ter an.
  • Tem­pe­ra­tu­ren: Es wird ver­brei­tet som­mer­lich warm mit Höchst­wer­ten von 25 bis 30 °C. Im Süd­wes­ten und Wes­ten wird es lokal sogar rich­tig heiß mit Spit­zen­wer­ten von bis zu 33 °C.

4. Der Wet­ter­um­schwung ab Diens­tag (8. Sep­tem­ber)

Die spät­som­mer­li­che Hit­ze­pe­ri­ode geht ab Diens­tag abrupt zu Ende. Von Nord­wes­ten her drän­gen Tief­druck­ge­bie­te nach Deutsch­land und lei­ten einen mar­kan­ten Wet­ter­wech­sel ein.

  • Diens­tag: Das Wet­ter gestal­tet sich deut­lich unbe­stän­di­ger, wech­sel­haf­ter und nas­ser. Die Tem­pe­ra­tu­ren gehen im Ver­gleich zum Vor­tag spür­bar zurück.
  • Mitt­woch: Zur Wochen­mit­te ist die Abküh­lung im gan­zen Land spür­bar. Es bleibt wech­sel­haft und die Tem­pe­ra­tu­ren errei­chen deutsch­land­weit nur noch gedämpf­te Höchst­wer­te zwi­schen 17 und 22 °C. Am Bei­spiel von Nürn­berg zeigt sich die­ser Trend deut­lich: Wäh­rend dort am Sonn­tag und Mon­tag noch Wer­te von 24 °C bis zu 29 °C gemes­sen wer­den, pen­delt sich das Queck­sil­ber ab Mit­te der Woche bun­des­weit auf Wer­te knapp über 20 °C ein.

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater