Deutsch­land: Nach­rich­ten des Tages (Fr, 28.08.2026)

Die ver­hee­ren­de Flut­ka­ta­stro­phe in Nepal und Tibet

Am Mitt­woch lös­te ein gewal­ti­ger Abbruch am Glet­scher Lang­tang Lirung eine ver­hee­ren­de Lawi­ne aus Eis, Schlamm und Geröll aus, die sich über die Grenz­re­gi­on von Nepal und Tibet ergoss. Zwei Tage nach dem Unglück wird das gan­ze Aus­maß der Kata­stro­phe sicht­bar: Die Zahl der Todes­op­fer ist inzwi­schen auf über 570 bzw. 580 gestie­gen. Rund 2.400 Men­schen gel­ten wei­ter­hin als ver­misst. Nach Schät­zun­gen des Roten Kreu­zes benö­ti­gen mehr als 90.000 Men­schen im Kata­stro­phen­ge­biet drin­gend huma­ni­tä­re Hil­fe.

Die Ret­tungs­ar­bei­ten gestal­ten sich auf­grund zer­stör­ter Ver­kehrs­we­ge, Strom­aus­fäl­len und des unweg­sa­men Gelän­des extrem schwie­rig und hän­gen stark von Hub­schrau­ber­ein­sät­zen ab. Ein Schwer­punkt der Ret­tung ist ein Tun­nel des Was­ser­kraft­pro­jekts Upper Tris­hu­li im Nor­den Nepals, in dem rund 100 Arbei­ter und Anwoh­ner ein­ge­schlos­sen sind. Laut dem Aus­wär­ti­gen Amt wird auch eine nied­ri­ge zwei­stel­li­ge Zahl von Deut­schen ver­misst. Eine vier­köp­fi­ge deut­sche Fami­lie aus Bay­ern konn­te jedoch erfolg­reich mit einem Heli­ko­pter eva­ku­iert wer­den.

Die Gefahr ist indes nicht gebannt: Die Behör­den warn­ten vor einer neu­en Sturz­flut. Nörd­lich des Glet­schers auf tibe­ti­scher (chi­ne­si­scher) Sei­te haben sich hin­ter Schlamm- und Geröll­mas­sen zwei Stau­seen gebil­det, von denen einer bereits über­läuft. Soll­ten die­se natür­li­chen Bar­rie­ren bre­chen, droht eine wei­te­re Flut­wel­le.

  • Unter­schie­de in der Bericht­erstat­tung: Wäh­rend auf nepa­le­si­scher Sei­te Jour­na­lis­ten frei berich­ten kön­nen, kon­trol­liert und zen­siert die chi­ne­si­sche Füh­rung die Infor­ma­tio­nen im betrof­fe­nen Tibet. Kri­ti­sche Bil­der wie die Zer­stö­rung des Grenz­über­gangs Krong tau­chen im staat­li­chen Fern­se­hen nicht auf. Peking ver­mel­det für sei­ne Sei­te offi­zi­ell ledig­lich fünf Tote und 500 Ver­miss­te. Exil-Tibe­ter for­dern des­halb einen frei­en Zugang zu Infor­ma­tio­nen.

Trau­er in Nor­we­gen: Tod von König Harald V.

König Harald V. von Nor­we­gen ist im Alter von 89 Jah­ren fried­lich ein­ge­schla­fen. Er war der dienst­äl­tes­te Mon­arch Euro­pas und regier­te das Land 35 Jah­re lang. In der nor­we­gi­schen Bevöl­ke­rung galt er als nah­ba­rer, beschei­de­ner und humor­vol­ler Herr­scher, der oft als „Groß­va­ter der Nati­on“ bezeich­net wur­de. Trotz schwe­rer Krank­hei­ten in den letz­ten Jah­ren und Erschüt­te­run­gen des Königs­hau­ses durch fami­liä­re Skan­da­le – wie die Vor­wür­fe gegen Kron­prin­zes­sin Met­te-Marit und die Ver­ur­tei­lung ihres Soh­nes Mari­us Borg Høi­by wegen Ver­ge­wal­ti­gung – schloss er eine Abdan­kung mit Ver­weis auf sei­nen lebens­lan­gen Eid stets aus.

Unmit­tel­bar nach sei­nem Tod hat sein 53-jäh­ri­ger Sohn als König Haa­kon VIII. die Amts­ge­schäf­te über­nom­men. Sei­ne Toch­ter Ingrid Alex­an­dra ist damit zur neu­en Kron­prin­zes­sin auf­ge­stie­gen. Gemäß der nor­we­gi­schen Tra­di­ti­on wird es kei­ne pom­pö­se Krö­nungs­ze­re­mo­nie geben, son­dern eine schlich­te Seg­nung und einen Eid auf die Ver­fas­sung im Par­la­ment.


Sicher­heits­gip­fel in Flens­burg: Abwehr hybri­der Bedro­hun­gen

Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Alex­an­der Dob­rindt hat in Flens­burg ein Tref­fen mit den Amts­kol­le­gen aus sie­ben Ost­see-Anrai­ner­staa­ten und Ver­tre­tern der iri­schen EU-Rats­prä­si­dent­schaft abge­hal­ten. Grund ist die mas­si­ve Zunah­me von hybri­den Atta­cken aus dem Aus­land, bei denen vor allem Russ­land als Haupt­ver­däch­ti­ger gilt. Die Bedro­hun­gen rei­chen von gekapp­ten Unter­was­ser­ka­beln über Sabo­ta­ge­ver­su­che an Bahn­an­la­gen bis hin zu Droh­nen­über­flü­gen über mili­tä­ri­scher Infra­struk­tur.

Ein kon­kre­ter Aus­lö­ser für die Ver­schär­fung der Debat­te war der jüngs­te Fund von Spreng­stoff und Droh­nen am Flug­ha­fen Leip­zig in der Nähe ukrai­ni­scher Trans­port­ma­schi­nen. Um künf­tig schnel­ler und geschlos­se­ner reagie­ren zu kön­nen, ver­ein­bar­ten die Ost­see-Anrai­ner die Grün­dung einer gemein­sa­men Reak­ti­ons­taskforce.

  • Geo­po­li­ti­sche Neben­schau­plät­ze:
    • Refe­ren­dum in Island: Am mor­gi­gen Sams­tag stimmt die islän­di­sche Bevöl­ke­rung in einem Refe­ren­dum dar­über ab, ob neue Ver­hand­lun­gen über einen EU-Bei­tritt auf­ge­nom­men wer­den sol­len. Befür­wor­ter erhof­fen sich durch eine EU-Mit­glied­schaft zusätz­li­che wirt­schaft­li­che und mili­tä­ri­sche Sicher­heit.
    • CIA-Chef in Mos­kau: Der jüngs­te Mos­kau-Besuch von CIA-Direk­tor John Rat­clif­fe sorgt wei­ter­hin für Spe­ku­la­tio­nen. Exper­ten ver­mu­ten, dass es dabei weni­ger um War­nun­gen vor einem NATO-Angriff ging, son­dern viel­mehr um US-Inter­es­sen im Kon­flikt mit dem Iran bezüg­lich der blo­ckier­ten Stra­ße von Hor­mus sowie um die US-Kon­gress­wah­len.

Sach­sen-Anhalt vor der Wahl und Kri­se in Thü­rin­gen

Neun Tage vor der Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt sorgt ein neu­es ZDF-Polit­ba­ro­me­ter Extra für Auf­se­hen. Dem­nach wür­de die AfD mit pro­gnos­ti­zier­ten 40 % der Stim­men als stärks­te Kraft her­vor­ge­hen. Die CDU erlei­det star­ke Ver­lus­te und kommt nur noch auf 23 %. Dahin­ter fol­gen die Lin­ke mit 13 % und die SPD mit 9 %. Die FDP (3 %) und das BSW (3 %) wür­den den Ein­zug in den Land­tag ver­pas­sen, wäh­rend die Grü­nen mit 6 % knapp drin­blie­ben.

Der AfD-Wahl­kampf rund um Spit­zen­kan­di­dat Ulrich Sieg­mund setzt stark auf eine emo­tio­na­le Ost-Iden­ti­tät, Fes­te und eine mas­si­ve Social-Media-Beglei­tung, was ins­be­son­de­re Nicht­wäh­ler mobi­li­siert. Bri­sant: Wäh­rend die offi­zi­el­le CDU-Linie eine Zusam­men­ar­beit mit der Links­par­tei und der AfD aus­schließt, befür­wor­ten mitt­ler­wei­le 67 % der CDU-Anhän­ger in Sach­sen-Anhalt ein Ende des Koope­ra­ti­ons­ver­bots mit der Lin­ken.

  • Thü­rin­gen: Im Erfur­ter Land­tag ist die AfD-Frak­ti­on unter Björn Höcke erneut mit einem kon­struk­ti­ven Miss­trau­ens­vo­tum gegen Minis­ter­prä­si­dent Mario Voigt (CDU) geschei­tert. Höcke erhielt ledig­lich 33 Stim­men – erfor­der­lich gewe­sen wären 45. Hin­ter­grund des Antrags war die Aberken­nung von Voigts Dok­tor­ti­tel wegen Pla­gi­ats­vor­wür­fen.

Wirt­schaft, Finan­zen und poli­ti­sche Klau­sur­ta­gung

  • DAX auf neu­em Rekord­hoch: Die Rede von US-Noten­bank­chef Kevin Warsh beim Noten­banktref­fen in Jack­son Hole hat den DAX auf ein neu­es All­zeit­hoch getrie­ben. In der Spit­ze stieg der Leit­in­dex bis auf 26.618,74 Punk­te und schloss 0,77 % höher bei 26.569,99 Punk­ten. Warsh signa­li­sier­te Ent­schlos­sen­heit im Kampf gegen die Infla­ti­on und deu­te­te eine mög­li­che Zins­er­hö­hung im Sep­tem­ber an. Ins­be­son­de­re deut­sche Auto­mo­bil­ak­ti­en pro­fi­tier­ten von der posi­ti­ven Markt­stim­mung.
  • Arbeits­markt: Die Arbeits­lo­sig­keit in Deutsch­land ist im August leicht gestie­gen. Ins­ge­samt waren 3.061.000 Men­schen ohne Arbeit, was einer Quo­te von 6,5 % ent­spricht.
  • Müns­ter-Klau­sur der Koali­ti­on: Die Frak­ti­ons­spit­zen der Regie­rungs­par­tei­en (CDU, CSU und SPD) ver­ein­bar­ten bei einer Klau­sur­ta­gung unter Kanz­ler Fried­rich Merz einen fes­ten Fahr­plan. Dem­nach sol­len bis Jah­res­en­de wich­ti­ge Reform­pa­ke­te zu Ren­te, Pfle­ge, Arbeits­markt und Steu­ern ver­ab­schie­det wer­den.
  • Gesetz­li­che Neu­re­ge­lun­gen ab Sep­tem­ber 2026:
    • Green­wa­shing-Ver­bot: Ab dem 27. Sep­tem­ber müs­sen Unter­neh­men Wer­be­be­grif­fe wie „umwelt­freund­lich“ oder „kli­ma­neu­tral“ nach­wei­sen kön­nen. Pau­scha­le, unzer­ti­fi­zier­te Sie­gel wer­den ver­bo­ten.
    • Alko­hol­ver­bot an Bahn­hö­fen: Die Deut­sche Bahn führt ein bun­des­wei­tes Alko­hol­ver­bot an ihren 5.400 Bahn­hö­fen ein. Ab dem 1. Sep­tem­ber gilt dies an den Haupt­bahn­hö­fen Ber­lin, Ber­lin-Gesund­brun­nen, Kiel und Braun­schweig und soll bis Mit­te Okto­ber aus­ge­wei­tet wer­den.
    • Steu­er­be­ra­tungs­ge­setz: Lohn­steu­er­hil­fe­ver­ei­ne dür­fen ihre Mit­glie­der künf­tig unein­ge­schränkt bei Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung bera­ten, da die bis­he­ri­ge Ein­nah­men-Gren­ze ersatz­los ent­fällt.

Pro­zess­auf­takt zum Ger­man­wings-Absturz

Elf Jah­re nach der ver­hee­ren­den Ger­man­wings-Kata­stro­phe in den fran­zö­si­schen Alpen, bei der ein depres­si­ver Copi­lot das Flug­zeug absicht­lich gegen eine Fels­wand lenk­te und alle 150 Insas­sen töte­te, hat in Braun­schweig ein Scha­dens­er­satz­pro­zess begon­nen. 30 Hin­ter­blie­be­ne ver­kla­gen das Luft­fahrt­bun­des­amt auf bis zu 110.000 Euro Scha­den­er­satz. Sie wer­fen der Bun­des­be­hör­de vor, die Flug­taug­lich­keit des psy­chisch kran­ken Pilo­ten nicht aus­rei­chend über­wacht zu haben. Das Amt weist jede Ver­ant­wor­tung zurück und lehn­te einen Ver­gleich ab.


Sport und Natur­er­eig­nis­se

  • Bun­des­li­ga­start: Am heu­ti­gen Abend star­tet die 64. Bun­des­li­ga-Sai­son mit der Par­tie des Rekord­meis­ters FC Bay­ern Mün­chen gegen den VfB Stutt­gart.
  • Erfol­ge im Kanu und Rudern: Am ers­ten Final­tag der Kanu-Welt­meis­ter­schaf­ten im pol­ni­schen Posen sicher­te sich das deut­sche Team drei Gold­me­dail­len, dar­un­ter der Kajak-Vie­rer der Män­ner. Bei der Ruder-WM in Ams­ter­dam ver­tei­dig­ten Kat­rin March und Valen­tin Lutz erfolg­reich ihren WM-Titel im Para­ru­dern.
  • Unwet­ter in Deutsch­land: Schwe­re Unwet­ter mit Hagel, Stark­re­gen und Orkan­bö­en zogen über Tei­le Süd­deutsch­lands und ver­ur­sach­ten ins­be­son­de­re in Baden-Würt­tem­berg erheb­li­che Schä­den.
  • Par­ti­el­le Mond­fins­ter­nis: In den frü­hen Mor­gen­stun­den schob sich die Erde fast voll­stän­dig zwi­schen Son­ne und Mond. Wäh­rend das Phä­no­men in Süd­ame­ri­ka gut zu beob­ach­ten war, ver­sperr­te in Deutsch­land eine dich­te Wol­ken­de­cke fast über­all die Sicht.

Der über­ra­schen­de Mos­kau-Besuch des US-Geheim­dienst­chefs John Rat­clif­fe ist der ers­te Besuch eines CIA-Direk­tors in Russ­land seit fünf Jah­ren. Das Tref­fen fand auf der Ebe­ne der Geheim­dienst­chefs statt; Rat­clif­fe sprach direkt mit sei­nen rus­si­schen Amts­kol­le­gen, jedoch nicht mit Prä­si­dent Wla­di­mir Putin.

Über die genau­en Hin­ter­grün­de und die bespro­che­nen Inhal­te gibt es unter­schied­li­che The­sen und Spe­ku­la­tio­nen, die von einer offi­zi­el­len War­nung bis hin zu stra­te­gi­schen Ver­hand­lun­gen im Nahen Osten rei­chen:

1. Die The­se der NATO-War­nung

Nach offi­zi­el­len Berich­ten und diplo­ma­ti­schen Spe­ku­la­tio­nen soll Rat­clif­fe Mos­kau vor einem Angriff auf NATO-Part­ner gewarnt haben.

  • Hin­ter­grund: In Sicher­heits­krei­sen kur­siert die Sor­ge, dass Russ­land die aktu­el­le Ver­wund­bar­keit der NATO aus­nut­zen könn­te, da deren Muni­ti­ons­de­pots weit­ge­hend geleert sind.
  • Zwei­fel von Exper­ten: Der ehe­ma­li­ge US-Gene­ral Ben Hod­ges äußert im ZDF-Inter­view star­ke Zwei­fel an die­ser offi­zi­el­len Les­art. Er betont, dass eine sol­che expli­zi­te War­nung vor einem NATO-Angriff nicht dem übli­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stil von US-Prä­si­dent Donald Trump ent­spricht. Hod­ges ver­mu­tet hin­ter dem Besuch ganz ande­re Prio­ri­tä­ten der US-Regie­rung.

2. Der Fokus auf den Iran und die Stra­ße von Hor­mus

Sowohl Hod­ges als auch geo­po­li­ti­sche Beob­ach­ter hal­ten es für weit­aus plau­si­bler, dass der Iran im Zen­trum der Gesprä­che stand.

  • Die US-Kri­se im Nahen Osten: Die Trump-Regie­rung befin­det sich im Kon­flikt mit dem Iran in einer zuneh­mend schwie­ri­gen Lage, ins­be­son­de­re was die Blo­cka­de der stra­te­gisch wich­ti­gen Stra­ße von Hor­mus betrifft.
  • Russ­lands Rol­le als Ver­mitt­ler: Russ­land gilt als lang­jäh­ri­ger und engs­ter Part­ner des Irans und unter­stützt Tehe­ran unter ande­rem mit geheim­dienst­li­chen Erkennt­nis­sen, die auch gegen US-Trup­pen ein­ge­setzt wer­den. Hod­ges ver­mu­tet, Rat­clif­fe habe den Rus­sen signa­li­siert, dass die USA „Hil­fe“ benö­ti­gen, um eine Dees­ka­la­ti­on zu errei­chen, bezie­hungs­wei­se dass Mos­kau Druck auf den Iran aus­üben soll.
  • Zusam­men­hang mit den US-Wah­len: Der Vor­stoß wird auch im Kon­text der bevor­ste­hen­den US-Kon­gress­wah­len gese­hen, bei denen die Trump-Regie­rung außen­po­li­ti­sche Erfol­ge oder zumin­dest eine Beru­hi­gung der Kri­sen­her­de vor­wei­sen möch­te.

3. Mög­li­che Spra­che über Sabo­ta­ge­ak­te in Euro­pa (Fall Leip­zig)

Ein wei­te­rer bri­san­ter Aspekt betrifft die jüngs­ten hybri­den Angrif­fe in Euro­pa, wie den ver­such­ten Droh­nen- und Spreng­stoff­an­schlag am Flug­ha­fen Leip­zig.

  • Es besteht die Ver­mu­tung, dass Rat­clif­fe die rus­si­sche Sei­te mit den Ermitt­lungs­er­geb­nis­sen kon­fron­tiert hat. Hod­ges äußert die Hoff­nung, dass der CIA-Chef sei­nen rus­si­schen Kol­le­gen unmiss­ver­ständ­lich auf­ge­for­dert hat, die­se ver­deck­ten Sabo­ta­ge­ak­tio­nen ein­zu­stel­len, da andern­falls Kon­se­quen­zen dro­hen. Er bezwei­felt jedoch, ob die Trump-Regie­rung tat­säch­lich bereit ist, har­te Kon­se­quen­zen gegen­über Russ­land durch­zu­set­zen.

4. Neu­ord­nung der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le

Hod­ges wer­tet den Besuch nicht als Zei­chen der Schwä­che, son­dern als not­wen­di­ge diplo­ma­ti­sche Kor­rek­tur.

  • Das bis­he­ri­ge US-Ver­hand­lungs­team (bestehend aus den Son­der­ge­sand­ten Wkof/Wykof und Knell) wird als unpro­fes­sio­nell kri­ti­siert; die rus­si­sche Sei­te habe ledig­lich mit ihnen „gespielt“, ohne dass nen­nens­wer­te Ergeb­nis­se erzielt wur­den.
  • Da Rat­clif­fe in der inter­na­tio­na­len Geheim­dienst-Com­mu­ni­ty fach­lich respek­tiert wird, bie­tet sei­ne Per­son eine ver­läss­li­che Mög­lich­keit, direk­te und ver­trau­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­li­ni­en offen­zu­hal­ten, um mili­tä­ri­sche Fehl­ein­schät­zun­gen zwi­schen den Atom­mäch­ten zu ver­hin­dern.

Geheim­dienst­li­che Unter­stüt­zung der Ukrai­ne läuft wei­ter

Trotz der poli­ti­schen Bemü­hun­gen der Trump-Regie­rung, ein schnel­les Ende des Krie­ges her­bei­zu­füh­ren (selbst wenn dies nicht im Sin­ne eines ukrai­ni­schen Erfolgs ist), läuft die geheim­dienst­li­che Unter­stüt­zung der USA für die Ukrai­ne unter Rat­clif­fes CIA offen­bar im Stil­len wei­ter. Dies dient der US-Regie­rung ver­mut­lich auch als Hebel, um bei künf­ti­gen Frie­dens­ver­hand­lun­gen Ein­fluss auf Russ­land aus­zu­üben.

In Deutsch­land herrscht der­zeit eine sehr dyna­mi­sche und wech­sel­haf­te Wet­ter­la­ge, die von hef­ti­gen Unwet­tern, mas­si­ven Luft­mas­sen­wech­seln und einem anschlie­ßen­den Über­gang zu typi­schem, war­mem West­wind­wet­ter geprägt ist.

Hier ist der detail­lier­te Wet­ter­be­richt für die kom­men­den Tage, basie­rend auf den aktu­el­len Daten der Meteo­ro­lo­gen:

Rück­blick auf die Unwet­ter­la­ge (Frei­tag, 28.08.2026)

Am Frei­tag zogen schwe­re Unwet­ter mit hef­ti­gem Stark­re­gen, Hagel und Orkan­bö­en über Tei­le Deutsch­lands.

  • Beson­ders schwer getrof­fen wur­de dabei Baden-Würt­tem­berg. Auf der Schwä­bi­schen Alb im Land­kreis Reut­lin­gen muss­ten sogar Bag­ger anrü­cken, um die mas­si­ven Hagel­mas­sen von den Stra­ßen zu räu­men.
  • In Ulm war die Feu­er­wehr im Dau­er­ein­satz, da her­ab­ge­stürz­te Äste und umge­knick­te Bäu­me Ver­kehrs­we­ge blo­ckier­ten und Häu­ser beschä­dig­ten.
  • Im Bereich des Boden­sees deck­ten Sturm­bö­en teil­wei­se Dächer ab.
  • Die meteo­ro­lo­gi­sche Ursa­che: Über Deutsch­land tra­fen gegen­sätz­li­che Luft­mas­sen auf­ein­an­der. Hei­ße, ener­gie­rei­che Luft aus dem über­hit­zen Mit­tel­meer­raum im Süden kol­li­dier­te mit küh­le­rer Luft aus dem Nord­wes­ten. An die­ser Luft­mas­sen­gren­ze ent­lu­den sich die hef­ti­gen Gewit­ter.

In der Nacht zum Sams­tag las­sen die Gewit­ter im Nor­den und Süd­os­ten erst in der zwei­ten Nacht­hälf­te all­mäh­lich nach und schwä­chen sich ab. Die Tem­pe­ra­tu­ren sin­ken auf Tiefst­wer­te zwi­schen 11 °C am Alpen­rand und 17 °C bis 18 °C in Schles­wig-Hol­stein sowie in der Lau­sitz.


Wet­ter­vor­her­sa­ge für Sams­tag, den 29.08.2026

Am Sams­tag stellt sich das Wet­ter zwei­ge­teilt auf: Wäh­rend der Nord­wes­ten von küh­ler Atlan­tik­luft beein­flusst wird, hält im Süd­os­ten ein Hoch­druck­ge­biet aus dem Mit­tel­meer­raum dage­gen.

  • Süden und Osten: In die­sen Regio­nen zeigt sich das Wet­ter oft freund­lich und häu­fig son­nig. Es gibt einen freund­li­chen Mix aus Son­ne und Wol­ken.
  • Nor­den und Wes­ten: Hier bleibt es sehr wech­sel­haft, win­dig und es muss wie­der­holt mit Schau­ern und ein­zel­nen Gewit­tern gerech­net wer­den. Auch in Bay­ern kann es tags­über noch zu ein­zel­nen Schau­ern kom­men.
  • Neu­es Regen­ge­biet am Abend: Im Lau­fe des Spät­nach­mit­tags und Abends brei­tet sich von Wes­ten her (aus Rich­tung der Nie­der­lan­de und Bel­gi­en) ein neu­es Tief­druck­ge­biet aus, das neu­en Regen im Gepäck hat und sich lang­sam in die Mit­te Deutsch­lands schiebt.
  • Tem­pe­ra­tu­ren: Die Höchst­wer­te errei­chen recht mil­de, aber nicht mehr extrem hei­ße 21 °C in Schles­wig-Hol­stein und bis zu 26 °C oder 27 °C im Osten, wo sich die Son­ne län­ger zeigt.

Die Aus­sich­ten für die kom­men­den Tage (Sonn­tag bis Diens­tag)

Die extre­men Hit­ze­pe­ri­oden mit Tem­pe­ra­tu­ren weit über 30 °C sind erst ein­mal vor­bei, es bleibt jedoch mäßig warm und wech­sel­haft:

  • Sonn­tag (30.08.2026): Der Süden und Osten dür­fen sich erneut über häu­fi­gen Son­nen­schein freu­en. Im Nor­den und Wes­ten (ins­be­son­de­re in Rich­tung Nord- und Ost­see) domi­nie­ren dich­te­re Wol­ken­fel­der mit Schau­ern und ver­ein­zel­ten Gewit­tern. Für die meis­ten Men­schen in Deutsch­land wird es jedoch ein über­wie­gend tro­cke­ner Tag. Die Höchst­tem­pe­ra­tu­ren klet­tern auf ange­neh­me 22 °C bis 28 °C oder ört­lich sogar 29 °C.
  • Mon­tag (31.08.2026): Über den Nor­den zie­hen erneut kräf­ti­ge Schau­er und Gewit­ter, die von teils stür­mi­schem Wind und Sturm­bö­en beglei­tet wer­den. Der Süden bleibt dage­gen wei­ter­hin über­wie­gend son­nig. Die Tem­pe­ra­tu­ren ver­än­dern sich im Ver­gleich zum Sams­tag kaum.
  • Diens­tag (01.09.2026): Wäh­rend sich das Wet­ter im Nor­den wei­ter­hin wech­sel­haft prä­sen­tiert, bleibt es im Süden tro­cken – Schau­er sind hier höchs­tens noch direkt an den Alpen zu erwar­ten. Ab Diens­tag deu­tet sich eine lang­sa­me Wet­ter­be­ru­hi­gung durch ein­set­zen­den Hoch­druck­ein­fluss an, was für ein paar ruhi­ge­re Tage sor­gen könn­te.

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater