Donald Trump plant ein Treffen mit Führungskräften der US‑Ölraffinerien, um die anhaltend hohen Kraftstoffpreise zu besprechen und mögliche Maßnahmen zur Entlastung der Verbraucher zu prüfen.
Anlass des Treffens
- Die Benzin- und Dieselpreise sind aufgrund des Iran‑Kriegs stark gestiegen.
- Durchschnittspreise: über 4 USD pro Gallone für Benzin, fast 6 USD für Diesel.
- Politischer Druck wächst, da hohe Lebenshaltungskosten die Stimmung vor den Midterms belasten.
Teilnehmer
- Mindestens zehn Raffinerie- und Kraftstoffunternehmen, darunter:
- Marathon Petroleum
- Delek US Holdings
- Chevron
- Valero
- PBF Energy
Themen des Treffens
- Marktdynamik und Ursachen der hohen Preise.
- Ausbau der Raffineriekapazitäten und Abbau von politischen/regulatorischen Hürden.
- Mögliche Änderungen in staatlichen und bundesweiten Energie- und Umweltvorgaben.
- Biofuel‑Quoten (Ethanol/Biodiesel), die laut einigen Raffinerien Kosten erhöhen.
- Jones Act‑Ausnahmen für ausländische Schiffe — einige Unternehmen wollen eine erneute Ausweitung.
- Venezuela‑Ölimporte, die für manche Raffinerien wichtig sind.
Hintergrund zur Raffinerie‑Kapazität
- Die US‑Raffineriekapazität ist von 19 Mio. Barrel/Tag (2020) auf 18 Mio. Barrel/Tag gesunken.
- Aktuell laufen die Anlagen nahe der Belastungsgrenze, um Nachfrage und Exportbedarf zu decken.
Maßnahmen der Regierung
- Trump hat den Defense Production Act genutzt, um Energieprojekte zu fördern.
- Er hat temporär den Jones Act gelockert, um Öltransporte zu erleichtern.
- Die Regierung prüft Wege, mehr venezolanisches Öl auf den Markt zu bringen.
Das Treffen soll Trump direkten Input aus der Branche geben, wie die hohen Kraftstoffpreise gesenkt und die US‑Raffinerieinfrastruktur gestärkt werden können — ein Thema mit erheblicher politischer Bedeutung.