Infla­ti­ons­ra­te sinkt im Febru­ar 2026 auf 1,9 % – Ener­gie­prei­se dämp­fen Teue­rung, Dienst­leis­tun­gen blei­ben Preis­trei­ber

1. Gesamt­in­fla­ti­on

  • Infla­ti­ons­ra­te (VPI): +1,9 % gegen­über Febru­ar 2025
  • Monat­li­che Ver­än­de­rung: +0,2 % gegen­über Janu­ar 2026
  • Har­mo­ni­sier­ter Ver­brau­cher­preis­in­dex (HVPI):
    • +2,0 % zum Vor­jah­res­mo­nat
    • +0,4 % zum Vor­mo­nat

Damit liegt die Teue­rung unter den Wer­ten vom Janu­ar 2026 (+2,1 %) und deut­lich unter den höhe­ren Raten aus dem Spät­herbst 2025 (z. B. +2,3 % im Novem­ber) .

2. Kern­in­fla­ti­on

  • Infla­ti­on ohne Nah­rungs­mit­tel und Ener­gie: +2,5 %

Die Kern­in­fla­ti­on liegt damit deut­lich über der Gesamt­in­fla­ti­on. Das weist dar­auf hin, dass dämp­fen­de Effek­te – ins­be­son­de­re im Ener­gie­be­reich – die Gesamt­teue­rung nach unten zie­hen .

3. Ent­wick­lung ein­zel­ner Güter­grup­pen

Laut Tabel­le (Sei­te 1) zei­gen sich fol­gen­de Trends :

  • Dienst­leis­tun­gen: +3,2 %
    → Wei­ter­hin stärks­ter Preis­trei­ber.
  • Waren ins­ge­samt: +0,8 %
    → Deut­lich schwä­che­rer Anstieg als bei Dienst­leis­tun­gen.
  • Ener­gie: –1,9 %
    → Preis­rück­gän­ge wir­ken infla­ti­ons­dämp­fend.
  • Nah­rungs­mit­tel: +1,1 %
    → Anstieg mode­ra­ter als im Janu­ar (+2,1 %).

Die nega­ti­ve Ener­gie­preis­ent­wick­lung erklärt maß­geb­lich, war­um die Gesamt­in­fla­ti­on unter der Kern­in­fla­ti­on liegt.

4. Metho­di­sche Hin­wei­se

  • Neben dem natio­na­len VPI wird der HVPI für euro­päi­sche Ver­gleichs­zwe­cke berech­net.
  • Ab Janu­ar 2026 gibt es beim HVPI metho­di­sche Ände­run­gen sowie eine neue Index­ba­sis (2025 = 100).
  • Die end­gül­ti­gen Zah­len für Febru­ar 2026 wer­den am 11. März 2026 ver­öf­fent­licht .

5. Ein­ord­nung

Die Daten deu­ten auf eine mode­ra­te Infla­ti­ons­pha­se hin. Wäh­rend Ener­gie­prei­se dämp­fend wir­ken, bleibt der bin­nen­wirt­schaft­li­che Preis­druck – ins­be­son­de­re im Dienst­leis­tungs­sek­tor – rela­tiv hoch. Die über­durch­schnitt­li­che Kern­in­fla­ti­on signa­li­siert, dass struk­tu­rel­le Preis­stei­ge­run­gen wei­ter­hin bestehen, auch wenn die Gesamt­in­fla­ti­ons­ra­te unter 2 % liegt.

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