Neue Stag­fla­ti­ons­sor­gen

Ener­gie­prei­se trei­ben Stag­fla­ti­ons­angst

  • Öl steigt wie­der auf 100 USD auf­grund neu­er Kon­flik­te im Golf und Angrif­fen auf Tan­ker .
  • Ölprei­se sind im Juli fast 40 % gestie­gen – größ­ter Monats­an­stieg seit März .
  • Euro­päi­sche Gas­prei­se eben­falls auf dem höchs­ten Stand seit März .

Infla­ti­ons­er­war­tun­gen & Finanz­märk­te

  • Trotz zuletzt nied­ri­ge­rer US-Infla­ti­on stei­gen die Anlei­he­ren­di­ten welt­weit wie­der deut­lich wegen höhe­rer Ener­gie­prei­se .
  • Märk­te könn­ten die Aus­wir­kun­gen stei­gen­der Roh­stoff­prei­se erst ver­zö­gert ein­prei­sen, warnt Citi .
  • Höhe­re Dün­ger­prei­se durch Eng­päs­se in der Stra­ße von Hor­mus könn­ten Lebens­mit­tel ver­teu­ern, beson­ders in Schwel­len­län­dern .

Zen­tral­ban­ken unter Druck

  • Händ­ler erwar­ten wei­te­re Zins­er­hö­hun­gen der EZB – etwa zwei zusätz­li­che Schrit­te bis Jah­res­en­de .
  • Auch in den USA tau­chen wie­der Zins­er­hö­hungs­er­war­tun­gen auf, trotz zuletzt gesun­ke­ner Infla­ti­on .
  • Pro­blem: Höhe­re Zin­sen brem­sen das Wachs­tum zusätz­lich, beson­ders in ener­gie­ab­hän­gi­gen Regio­nen wie Euro­pa .

Regio­na­le Aus­wir­kun­gen

Euro­pa:

  • Beson­ders ver­wund­bar durch hohe Ener­gie­im­por­te und eine EZB, die eher bereit ist, trotz Ölpreis­in­fla­ti­on wei­ter zu straf­fen .
  • Euro fällt auf ein Drei­wo­chen­tief unter 1,14 USD .

Asi­en:

  • Star­ke Abhän­gig­keit von Golf-Öl macht Län­der in Süd- und Süd­ost­asi­en anfäl­lig für Preis­schocks .
  • Japan lei­det unter einem extrem schwa­chen Yen, was Impor­te ver­teu­ert und Infla­ti­on antreibt .

USA:

  • Weni­ger ver­wund­bar, da Ener­gie­ex­por­teur – aber nicht immun:
    • Ben­zin­prei­se wie­der über der „psy­cho­lo­gi­schen Schwel­le“ von 4 USD/Gallone .
    • Flug­ge­sell­schaf­ten zah­len fast 8 Mrd. USD mehr für Treib­stoff als im Vor­jahr .
    • Hypo­the­ken­zin­sen stei­gen auf den höchs­ten Stand seit August 2025 .

Wachs­tums­aus­sich­ten

  • Der Welt­bank-Chef­öko­nom warnt: Glo­ba­les Wachs­tum könn­te durch den Kon­flikt auf 1,3 % fal­len – nach 2,9 % im Vor­jahr .

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater