Gesamtentwicklung der Verbraucherpreise
- Verbraucherpreise sind seit Anfang 2019 um über 30 % gestiegen – deutlich stärker als in den Jahren 2012–2019 zusammen .
- Die Inflationsrate liegt aktuell bei 3,4 % (Juli), deutlich unter dem 2022‑Hoch von 9 %, aber die kumulierten Preissteigerungen belasten Haushalte weiterhin spürbar .
Ursachen der jüngsten Preissteigerungen
- Zölle unter Präsident Trump verteuerten Importwaren und trieben die Inflation wieder nach oben, nachdem sie 2025 kurz nahe dem Fed‑Ziel lag .
- Krieg mit Iran (seit 28. Februar) führte zu stark steigenden Energiepreisen durch eingeschränkte Öltransporte im Persischen Golf .
Preisentwicklung bei Waren
- Beef & Veal: +98 % seit 2012, Großteil seit 2019 .
- Brot: +47 % seit 2012 .
- Gebrauchtwagen: +19 % seit 2012, trotz früherer Preisrückgänge vor der Pandemie .
- Möbel: erst gesunken, dann pandemiebedingter Preissprung, später erneuter Anstieg durch neue Zölle .
- Haushaltsgeräte: einzige Kategorie mit Preisrückgang (–5 % seit 2012) .
Preisentwicklung bei Dienstleistungen
- Kfz‑Versicherung: +124 % seit 2012 .
- Kfz‑Reparaturen: +79 % .
- Mieten: +74 % .
- Restaurantbesuche: +69 % .
- Kinderbetreuung: +60 % .
- College‑Tuition: +42 % .
Energiepreise als Haupttreiber
- Benzin: Rekordwert von 4,15 $/Gallone am Labor‑Day‑Wochenende .
- Diesel: Rekordwert von 5,90 $/Gallone .
- Jahresvergleich: Benzin +27,4 %, Energie insgesamt +16,3 % .
Löhne & Kaufkraft
- Löhne hatten sich bis 2024/2025 weitgehend erholt, aber steigende Energiekosten drücken die realen Löhne wieder ins Minus .