1. Defizitquote
- Euroraum (EA20): Defizit sinkt von 3,0 % (2024) auf 2,9 % (2025).
- EU (27): Defizit bleibt stabil bei 3,1 %.
2. Staatsschuldenquote
- Euroraum: Anstieg von 87,0 % auf 87,8 % des BIP.
- EU: Anstieg von 80,7 % auf 81,7 %.
3. Einnahmen und Ausgaben
- Euroraum 2025:
- Ausgaben: 49,8 % des BIP
- Einnahmen: 46,9 % des BIP
- EU 2025:
- Ausgaben: 49,5 % des BIP
- Einnahmen: 46,4 % des BIP
Beide Quoten steigen gegenüber 2024 leicht an.
Länder mit den höchsten Defiziten (2025)
- Rumänien: –7,9 %
- Polen: –7,3 %
- Belgien: –5,2 %
- Frankreich: –5,1 %
Insgesamt 11 Mitgliedstaaten liegen bei ≥ 3 % Defizit.
Länder mit den niedrigsten Schuldenquoten (2025)
- Estland: 24,1 %
- Luxemburg: 26,5 %
- Dänemark: 27,9 %
- Bulgarien: 29,9 %
- Irland: 32,9 %
- Schweden: 35,1 %
Länder mit den höchsten Schuldenquoten (2025)
- Griechenland: 146,1 %
- Italien: 137,1 %
- Frankreich: 115,6 %
- Belgien: 107,9 %
- Spanien: 100,7 %
Geografischer Hinweis
- Bis Ende 2025: Euroraum = 20 Länder (EA20).
- Ab 2026: Bulgarien tritt bei → EA21.
- Die Veröffentlichung kommentiert daher die EA20‑Reihe.
Der Bericht zeigt eine leichte Konsolidierungstendenz im Euro-Raum bei gleichzeitigem Anstieg der Schuldenquote. Während einige Mitgliedstaaten fiskalische Überschüsse erzielen, verbleiben andere – insbesondere Rumänien, Polen, Belgien und Frankreich – mit Defiziten deutlich über der Maastricht-Schwelle. Die steigenden Ausgaben- und Einnahmenquoten deuten auf eine aktive fiskalpolitische Rolle des Staates hin. Eurostat bestätigt die Datenqualität ohne Vorbehalte, was die Zuverlässigkeit der Meldungen unterstreicht.
Quelle: eurostat
Disclaimer: Dieser Bericht dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Gewähr übernommen.
