VIX-ETPs (VIXY, VXX): Kom­ple­xe Vola­ti­li­täts­pro­duk­te mit begrenz­ter Eig­nung für Pri­vat­an­le­ger

Die bei­den Pro­duk­te VIXY und VXX sind auf den ers­ten Blick sehr ähn­lich: Bei­de geben Anle­gern Expo­sure auf kurz­fris­ti­ge VIX-Futures (also erwar­te­te Vola­ti­li­tät des S&P 500). Der ent­schei­den­de Unter­schied liegt nicht im Markt-Expo­sure, son­dern in der juris­ti­schen Struk­tur des Pro­dukts.

Ich struk­tu­rie­re den Ver­gleich in vier Ebe­nen:

  1. Struk­tur (ETF vs. ETN) – der wich­tigs­te Unter­schied
  2. Under­ly­ing / Stra­te­gie
  3. Risi­ko- und Struk­tur­un­ter­schie­de
  4. Prak­ti­sche Unter­schie­de für Anle­ger

1. Grund­struk­tur: ETF vs. ETN (ent­schei­den­der Unter­schied)

Merk­malVIXYVXX
Pro­dukt­artETFETN
Emit­tentProS­ha­resBar­clays
Recht­li­che Struk­turFonds mit tat­säch­li­chen Posi­tio­nenSchuld­ver­schrei­bung des Emit­ten­ten
Kre­dit­ri­si­koprak­tisch kein Emit­ten­ten­ri­si­koKre­dit­ri­si­ko Bar­clays

VIXY

  • ProS­ha­res VIX Short-Term Futures ETF
  • klas­si­scher Exch­an­ge Traded Fund
  • hält tat­säch­lich VIX-Futures-Kon­trak­te bzw. ent­spre­chen­de Deri­va­te im Fonds­ver­mö­gen.
  • Das Fonds­ver­mö­gen ist vom Emit­ten­ten getrennt (Son­der­ver­mö­gen).

VXX

  • iPath Series B S&P 500 VIX Short-Term Futures ETN
  • Exch­an­ge Traded Note (struk­tu­rier­te Schuld­ver­schrei­bung).
  • Bar­clays garan­tiert die Index­ren­di­te.

Das bedeu­tet:

VXX ist öko­no­misch eine Anlei­he von Bar­clays, deren Rück­zah­lung an den VIX-Futures-Index gekop­pelt ist.

Wenn Bar­clays aus­fällt, besteht ein Emit­ten­ten­ri­si­ko, dass bei einem ETF wie VIXY nicht exis­tiert.

2. Under­ly­ing und Stra­te­gie

Hier gibt es kaum Unter­schie­de.

Bei­de Pro­duk­te ver­fol­gen prak­tisch den­sel­ben Index:

S&P 500 VIX Short-Term Futures Index

Stra­te­gie:

  • Long-Posi­ti­on in
    • 1. Monats-VIX-Future
    • 2. Monats-VIX-Future
  • täg­li­ches Rol­ling, sodass die durch­schnitt­li­che Lauf­zeit etwa 30 Tage bleibt.

Die­se Struk­tur soll die erwar­te­te Vola­ti­li­tät des S&P 500 appro­xi­mie­ren.

Wich­tig:

  • Sie inves­tie­ren nicht direkt in den VIX (das geht nicht).
  • son­dern in VIX-Futures.

3. Gemein­sa­mes Pro­blem: struk­tu­rel­ler Wert­ver­lust

Bei­de Pro­duk­te haben ein iden­ti­sches struk­tu­rel­les Pro­blem:

Con­tan­go / Roll­ver­lust

Mecha­nis­mus:

  1. VIX-Futures sind meis­tens im Con­tan­go
    (län­ge­re Lauf­zei­ten teu­rer als kur­ze).
  2. Beim täg­li­chen Rol­len ver­kauft der Fonds den bil­li­ge­ren Future
  3. und kauft einen teu­re­ren.

Das erzeugt nega­ti­ve Roll­ren­di­te.

Lang­fris­ti­ge Per­for­mance:

  • extrem nega­tiv (typisch −40 % bis −50 % p.a. über lan­ge Zeit­räu­me).

Daher gel­ten bei­de Pro­duk­te als:

  • Tra­din­gin­stru­ment
  • kei­ne Buy-and-Hold-Invest­ments

4. Wei­te­re prak­ti­sche Unter­schie­de

Kos­ten

Pro­duktExpen­se Ratio
VIXY~0,85 %
VXX~0,89 %

Sehr ähn­lich.

Liqui­di­tät

VXX hat his­to­risch:

  • deut­lich höhe­re Han­dels­vo­lu­men
  • klei­ne­re Spreads

Das macht ihn bei Tradern popu­lä­rer.

Steu­er­li­che Behand­lung (USA)

ETN kann steu­er­lich anders behan­delt wer­den als ETF
(z. B. kei­ne lau­fen­den Aus­schüt­tun­gen).

Das ist aber stark abhän­gig vom Land.

5. Kurz­fa­zit

PunktVIXYVXX
Struk­turETFETN
Emit­ten­ten­ri­si­koneinja
Under­ly­ingVIX-FuturesVIX-Futures
Stra­te­gieiden­tischiden­tisch
Nut­zungkurz­fris­ti­ges Vola­ti­li­täts­tra­dingkurz­fris­ti­ges Vola­ti­li­täts­tra­ding

Kern­aus­sa­ge

  • VIXY = Fonds mit ech­ten Futures
  • VXX = Schuld­ver­schrei­bung auf den­sel­ben Index

Öko­no­misch ver­hal­ten sie sich daher fast gleich, aber das Risi­ko-Pro­fil der Struk­tur ist unter­schied­lich.

6. Kri­ti­sche Bewer­tung

Die­se Pro­duk­te wer­den häu­fig miss­ver­stan­den.

Pro­ble­me:

  1. Sie tra­cken nicht den VIX
  2. lang­fris­tig ver­lie­ren sie struk­tu­rell Wert
  3. extre­me Vola­ti­li­tät
  4. kom­ple­xe Ter­min­kur­ven­me­cha­nik

Daher gel­ten sie in der Lite­ra­tur meist als Tra­din­gin­stru­men­te für sehr kur­ze Zeit­räu­me (Tage/Wochen).

Für die meis­ten Pri­vat­an­le­ger sind VIX-Pro­duk­te wie VIXY oder VXX grund­sätz­lich unge­eig­net als Invest­ment. Sie kön­nen jedoch in sehr spe­zi­el­len Situa­tio­nen als kurz­fris­ti­ges Tra­ding- oder Hedgin­gin­stru­ment sinn­voll sein. Der Grund liegt weni­ger in der Vola­ti­li­tät selbst, son­dern in der Struk­tur der zugrun­de lie­gen­den Futures und der dar­aus resul­tie­ren­den lang­fris­ti­gen Wert­ver­nich­tung.

Im Fol­gen­den eine dif­fe­ren­zier­te Bewer­tung.

1. Haupt­pro­blem: struk­tu­rel­ler Wert­ver­lust

Pro­duk­te wie ProS­ha­res VIX Short-Term Futures ETF und iPath Series B S&P 500 VIX Short-Term Futures ETN inves­tie­ren nicht in den CBOE Vola­ti­li­ty Index, son­dern in VIX-Futures.

Die­se Futures befin­den sich den größ­ten Teil der Zeit in Con­tan­go.

Mecha­nis­mus:

  1. Der Fonds hält den Front-Month-Future.
  2. Die­ser läuft aus und wird regel­mä­ßig ver­kauft.
  3. Gleich­zei­tig wird ein teu­re­rer Future mit län­ge­rer Lauf­zeit gekauft.

Ergeb­nis:

  • per­ma­nen­ter Roll­ver­lust
  • struk­tu­rell nega­ti­ve Ren­di­te

Lang­fris­ti­ge Chart­ent­wick­lung sol­cher Pro­duk­te zeigt typi­scher­wei­se:

  • extre­me dau­er­haf­te Abwer­tung
  • wie­der­hol­te Rever­se-Splits

Das bedeu­tet:

Selbst wenn der VIX lang­fris­tig seit­wärts läuft, ver­lie­ren die­se Pro­duk­te kon­ti­nu­ier­lich an Wert.

2. Sie sind kei­ne guten Absi­che­rungs­in­stru­men­te für lang­fris­ti­ge Anle­ger

Vie­le Pri­vat­an­le­ger kau­fen VIX-ETFs mit der Idee:

„Wenn der Markt crasht, steigt der VIX und mein Port­fo­lio ist geschützt.“

Das funk­tio­niert in der Pra­xis meist schlecht.

Pro­ble­me:

1. Timing­pro­blem

Der VIX steigt nur kurz­fris­tig stark, meist wäh­rend eines Crashs.

Bei­spie­le:

  • Glo­bal Finan­cial Cri­sis
  • COVID-19 mar­ket crash

Die star­ke Bewe­gung dau­ert oft nur Tage oder weni­ge Wochen.

Wer zu früh kauft, ver­liert vor­her bereits durch Roll­kos­ten.

2. Hedging­kos­ten sind extrem hoch

Wenn man VIX-ETFs dau­er­haft hält:

  • kön­nen sie jähr­lich 30–70 % ver­lie­ren (his­to­risch oft in die­ser Grö­ßen­ord­nung).

Das macht sie zu einem sehr teu­ren Hedge.

Insti­tu­tio­nel­le Inves­to­ren ver­wen­den statt­des­sen meist:

  • Put-Optio­nen
  • Tail-Risk-Stra­te­gien
  • Futures-Hedges

3. Hohe Kom­ple­xi­tät

Pri­vat­an­le­ger unter­schät­zen oft meh­re­re Punk­te:

Futures-Term­struk­tur

  • Con­tan­go
  • Back­war­da­ti­on
  • Roll­me­cha­nik

Nicht­li­nea­re Reak­tio­nen

Ein 10 %-Anstieg im VIX führt nicht pro­por­tio­nal zu Gewin­nen im ETF.

Intra­day-Vola­ti­li­tät

Die­se Pro­duk­te kön­nen meh­re­re Pro­zent pro Stun­de schwan­ken.

4. Wann sie sinn­voll sein kön­nen

Es gibt den­noch legi­ti­me Ein­satz­ge­bie­te.

Kurz­fris­ti­ges Tra­ding

Trader nut­zen sie für:

  • kurz­fris­ti­ge Vola­ti­li­täts­spe­ku­la­ti­on
  • Event-Tra­ding (z. B. Zen­tral­bank­ent­schei­dun­gen)
  • Markt­stress­pha­sen

Hal­te­pe­ri­ode typi­scher­wei­se:

  • Stun­den
  • Tage
  • sel­ten Wochen

Sehr kurz­fris­ti­ge Port­fo­lio­ab­si­che­rung

Wenn ein kon­kre­tes Risi­ko bevor­steht:

Bei­spie­le:

  • Wah­len
  • wich­ti­ge Zins­ent­schei­dun­gen
  • geo­po­li­ti­sche Kri­sen

Dann kann ein tem­po­rä­rer Hedge sinn­voll sein.

5. Kri­ti­sche Gesamt­be­wer­tung

Für einen typi­schen Pri­vat­an­le­ger mit:

  • lang­fris­ti­gem Anla­ge­ho­ri­zont
  • ETF-Port­fo­lio
  • Buy-and-Hold-Stra­te­gie

sind die­se Pro­duk­te in der Regel:

kei­ne sinn­vol­le Port­fo­li­o­er­gän­zung.

Grün­de:

  1. struk­tu­rel­le Wert­ver­nich­tung
  2. hohe Kom­ple­xi­tät
  3. schwie­ri­ges Timing
  4. unge­eig­net für lang­fris­ti­ge Absi­che­rung

Vie­le Finanz­öko­no­men bezeich­nen VIX-ETFs des­halb als Tra­din­gin­stru­men­te und nicht als Anla­ge­pro­duk­te.

Fazit

Nut­zungEig­nung
Lang­fris­ti­ge Anla­geunge­eig­net
Port­fo­lioh­edge über Monate/Jahreunge­eig­net
kurz­fris­ti­ge Spe­ku­la­ti­onmög­lich
Event-Hedge über Tagemög­lich

Han­del mit VIX-Pro­duk­ten – Vor­ge­hens­wei­sen pro­fes­sio­nel­ler Markt­teil­neh­mer

Pro­duk­te rund um den CBOE Vola­ti­li­ty Index (VIX) – etwa Futures, Optio­nen oder bör­sen­ge­han­del­te Pro­duk­te wie iPath Series B S&P 500 VIX Short-Term Futures ETN (VXX) – wer­den von insti­tu­tio­nel­len Inves­to­ren sel­ten als „Invest­ment“ betrach­tet. Sie die­nen pri­mär der Risi­ko­steue­rung, tak­ti­schen Spe­ku­la­ti­on oder Arbi­tra­ge. Der Han­del ist stark modell­ge­trie­ben und basiert auf dem Ver­ständ­nis der Term­struk­tur der Vola­ti­li­tät.

Im Fol­gen­den die wich­tigs­ten pro­fes­sio­nel­len Stra­te­gie­ty­pen.

1. Tail-Risk-Hedging (Crash-Ver­si­che­rung)

Grund­idee

Insti­tu­tio­nel­le Inves­to­ren sichern Akti­en­port­fo­li­os gegen extre­me Markt­ein­brü­che ab.

Typi­sche Instru­men­te:

  • VIX-Futures
  • VIX-Call-Optio­nen
  • kurz­fris­ti­ge VIX-ETNs (z. B. VXX)

Mecha­nis­mus:

  1. Akti­en­markt fällt stark.
  2. Impli­zi­te Vola­ti­li­tät steigt.
  3. VIX-Pro­duk­te stei­gen über­pro­por­tio­nal.

Typi­sches Set­up

Bei­spiel für ein Port­fo­lio:

  • 95 % Akti­en
  • 5 % VIX-Calls

Wenn ein Crash ein­tritt, kön­nen die Optio­nen ein Viel­fa­ches stei­gen und einen Teil der Ver­lus­te kom­pen­sie­ren.

Pro­fes­sio­nel­le Umset­zung

Insti­tu­tio­nel­le Anle­ger kau­fen oft weit aus dem Geld lie­gen­de VIX-Calls mit lan­ger Lauf­zeit.

Vor­tei­le:

  • gerin­ge Prä­mie
  • extrem asym­me­tri­scher Gewinn bei Crash

Nach­tei­le:

  • kon­ti­nu­ier­li­che Prä­mi­en­kos­ten.

Die­ser Ansatz wird häu­fig als Tail-Risk-Hedge bezeich­net.

2. Vola­ti­li­ty Car­ry Tra­ding

Grund­prin­zip

Die Term­struk­tur der VIX-Futures ist meist im Con­tan­go:

  • län­ger lau­fen­de Futures teu­rer als kurz­fris­ti­ge.

Das erzeugt einen nega­ti­ven Roll-Ertrag für Long-Posi­tio­nen.

Pro­fes­sio­nel­le Händ­ler nut­zen genau die­sen Effekt.

Bei­spiel­stra­te­gie

Short-Posi­ti­on:

  • Short VIX-Futures
  • Short VIX-ETPs

oder indi­rekt:

  • Short Vola­ti­li­ty-ETFs.

His­to­risch ver­lie­ren vie­le Long-Vola­ti­li­täts­pro­duk­te dau­er­haft Wert.

Daher gilt:

Der struk­tu­rel­le Car­ry begüns­tigt Short-Vola­ti­li­tät.

Die­se Stra­te­gie war lan­ge extrem pro­fi­ta­bel.

Risi­ken

Short-Vola­ti­li­tät kann kata­stro­pha­le Ver­lus­te erzeu­gen.

Ein Bei­spiel ist das Ereig­nis:

  • Vola­ti­li­ty spike of Febru­ary 2018

Dabei explo­dier­te der VIX und meh­re­re Short-Vola­ti­li­täts­pro­duk­te kol­la­bier­ten.

3. Rela­ti­ve-Value-Tra­ding

Hier wird nicht auf die Rich­tung der Vola­ti­li­tät gesetzt, son­dern auf Preis­un­ter­schie­de inner­halb der VIX-Struk­tur.

Pro­fes­sio­nel­le Trader ver­glei­chen z. B.:

  • ver­schie­de­ne VIX-Futures-Lauf­zei­ten
  • VIX-Optio­nen vs. S&P‑Optionen
  • Vola­ti­li­tät vs. rea­li­sier­te Vola­ti­li­tät.

Bei­spiel:

Spread-Trade:

  • Long VIX Future Monat 2
  • Short VIX Future Monat 1

Man spe­ku­liert auf Ver­än­de­run­gen der Term­struk­tur.

Die­ser Ansatz wird stark von Hedge­fonds genutzt.

4. Gam­ma-Tra­ding / Opti­ons-Mar­ket-Making

Mar­ket Maker han­deln VIX-Optio­nen und sichern das Risi­ko kon­ti­nu­ier­lich ab.

Mecha­nis­mus:

  1. Optio­nen ver­kau­fen
  2. Del­ta dyna­misch hedgen
  3. Pro­fit aus Zeit­wert­ver­fall und Vola­ti­li­täts­struk­tur

Die­se Stra­te­gien erfor­dern:

  • sehr hohe Liqui­di­tät
  • auto­ma­ti­sier­te Model­le
  • stän­di­ge Anpas­sung.

5. Event-Vola­ti­li­ty-Tra­ding

Pro­fes­sio­nel­le Trader han­deln gezielt Vola­ti­li­tät vor wich­ti­gen Ereig­nis­sen:

  • Zen­tral­bank­sit­zun­gen der Fede­ral Reser­ve
  • US-Wah­len
  • geo­po­li­ti­sche Kri­sen.

Typi­sches Mus­ter:

  1. Vola­ti­li­tät steigt vor dem Ereig­nis.
  2. Nach dem Ereig­nis fällt sie schnell.

Stra­te­gie:

  • Long Vola­ti­li­ty vor Event
  • Short danach.

6. Vola­ti­li­täts-Arbi­tra­ge

Hier ver­glei­chen Fonds:

  • impli­zi­te Vola­ti­li­tät (Optio­nen)
  • rea­li­sier­te Vola­ti­li­tät des Mark­tes.

Wenn impli­zi­te Vola­ti­li­tät zu hoch erscheint:

  • Optio­nen ver­kau­fen
  • Del­ta-Hedging durch­füh­ren.

Wenn sie zu nied­rig erscheint:

  • Optio­nen kau­fen.

Dies ist eine klas­si­sche Sta­tis­ti­cal-Arbi­tra­ge-Stra­te­gie.

7. War­um Pri­vat­an­le­ger oft ver­lie­ren

Vola­ti­li­täts­pro­duk­te haben meh­re­re struk­tu­rel­le Eigen­schaf­ten:

  1. Term­struk­tur­ver­lus­te (Roll­ver­lust)
  2. extre­me kurz­fris­ti­ge Bewe­gun­gen
  3. kom­ple­xe Dyna­mik zwi­schen VIX und Futures.

Vie­le Anle­ger den­ken:

„Wenn der Markt irgend­wann crasht, hal­te ich ein­fach VXX.“

Das funk­tio­niert sel­ten, weil der lang­fris­ti­ge Wert­ver­lust enorm sein kann.

8. Fazit

Pro­fes­sio­nel­le Markt­teil­neh­mer nut­zen VIX-Pro­duk­te pri­mär als:

  1. Ver­si­che­rung gegen Extrem­ri­si­ken
  2. Car­ry-Stra­te­gie (Short Vola­ti­li­ty)
  3. Rela­ti­ve-Value-Han­del
  4. Opti­ons-Mar­ket-Making
  5. Event-Tra­ding

Das gemein­sa­me Merk­mal:

  • kurz­fris­ti­ge, tak­ti­sche Nut­zung
  • modell­ba­sier­te Risi­ko­steue­rung
  • kei­ne lang­fris­ti­gen Buy-and-Hold-Posi­tio­nen

Wie hilf­reich war die­ser Bei­trag?

Kli­cke auf die Ster­ne um zu bewer­ten!

Durch­schnitt­li­che Bewer­tung 0 / 5. Anzahl Bewer­tun­gen: 0

Bis­her kei­ne Bewer­tun­gen! Sei der Ers­te, der die­sen Bei­trag bewer­tet.

Es tut uns leid, dass der Bei­trag für dich nicht hilf­reich war!

Las­se uns die­sen Bei­trag ver­bes­sern!

Wie kön­nen wir die­sen Bei­trag ver­bes­sern?

Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater