Gesamtentwicklung
- Gegenüber März 2025: Rückgang um 0,2 %
- Gegenüber Februar 2026: Anstieg um 2,5 % (höchster Monatsanstieg seit August 2022 mit +5,4 %)
Haupttreiber: Energiepreise
Die gegensätzliche Entwicklung zwischen Jahres- und Monatsvergleich ist primär auf die Volatilität der Energiepreise zurückzuführen:
| Energieprodukt | Veränderung vs. März 2025 | Veränderung vs. Februar 2026 |
|---|---|---|
| Energie gesamt | -3,2 % | +7,5 % |
| Mineralölerzeugnisse | +18,3 % | +22,9 % |
| Leichtes Heizöl | +55,2 % | +53,4 % |
| Kraftstoffe | +29,5 % | +22,3 % |
| Erdgas (Verteilung) | -8,0 % | +5,7 % |
| Strom | -5,8 % | +3,1 % |
Die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten wirkten sich insbesondere auf die Preise für Mineralölerzeugnisse aus. Bei Erdgas und Strom fielen die Monatsanstiege aufgrund langfristiger Verträge und Preisbildungsmechanismen moderater aus.
Entwicklung nach Gütergruppen (ohne Energie)
- Investitionsgüter: +1,9 % zum Vorjahr (+0,3 % zum Vormonat)
- Gebrauchsgüter: +1,9 % zum Vorjahr (+0,1 % zum Vormonat)
- Verbrauchsgüter: ‑0,3 % zum Vorjahr, jedoch +0,6 % zum Vormonat
- Nahrungsmittel gesamt: ‑1,4 % zum Vorjahr, +0,8 % zum Vormonat
- Butter: ‑39,8 % zum Vorjahr
- Schweinefleisch: ‑5,8 % zum Vorjahr, +7,7 % zum Vormonat
- Rindfleisch: +14,9 % zum Vorjahr
- Kaffee: +4,7 % zum Vorjahr
Vorleistungsgüter
- Gesamt: +1,5 % zum Vorjahr (+0,7 % zum Vormonat)
- Metalle: +8,2 % (Edelmetalle: +72,8 %; Kupfer: +17,6 %)
- Holz und Holzwaren: +6,0 %
- Glas und Glaswaren: +3,8 %
- Chemische Grundstoffe: ‑2,4 %
- Papier und Pappe: ‑2,3 %
Quelle: Destatis
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