Die vier größten US‑Techkonzerne – Alphabet, Meta, Microsoft und Amazon – haben zusammen nahezu 2,4 Billionen US‑Dollar an zukünftigen Ausgaben für AI‑Infrastruktur zugesagt. Das zeigt, wie massiv der Wettlauf um Rechenzentren und Energie für KI‑Systeme eskaliert.
Gigantische Investitionszusagen
- Insgesamt ~2,4 Billionen USD an langfristigen Verpflichtungen für:
- Rechenzentren
- Energieverträge
- Hardware & technische Infrastruktur
- Gebäude & Leasingverträge
Alphabet (Google)
- Offenlegte Verpflichtungen: 902 Milliarden USD – neunmal mehr als im Vorjahr.
- Enthalten: technische Ausrüstung, Energieverträge, langfristige Leasingverträge.
- Teilweise Verpflichtungen über Jahrzehnte.
Meta
- Fast 700 Milliarden USD an zukünftigen Ausgaben.
- Rund die Hälfte davon sind Rechenzentrums‑Leases, die über bis zu 30 Jahre laufen.
- Gesamtverpflichtungen achtmal höher als im Vorjahr.
Amazon & Microsoft
- Amazon investiert allein 220 Milliarden USD in diesem Jahr – laut CEO Andy Jassy nicht genug, um die Nachfrage zu decken.
- AWS wächst stark: +37 % Umsatz im Q2, schnellstes Wachstum seit Ende 2021.
- Microsoft wird ebenfalls als Teil der „Big Four“ genannt, mit stark steigenden Infrastrukturverpflichtungen.
Finanzielle Belastung
- Alphabet und Amazon sind bereits in negativem Free Cashflow.
- Meta wird voraussichtlich folgen.
- Trotzdem erhöhen alle Unternehmen ihre Ausgaben weiter, um die explodierende Nachfrage nach KI‑Rechenleistung zu bedienen.
Vergleichbarkeit eingeschränkt
- Die Unternehmen berichten ihre Verpflichtungen unterschiedlich.
- Manche Ausgaben betreffen nicht nur Rechenzentren (z. B. Meta Reality Labs, Content‑Lizenzen bei Alphabet/Amazon).