Asi­ens Bör­sen am Mor­gen – 04.09.2026

Bör­sen­nach­rich­ten aus dem asia­tisch-pazi­fi­schen Raum

Der heu­ti­ge Tag ist von einer Viel­zahl bedeu­ten­der glo­ba­ler Ent­wick­lun­gen geprägt, die von weg­wei­sen­den geld­po­li­ti­schen Signa­len und hef­ti­gen Bewe­gun­gen an den Devi­sen­märk­ten über bri­san­te geo­po­li­ti­sche Mili­tär­pla­nun­gen bis hin zu schwe­ren Natur­ka­ta­stro­phen und hoch­ka­rä­ti­gen diplo­ma­ti­schen Span­nun­gen in Asi­en rei­chen.

1. Geld­po­li­tik & Finanz­märk­te: Auf­at­men nach Wal­ler-Sprech und Fokus auf US-Arbeits­markt­da­ten

Ein zen­tra­les The­ma an den glo­ba­len Finanz­märk­ten sind die jüngs­ten Äuße­run­gen von US-Noten­bank­gou­ver­neur Chris­to­pher Wal­ler, die an den Anlei­he- und Akti­en­märk­ten für spür­ba­re Ent­las­tung gesorgt haben. Wal­ler dämpf­te die gras­sie­ren­den Sor­gen vor einer bal­di­gen Zins­er­hö­hung, indem er dar­auf ver­wies, dass die jüngs­ten Wirt­schafts­da­ten Anzei­chen einer Des­in­fla­ti­on zei­gen. Er plä­dier­te dafür, „der Des­in­fla­ti­on eine Chan­ce zu geben“, und signa­li­sier­te, dass er bei der bevor­ste­hen­den Noten­bank­sit­zung Mit­te Sep­tem­ber für eine Bei­be­hal­tung des aktu­el­len Zins­ni­veaus stim­men wür­de, sofern die kom­men­den Infla­ti­ons­da­ten die­sen Trend stüt­zen.

In der Fol­ge pass­ten die Markt­teil­neh­mer ihre Erwar­tun­gen dras­tisch an: Die am Ter­min­markt ein­ge­preis­te Wahr­schein­lich­keit für eine Zins­er­hö­hung in die­sem Monat sank von zuvor rund 63 % auf etwa 50 %. Dies lös­te eine welt­wei­te Erho­lung an den Akti­en­märk­ten aus. Die asia­ti­schen Bör­sen ver­zeich­ne­ten am Frei­tag deut­li­che Gewin­ne:

  • Der japa­ni­sche Nik­kei 225 stieg um 0,8 % (bzw. 0,6 % auf über 64.500 Punk­te laut Inlands­be­rich­ten), ange­führt von Tech­no­lo­gie­wer­ten wie Soft­Bank Group (+5,8 %).
  • Der süd­ko­rea­ni­sche KOSPI klet­ter­te um 1,1 % (bzw. 1,32 % auf 6.666,29 Punk­te), gestützt durch Kurs­ge­win­ne bei den gro­ßen Halb­lei­ter­her­stel­lern Sam­sung Elec­tro­nics und SK hynix.
  • Der Hong­kon­ger Hang Seng Index sprang um über 2 % nach oben.

Gleich­zei­tig bli­cken die Händ­ler mit Span­nung auf den anste­hen­den US-Arbeits­markt­be­richt (Non­farm Pay­rolls) für August. Ana­lys­ten pro­gnos­ti­zie­ren einen Zuwachs von 56.000 Arbeits­plät­zen, nach­dem im Vor­mo­nat ein über­ra­schen­der Rück­gang von 23.000 Stel­len ver­zeich­net wor­den war. Die Arbeits­lo­sen­quo­te soll sta­bil bei 4,1 % ver­har­ren.


2. Devi­sen­märk­te im Fokus: Die Yen-Ral­lye und Indi­ens Stüt­zung der Rupie

Die geld­po­li­ti­schen Signa­le aus den USA setz­ten den US-Dol­lar unter Druck und wir­bel­ten die Devi­sen­märk­te durch­ein­an­der:

  • Der japa­ni­sche Yen ver­zeich­ne­te mit einem Plus von rund 2,5 % sei­ne stärks­te Woche seit einem Monat und fes­tig­te sei­nen Stand bei etwa 155,7 Yen pro Dol­lar. Markt­teil­neh­mer spe­ku­lie­ren zuneh­mend dar­auf, dass die Bank of Japan (BOJ) auf ihrer Sit­zung am 17. und 18. Sep­tem­ber einen restrik­ti­ve­ren Kurs ein­schla­gen und die Zin­sen anhe­ben könn­te. Japans obers­ter Wäh­rungs­di­plo­mat, Atsu­shi Mimu­ra, erklär­te am Frei­tag, er blei­be hin­sicht­lich der Wech­sel­kurs­be­we­gun­gen in höchs­ter Alarm­be­reit­schaft und ste­he in stän­di­gem Kon­takt mit den US-Behör­den, was Spe­ku­la­tio­nen über eine erneu­te gemein­sa­me Inter­ven­ti­on anheiz­te.
  • Die indi­sche Rupie geriet trotz einer star­ken Woche, in der sie zur zweit­bes­ten Wäh­rung Asi­ens nach dem süd­ko­rea­ni­schen Won avan­cier­te, durch die anhal­tend hohen Ölprei­se unter Druck. Der Preis für die glo­ba­le bench­mark Sor­te Brent-Roh­öl ver­harr­te wegen geo­po­li­ti­scher Span­nun­gen nahe eines Sechs­wo­chen­hochs bei über 95 US-Dol­lar pro Bar­rel. Um einen dras­ti­schen Ver­fall der Rupie zu ver­hin­dern, inter­ve­nier­te die Reser­ve Bank of India (RBI) zu Beginn der Frei­tags­sit­zung aktiv am Devi­sen­markt und ver­kauf­te US-Dol­lar. Den­noch pro­fi­tiert die Rupie von mas­si­ven Kapi­tal­zu­flüs­sen aus spe­zi­el­len Pro­gram­men der Noten­bank, die mit über 136 Mil­li­ar­den Dol­lar die Markt­er­war­tun­gen weit über­trof­fen haben.

3. Geo­po­li­tik & mari­ti­me Sicher­heit: Süd­ko­re­as Hor­mus-Plä­ne im Schat­ten des US-Iran-Kon­flikts

Die Span­nun­gen im Nahen Osten und die anhal­ten­den Feind­se­lig­kei­ten zwi­schen den USA und dem Iran, die mitt­ler­wei­le in ihren sieb­ten Monat gehen, wer­fen wei­ter­hin lan­ge Schat­ten auf die Welt­wirt­schaft:

  • Süd­ko­re­as Mili­tär­pla­nung: Berich­ten süd­ko­rea­ni­scher Medi­en zufol­ge berei­tet das Land die Ent­sen­dung mili­tä­ri­scher Kräf­te in die stra­te­gisch wich­ti­ge Stra­ße von Hor­mus vor, um die Frei­heit der Schiff­fahrt zu sichern. Geplant ist die Bereit­stel­lung von See­fern­auf­klä­rern, Logis­tik­schif­fen oder einer Minen­räum- und ‑abwehr­ein­heit noch vor Ende des Jah­res. Ein ent­spre­chen­der Zustim­mungs­an­trag soll dem Par­la­ment noch in die­sem Monat nach einer Kabi­netts­prü­fung vor­ge­legt wer­den. Das süd­ko­rea­ni­sche Prä­si­di­al­amt (Blue House) bestä­tig­te zwar Gesprä­che über prak­ti­sche Unter­stüt­zungs­op­tio­nen, beton­te jedoch, dass Berich­te über eine bereits beschlos­se­ne Trup­pen­ent­sen­dung „nicht den Tat­sa­chen ent­spre­chen“.
  • US-Druck und Ermitt­lun­gen: Die USA hat­ten zuvor Druck auf Seo­ul aus­ge­übt. US-Prä­si­dent Donald Trump kri­ti­sier­te im August, er habe gemein­sa­me Mili­tär­übun­gen mit Süd­ko­rea auch des­halb zurück­ge­fah­ren, weil das Land sich gewei­gert habe, die USA im Kon­flikt gegen den Iran mili­tä­risch zu unter­stüt­zen. Par­al­lel dazu unter­su­chen die USA einen ver­hee­ren­den Luft­an­griff auf eine ira­ni­sche Hoch­zeit im Lau­fe die­ser Woche, bei dem Ana­ly­sen von Reu­ters nahe­le­gen, dass er durch einen direk­ten Tref­fer einer US-Prä­zi­si­ons­waf­fe ver­ur­sacht wur­de.

4. Wirt­schafts­po­li­tik in Ost­asi­en: Japans gigan­ti­sches Bud­get vs. Chi­nas Inves­ti­ti­ons­sprit­ze

In Ost­asi­en ste­hen dras­ti­sche Haus­halts- und Kon­junk­tur­ent­schei­dun­gen im Mit­tel­punkt:

  • Japans Rekord­bud­get unter Takai­chi: Die Bud­get­for­de­run­gen der japa­ni­schen Regie­rungs­be­hör­den für das kom­men­de Haus­halts­jahr sind auf ein Pan­de­mie-Niveau von 143,1 Bil­lio­nen Yen (ca. 917,78 Mil­li­ar­den Dol­lar) ange­stie­gen. Die expan­si­ve Agen­da von Pre­mier­mi­nis­te­rin Sanae Takai­chi sieht mas­si­ve Inves­ti­tio­nen in stra­te­gi­sche Sek­to­ren wie künst­li­che Intel­li­genz (12,2 Bil­lio­nen Yen gefor­dert), Halb­lei­ter und wirt­schaft­li­che Sicher­heit vor. Die rasant stei­gen­den Staats­aus­ga­ben kol­li­die­ren jedoch mit mas­siv gestie­ge­nen Kre­dit­kos­ten: Nach dem erst­ma­li­gen Über­schrei­ten der 3‑Pro­zent-Mar­ke bei den Ren­di­ten 10-jäh­ri­ger Staats­an­lei­hen seit 1996 muss­te das Finanz­mi­nis­te­ri­um sei­nen kal­ku­la­to­ri­schen Zins­satz für den Haus­halt auf 3,8 % anhe­ben. Dies trieb die bean­trag­ten Kos­ten für den Schul­den­dienst auf einen Rekord­wert von 36,64 Bil­lio­nen Yen. Finanz­mi­nis­te­rin Satsuki Kata­ya­ma beton­te, die Aus­ga­ben im lau­fen­den Haus­halts­pro­zess streng prü­fen zu wol­len, um die Schul­den­quo­te lang­fris­tig zu sen­ken.
  • Anhal­ten­de Kon­sum­flau­te in Japan: Die Dring­lich­keit einer wirt­schaft­li­chen Bele­bung wird durch neue Regie­rungs­da­ten ver­deut­licht: Die Haus­halts­aus­ga­ben der japa­ni­schen Fami­li­en bra­chen im Juli im Jah­res­ver­gleich um 3,6 % ein. Dies stellt den stärks­ten Rück­gang seit zwei­ein­halb Jah­ren und den ach­ten Kon­trak­ti­ons­mo­nat in Fol­ge dar. Trotz der im Früh­jahr erziel­ten deut­li­chen Lohn­stei­ge­run­gen belas­ten die stei­gen­den Lebens­hal­tungs­kos­ten den pri­va­ten Kon­sum wei­ter­hin mas­siv.
  • Chi­nas qua­si-fis­ka­li­sche Kon­junk­tur­sprit­ze: Um dem schwä­cheln­den Wirt­schafts­wachs­tum ent­ge­gen­zu­wir­ken – Chi­nas BIP-Wachs­tum ver­lang­sam­te sich im zwei­ten Quar­tal auf ent­täu­schen­de 4,3 % –, hat die staat­li­che Chi­na Deve­lo­p­ment Bank die ers­ten 460 Mil­lio­nen Yuan (ca. 68,47 Mil­lio­nen Dol­lar) aus dem poli­ti­schen Finan­zie­rungs­pro­gramm für 2026 aus­ge­zahlt. Das Gesamt­vo­lu­men die­ses im März ange­kün­dig­ten Pro­gramms zur Unter­stüt­zung von Infra­struk­tur- und stra­te­gi­schen Pri­vat­pro­jek­ten wur­de von Peking auf 800 Mil­li­ar­den Yuan auf­ge­stockt.

5. Schwe­re Natur­ka­ta­stro­phen und Ret­tungs­ein­sät­ze in Chi­na und Nepal

Asi­en lei­det aktu­ell unter ver­hee­ren­den Natur­er­eig­nis­sen, die mas­si­ve Schä­den und logis­ti­sche Not­fäl­le ver­ur­sa­chen:

  • Zer­stö­rung in Nepal: Die ver­hee­ren­den Sturz­flu­ten und Erd­rut­sche der ver­gan­ge­nen Woche haben in Nepal nach offi­zi­el­len Schät­zun­gen Sach­schä­den, Infra­struk­tur­ver­lus­te und zer­stör­ten Wohn­raum im Wert von min­des­tens 2,56 Mil­li­ar­den US-Dol­lar (387,5 Mil­li­ar­den nepa­le­si­sche Rupi­en) hin­ter­las­sen. Min­des­tens 1.250 Men­schen kamen ums Leben, über 4.200 wer­den wei­ter­hin ver­misst, und rund 20.000 Häu­ser müs­sen neu auf­ge­baut wer­den. Inmit­ten die­ser Tra­gö­die hat sich eine hoch­gra­dig orga­ni­sier­te Whats­App-Grup­pe aus Inge­nieu­ren und Exper­ten gebil­det, wel­che die Ret­tungs­kräf­te vor Ort anlei­tet, um in den ver­schüt­te­ten Tun­neln zer­stör­ter Was­ser­kraft­wer­ke nach Über­le­ben­den zu suchen.
  • Grenz­ver­schie­bung durch Chi­na: Als direk­te Reak­ti­on auf die jüngs­ten Natur­ka­ta­stro­phen in der Grenz­re­gi­on hat Chi­na ange­kün­digt, sei­nen wich­ti­gen Zoll- und Grenz­über­gang Zhang­mu an der Gren­ze zu Nepal ab Sams­tag­mor­gen nach Nya­lam zu ver­le­gen. Dies folgt auf eine ver­hee­ren­de Schlamm­la­wi­ne am 26. August im west­li­cher gele­ge­nen Bezirk Gyirong, die über 1.200 Todes­op­fer for­der­te.
  • Tai­fun Sau­del in Chi­na: Die süd­chi­ne­si­schen Küs­ten­pro­vin­zen Fuji­an und Guang­dong rüs­ten sich für wei­te­re hef­ti­ge Nie­der­schlä­ge, nach­dem der Tai­fun Sau­del, des­sen außer­ge­wöhn­li­che Inten­si­tät Exper­ten auf das Kli­ma­phä­no­men El Niño zurück­füh­ren, wei­te Land­stri­che über­schwemmt hat. In der Stadt Fuding und umlie­gen­den Dör­fern muss­ten Ret­tungs­kräf­te Hun­der­te Men­schen in Sicher­heit brin­gen, wäh­rend Schu­len geschlos­sen und der öffent­li­che Nah­ver­kehr kom­plett ein­ge­stellt wur­den.

6. Geo­po­li­ti­sche Span­nun­gen auf dem Pazi­fik-Gip­fel und rei­sen­de Staats­chefs

Auch die diplo­ma­ti­sche Büh­ne ist von Kon­tro­ver­sen und stra­te­gi­schen Alli­an­zen geprägt:

  • Eklat beim Pazi­fik-Insel-Forum (PIF): Das Jah­res­tref­fen der Pazi­fik­staa­ten auf Palau wur­de von hef­ti­gen geo­po­li­ti­schen Span­nun­gen über­schat­tet. Gast­ge­ber Palau und wei­te­re Natio­nen äußer­ten for­mell schwe­re Beden­ken über einen chi­ne­si­schen Test einer nukle­ar-fähi­gen Inter­kon­ti­nen­tal­ra­ke­te (ICBM) im Pazi­fik im Juli, der ohne aus­rei­chen­de Vor­war­nung über meh­re­re Insel­staa­ten hin­weg­ge­flo­gen war. Die Repu­blik Nau­ru, die erst 2024 ihre diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen zu Peking reak­ti­viert hat­te, leg­te for­mell ein Veto (Dis­sent) gegen eine Ver­ur­tei­lung des Tests ein. Tai­wans Außen­mi­nis­ter Lin Chia-lung ver­ur­teil­te zudem das aggres­si­ve „Wolfskrieger“-Verhalten Chi­nas auf dem Gip­fel und erhob schwe­re Spio­na­ge­vor­wür­fe: Chi­ne­si­sche Sicher­heits­kräf­te in Zivil hät­ten nahe­zu jede Ver­an­stal­tung und jeden Ver­an­stal­tungs­ort des Gip­fels infil­triert und über­wacht.
  • Diplo­ma­ti­sche Groß­of­fen­si­ve Viet­nams: Viet­nams Staats­chef To Lam plant im Sep­tem­ber eine außer­ge­wöhn­li­che Rei­se­di­plo­ma­tie, um ange­sichts glo­ba­ler Han­dels­un­si­cher­hei­ten stra­te­gi­sche Part­ner­schaf­ten zu diver­si­fi­zie­ren. Sei­ne Rei­se führt ihn ab dem 7. Sep­tem­ber zunächst nach Russ­land zu einem Tref­fen mit Wla­di­mir Putin (mit Fokus auf Ener­gie- und Rüs­tungs­zu­sam­men­ar­beit), gefolgt von einem Besuch in Frank­reich, wo er Emma­nu­el Macron tref­fen und am Inter­na­tio­na­len Raum­fahrt­gip­fel teil­neh­men wird. Anschlie­ßend reist er ab dem 21. Sep­tem­ber nach New York zur UN-Gene­ral­ver­samm­lung und zieht am 24. Sep­tem­ber wei­ter nach Kana­da.
  • Süd­ko­re­as Prä­si­dent Lee reist nach Frank­reich: Auch Süd­ko­re­as Prä­si­dent Lee Jae Myung wird vom 6. bis 9. Sep­tem­ber zu einem Staats­be­such nach Frank­reich rei­sen. Neben einem bila­te­ra­len Tref­fen mit Macron wird Lee den „Lumie­re-Gip­fel“ zur Zukunft der Film­in­dus­trie im Zeit­al­ter der Künst­li­chen Intel­li­genz co-prä­si­die­ren.

7. Bedeu­ten­de Unter­neh­mens­nach­rich­ten und Über­nah­men

Abseits der Makro­öko­no­mie bewe­gen spek­ta­ku­lä­re Deals die Wirt­schafts­welt:

  • Nvi­di­as Mega-Zukauf: Der welt­wei­te Halb­lei­ter-Markt­füh­rer Nvi­dia hat die Akqui­si­ti­on der popu­lä­ren Ent­wick­lungs­platt­form für offe­ne KI-Model­le, Hug­ging Face, für 12,9 Mil­li­ar­den US-Dol­lar (bzw. 13 Mil­li­ar­den Dol­lar laut Trans­ak­ti­ons­be­rich­ten) bekannt gege­ben. Nvi­dia ver­sucht damit, sei­ne Vor­macht­stel­lung im KI-Öko­sys­tem abzu­si­chern und einer Domi­nanz geschlos­se­ner Sys­te­me ent­ge­gen­zu­wir­ken.
  • KKR expan­diert in Malay­sia: Der glo­ba­le Finanz­in­ves­tor KKR über­nimmt eine Min­der­heits­be­tei­li­gung am malay­si­schen Kran­ken­haus­be­trei­ber Avi­se­na Health­ca­re. KKR möch­te damit vom wach­sen­den Bedarf an pri­va­ter medi­zi­ni­scher Ver­sor­gung in Süd­ost­asi­en pro­fi­tie­ren. Markt­be­rich­ten zufol­ge beläuft sich das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men für einen Anteil von 20 % bis 25 % auf schät­zungs­wei­se 300 bis 400 Mil­lio­nen Ring­git (ca. 74,25 bis 98,97 Mil­lio­nen US-Dol­lar).
  • Ren­to­mo­jo-Bör­sen­gang: Das indi­sche Online-Möbel­ver­leih-Por­tal Ren­to­mo­jo hat für sei­nen in der nächs­ten Woche star­ten­den Bör­sen­gang ein Volu­men von 133 Mil­lio­nen Dol­lar ange­kün­digt. Das Unter­neh­men strebt bei einer Preis­span­ne von 384 bis 404 Rupi­en pro Aktie eine Gesamt­be­wer­tung von rund 444 Mil­lio­nen Dol­lar (42 Mil­li­ar­den Rupi­en) an. Ren­to­mo­jos Net­to­ge­winn war im letz­ten Geschäfts­jahr um beein­dru­cken­de 142 % auf 1,04 Mil­li­ar­den Rupi­en gestie­gen.

Über­sicht der wich­tigs­ten asia­tisch-pazi­fi­schen Markt­in­di­zes (Stand: 06:00 Uhr MEZ)

NameKursÄnde­rungÄnde­rung %
SSE Com­po­si­te Index3.955,85+13,76+0,35%
CSI 3004.572,28+19,70+0,43%
IDX Com­po­si­te6.662,97-4,92-0,07%
Hang Seng Chi­na Enter­pri­ses Index8.572,33+187,09+2,23%
Hang Seng Index25.737,60+524,29+2,08%
Tai­wan Capi­ta­liza­ti­on Weigh­ted Index46.362,08+504,42+1,10%
KOSPI6.666,29+86,81+1,32%
Nik­kei 22564.931,40+716,92+1,12%
Nif­ty 5023.915,30+41,85+0,18%
NZX 50 Index13.945,52+99,34+0,72%
BSE Sen­sex76.581,30+428,44+0,56%
S&P Asia 5011.257,15+228,58+2,07%
TOPIX4.103,99+1,95+0,05%
S&P/ASX 2008.999,80-20,30-0,23%

*Bei den ange­zeig­ten Kur­sen han­delt es sich um Moment­auf­nah­men, da der Bör­sen­han­del zum Zeit­punkt der Erstel­lung die­ses Bei­trags noch läuft.

Han­dels­zei­ten der wich­tigs­ten asia­ti­schen Bör­sen

Japan – Tokyo Stock Exch­an­ge (Nik­kei 225)

  • Orts­zeit (JST): 9:00 – 11:30 Uhr und 12:30 – 15:00 Uhr
  • MEZ: 1:00 – 3:30 Uhr und 4:30 – 7:00 Uhr
  • MESZ: 0:00 – 2:30 Uhr und 3:30 – 6:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 11:30 – 12:30 Uhr Orts­zeit

Hong Kong – Hong Kong Stock Exch­an­ge (Hang Seng)

  • Orts­zeit (HKT): 9:30 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr
  • MEZ: 2:30 – 5:00 Uhr und 6:00 – 9:00 Uhr
  • MESZ: 3:30 – 6:00 Uhr und 7:00 – 10:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 12:00 – 13:00 Uhr Orts­zeit

Chi­na – Shang­hai Stock Exch­an­ge (SSE Com­po­si­te)

  • Orts­zeit (CST): 9:30 – 11:30 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr
  • MEZ: 2:30 – 4:30 Uhr und 6:00 – 8:00 Uhr
  • MESZ: 3:30 – 5:30 Uhr und 7:00 – 9:00 Uhr
  • Mit­tags­pau­se: 11:30 – 13:00 Uhr Orts­zeit

Süd­ko­rea – Korea Exch­an­ge (KOSPI)

  • Orts­zeit (KST): 9:00 – 15:20 Uhr
  • MEZ: 1:00 – 7:20 Uhr
  • MESZ: 0:00 – 6:20 Uhr
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Indi­en – Bom­bay Stock Exch­an­ge (BSE Sen­sex)

  • Orts­zeit (IST): 9:15 – 15:30 Uhr
  • MEZ: 5:00 – 11:00 Uhr (Win­ter)
  • MESZ: 3:45 – 9:45 Uhr (Som­mer)
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Aus­tra­li­en – ASX (S&P/ASX 200)

  • Orts­zeit (AEST): 10:00 – 16:00 Uhr
  • MEZ: 0:00 – 6:00 Uhr
  • MESZ: 23:00 – 5:00 Uhr (Vor­abend)
  • Kei­ne Mit­tags­pau­se

Sin­ga­pur – Sin­ga­po­re Exch­an­ge (SGX)

  • Orts­zeit (SGT): 9:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 17:00 Uhr
  • MEZ: 2:00 – 5:00 Uhr und 6:00 – 10:00 Uhr
  • MESZ: 3:00 – 6:00 Uhr und 7:00 – 11:00 Uhr

Wich­ti­ge Hin­wei­se:

Früh­han­del: Asia­ti­sche Bör­sen öff­nen bereits in den frü­hen Mor­gen­stun­den deut­scher Zeit (zwi­schen 0:00–7:00 Uhr MEZ)

Mit­tags­pau­sen: Beson­ders in Japan, Chi­na und Hong Kong gibt es aus­ge­dehn­te Mit­tags­pau­sen (1–1,5 Stun­den)

Wochen­en­de: Alle Bör­sen sind sams­tags und sonn­tags geschlos­sen

MESZ – euro­päi­sche Som­mer­zeit­um­stel­lung

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater