Indus­trie­pro­duk­ti­on im Euro­raum (Febru­ar 2026)

Zusam­men­fas­sung der Euro­stat-Mit­tei­lung zur Indus­trie­pro­duk­ti­on (Febru­ar 2026)

1. Gesamt­ent­wick­lung im Dezem­ber 2025

  • Die sai­son­be­rei­nig­te Indus­trie­pro­duk­ti­on sank gegen­über Novem­ber 2025
    • im Euro­raum um 1,4 %
    • in der EU um 0,8 %.
  • Gegen­über Dezem­ber 2024 ergab sich jedoch ein Anstieg
    • im Euro­raum um 1,2 %
    • in der EU um 1,4 %.
  • Für das Gesamt­jahr 2025 stieg die durch­schnitt­li­che Indus­trie­pro­duk­ti­on sowohl im Euro­raum als auch in der EU um 1,5 %.
    Die­se Zah­len mar­kie­ren kurz­fris­tig einen Rück­gang bei gleich­zei­tig mode­rat posi­ti­vem Jah­res­ver­gleich.

2. Monat­li­che Ent­wick­lung nach Indus­trie­zwei­gen

Euro­raum (Dezem­ber 2025 vs. Novem­ber 2025):

  • Vor­leis­tungs­gü­ter −0,1 %
  • Ener­gie −0,3 %
  • Inves­ti­ti­ons­gü­ter −1,9 %
  • Gebrauchs­gü­ter +0,2 %
  • Ver­brauchs­gü­ter −0,3 %.

EU:

  • Vor­leis­tungs­gü­ter +0,1 %
  • Ener­gie −0,4 %
  • Inves­ti­ti­ons­gü­ter −1,4 %
  • Gebrauchs­gü­ter +0,5 %
  • Ver­brauchs­gü­ter +0,6 %.

Die Rück­gän­ge kon­zen­trier­ten sich beson­ders auf Inves­ti­ti­ons­gü­ter, wäh­rend Kon­sum­gü­ter teil­wei­se sta­bi­li­sie­rend wirk­ten.

3. Unter­schie­de zwi­schen Mit­glied­staa­ten

  • Stärks­te monat­li­che Rück­gän­ge: Slo­wa­kei (−4,9 %), Deutsch­land (−2,9 %), Spa­ni­en (−2,6 %).
  • Größ­te monat­li­che Zuwäch­se: Luxem­burg (+6,4 %), Schwe­den (+4,4 %), Mal­ta (+4,2 %).

Im Jah­res­ver­gleich:

  • Höchs­te Anstie­ge: Polen (+6,9 %), Schwe­den (+4,8 %), Kroa­ti­en (+4,5 %).
  • Stärks­te Rück­gän­ge: Slo­wa­kei (−8,5 %), Luxem­burg (−7,9 %), Bul­ga­ri­en (−6,8 %).

4. Struk­tu­rel­le Inter­pre­ta­ti­on

  • Kurz­fris­ti­ge Schwä­che: Der deut­li­che Monats­rück­gang deu­tet auf kon­junk­tu­rel­le Abküh­lung zum Jah­res­en­de 2025 hin.
  • Mit­tel­fris­ti­ge Sta­bi­li­tät: Posi­ti­ve Jah­res­ra­ten zei­gen, dass die Indus­trie­pro­duk­ti­on trotz Schwan­kun­gen über dem Vor­jah­res­ni­veau liegt.
  • Hete­ro­ge­ne Ent­wick­lung: Gro­ße Unter­schie­de zwi­schen Län­dern und Güter­grup­pen spre­chen gegen eine ein­heit­li­che indus­tri­el­le Dyna­mik im Euro­raum.

5. Metho­di­sche Hin­wei­se

  • Der Index misst das Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men der Indus­trie ohne Bau­ge­wer­be, kalen­der- und sai­son­be­rei­nigt.
  • Euro­raum- und EU-Aggre­ga­te basie­ren auf natio­na­len Daten; feh­len­de Wer­te wer­den geschätzt.
  • Bis Dezem­ber 2025 umfasst der Euro­raum 20 Län­der, seit Janu­ar 2026 21 Län­der (inkl. Bul­ga­ri­en).

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