Neue Trump‑Zölle gegen 60 Länder – die wichtigsten Punkte
Umfang & Höhe der Zölle
- Die US‑Regierung verhängt neue Importzölle von 10 bis 12,5 % auf Waren aus 60 Handelspartnern .
- Auch Produkte aus der EU und Deutschland sind betroffen .
- Ab Freitag, 06:01 Uhr deutscher Zeit treten die neuen Zölle in Kraft .
Was gilt für die EU?
- Für die EU bleibt ein allgemeiner Zollsatz von 10 % bestehen .
- Für bestimmte Waren können bis zu 12,5 % fällig werden .
- Die USA nennen noch keine konkrete Liste der betroffenen Produkte .
Hintergrund: Rechtliche Tricks & Konflikte
- Trump nutzt diesmal Paragraf 301 des Handelsgesetzes von 1974, nachdem frühere Zölle vom Supreme Court als rechtswidrig eingestuft wurden .
- Begründung der USA: Viele Länder würden Zwangsarbeit nicht ausreichend bekämpfen .
- Kritiker sehen darin einen juristischen Hebel, um Trumps bisherige Zollpolitik fortzuführen .
Konflikt mit dem Turnberry‑Abkommen
- Das Turnberry‑Abkommen (2025) zwischen Trump und Ursula von der Leyen begrenzt EU‑Zölle auf maximal 15 % .
- Zusätzliche US‑Zölle über diese Grenze hinaus sollten eigentlich ausgeschlossen sein .
- Die EU kann bei Abweichungen eigene Zugeständnisse zurücknehmen, z. B. die Abschaffung von Zöllen auf US‑Industriegüter .
- Wie die neuen Zölle mit dem Abkommen vereinbar sind, ist noch unklar .
Wirtschaftliche Folgen
- Zölle gelten als preistreibend und könnten die Inflation in den USA weiter erhöhen .
- Die US‑Regierung muss wegen früherer rechtswidriger Zölle Milliarden zurückzahlen .