BILD-Artikel vom 18. Oktober 2026
Titel: „Drei Jahre nach dem BILD-Manifest: Deutschland, wir haben immer noch ein Problem!“
Kernaussage
Der Artikel zieht eine überwiegend negative Bilanz über die gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands seit 2023. Damals veröffentlichte BILD nach den islamistischen Terroranschlägen der Hamas auf Israel ein Manifest mit 50 Regeln für das Zusammenleben.
Drei Jahre später überprüft die Zeitung diese Regeln anhand von Statistiken, Umfragen und aktuellen Beispielen.
Das zentrale Fazit von BILD: Deutschland ist nicht wesentlich toleranter, sicherer oder respektvoller geworden. In zahlreichen Bereichen hätten sich die Probleme sogar verschärft.
Die sieben wichtigsten Themen
1. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Respekt
- 83 % der Befragten glauben, dass die Empathie in Deutschland abnimmt.
- 64 % empfinden den Umgang miteinander als unhöflicher als vor drei Jahren.
- Die Zustimmung zu gesellschaftlicher Vielfalt ist laut Robert-Bosch-Stiftung von 63 % (2019) auf 45 % gesunken.
BILD sieht darin Anzeichen einer zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung.
2. Migration, Integration und Rechtsstaat
Die Zeitung kritisiert insbesondere Integrationsdefizite und die Missachtung deutscher Gesetze und gesellschaftlicher Werte.
- Laut einer zitierten Untersuchung stellt etwa ein Fünftel der befragten Muslime die Regeln des Korans über deutsches Recht.
- 35,5 % der Tatverdächtigen hatten laut Artikel 2025 keine deutsche Staatsangehörigkeit.
- Rund ein Drittel der 15-jährigen Schüler erreicht beim Lesen nicht das PISA-Mindestniveau.
BILD fordert die Anerkennung des Grundgesetzes, die Achtung gesellschaftlicher Regeln und ausreichende Deutschkenntnisse.
3. Antisemitismus und religiöser Extremismus
Der Artikel bewertet den zunehmenden Antisemitismus als besonders alarmierend.
- 2025 wurden 8.725 antisemitische Vorfälle registriert, 79 % mehr als 2023.
- 68 % der befragten jüdischen Gemeinden empfinden das Leben in Deutschland als unsicherer als vor dem 7. Oktober 2023.
- Gleichzeitig verweist BILD auf islamistische Gefährder und religiösen Extremismus.
4. Gewalt und öffentliche Sicherheit
BILD beschreibt eine Verschlechterung des Sicherheitsgefühls und verweist auf steigende Fallzahlen bei verschiedenen Straftaten.
| Bereich | Im Artikel genannte Zahlen |
|---|---|
| Messerangriffe 2025 | 29.243 |
| Vergewaltigungen 2025 | 14.454 |
| Antisemitische Straftaten 2025 | 6.548 |
| Queerfeindliche Delikte 2025 | 2.377 |
| Opfer häuslicher Gewalt 2024 | 265.942 |
Die Zeitung fordert stärkeren Respekt gegenüber Polizei, Justiz und staatlichem Gewaltmonopol.
5. Frauenrechte und Gleichberechtigung
Trotz gesetzlicher Gleichberechtigung sieht BILD erhebliche Defizite.
- Frauen verdienen bei vergleichbarer Tätigkeit und Qualifikation durchschnittlich 6 % weniger.
- Häusliche Gewalt bleibt ein großes Problem.
- Frauenhäuser verfügen laut Artikel nicht über genügend Plätze.
- Sexuelle Belästigung und heimliche Intimaufnahmen werden als Beispiele mangelnden Respekts gegenüber Frauen angeführt.
6. Demokratie und Meinungsfreiheit
Der Artikel kritisiert einen zunehmend aggressiven politischen Diskurs.
Politiker würden bedroht, Andersdenkende ausgegrenzt und Meinungen vorschnell als extremistisch abgestempelt.
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner wird mit der Forderung zitiert, kontroverse Meinungen auszuhalten und politische Auseinandersetzungen stärker mit Argumenten zu führen.
7. Alltagskultur und Eigenverantwortung
Auch scheinbar kleine Regeln werden betrachtet: Höflichkeit, Müllentsorgung, Rücksichtnahme, Arbeitspflicht und Steuerzahlung.
- 69 % der Befragten empfinden deutsche Innenstädte als schmutziger als vor drei Jahren.
- 64 % halten Steuerzahlungen für richtig, weil sie staatliche Aufgaben finanzieren.
- Positiv erwähnt werden außerdem der Ausbau von Solaranlagen, Verbesserungen beim Schutz queerer Menschen und die sinkende Zahl islamistischer Gefährder.
Einordnung der Argumentation
Der Artikel ist keine neutrale wissenschaftliche Bestandsaufnahme, sondern eine journalistisch zugespitzte, meinungsbetonte Bewertung gesellschaftlicher Entwicklungen.
Dabei fallen drei Aspekte auf:
- Problemorientierte Auswahl: BILD konzentriert sich auf Missstände, während positive Entwicklungen weniger Raum erhalten.
- Unterschiedliche Belegarten: Polizeistatistiken, Bevölkerungsumfragen, politische Aussagen und einzelne Kriminalfälle werden gemeinsam zur Bewertung herangezogen. Diese Belege besitzen jedoch unterschiedliche Aussagekraft.
- Nicht immer eindeutige Ursachen: Steigende Fallzahlen oder negative Wahrnehmungen belegen nicht automatisch, wodurch eine Entwicklung verursacht wurde. Gerade bei Migration, Kriminalität und gesellschaftlicher Polarisierung sind weitere Einflussfaktoren zu berücksichtigen.
Gesamtfazit
Die zentrale Botschaft lautet: Deutschland verfügt über klare demokratische Werte und gesellschaftliche Regeln, aber deren praktische Einhaltung ist aus Sicht von BILD zunehmend gefährdet.
Besonders problematisch bewertet die Zeitung Antisemitismus, Extremismus, Integrationsdefizite, Gewalt, mangelnden Respekt und die gesellschaftliche Polarisierung.
Der Artikel verbindet damit einen Appell: Wer in Deutschland lebt, soll die Grundrechte anderer respektieren, die demokratische Rechtsordnung anerkennen und Verantwortung für das gesellschaftliche Zusammenleben übernehmen.
Auf den Punkt gebracht: BILD argumentiert, dass nicht neue Werte benötigt werden, sondern die bereits vorhandenen Werte konsequenter gelebt und durchgesetzt werden müssten.
Die meisten der 50 Regeln im BILD-Manifest sind tatsächlich einfach formuliert. Aber deine Frage trifft einen entscheidenden Punkt:
Was für uns selbstverständlich erscheint, muss für andere Menschen nicht automatisch selbstverständlich sein. Und selbst wer eine Regel versteht, muss sie nicht unbedingt akzeptieren oder befolgen.
Genau hier liegt eine der zentralen Herausforderungen der Integrationspolitik.
Gehen Politiker und NGOs davon aus, dass jeder diese Regeln kennt?
Offiziell nicht. Der Staat hat ausdrücklich Programme eingerichtet, um Zugewanderten die deutsche Sprache, die Rechtsordnung und gesellschaftliche Grundwerte zu vermitteln.
Beispielsweise umfasst der allgemeine Integrationskurs:
- 600 Unterrichtseinheiten Deutsch.
- 100 Unterrichtseinheiten Orientierung zu Demokratie, Geschichte, Grundrechten und gesellschaftlichem Zusammenleben.
- Einen Abschlusstest namens „Leben in Deutschland“.
Dabei werden unter anderem Gleichberechtigung, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und die Rechte von Frauen und Kindern behandelt.
Allerdings ist die Teilnahme nicht für jeden Zugewanderten verpflichtend. Sie hängt unter anderem vom Aufenthaltsstatus und den Deutschkenntnissen ab.
NGOs sind zudem keine einheitliche Gruppe. Manche bieten Sprachkurse und Wertevermittlung an, andere konzentrieren sich auf Rechtsberatung, humanitäre Hilfe oder soziale Betreuung. Aus ihren unterschiedlichen Aufgaben lässt sich keine gemeinsame Annahme über das Werteverständnis von Zugewanderten ableiten.
Das eigentliche Problem: Kennen, verstehen, akzeptieren und einhalten
Hier muss man vier Dinge unterscheiden:
| Stufe | Entscheidende Frage |
|---|---|
| Kennen | Weiß die Person, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind? |
| Verstehen | Versteht sie, was diese Gleichberechtigung praktisch bedeutet? |
| Akzeptieren | Erkennt sie die Gleichberechtigung auch dann an, wenn sie ihren persönlichen Überzeugungen widerspricht? |
| Einhalten | Respektiert sie diese Rechte tatsächlich im Alltag? |
Ein bestandener Integrationstest beweist Wissen, aber nicht automatisch innere Überzeugung oder zukünftiges Verhalten.
Das gilt übrigens für Zugewanderte genauso wie für Menschen, die in Deutschland geboren wurden.
Warum sind einfache Regeln nicht unbedingt selbstverständlich?
Nehmen wir drei Beispiele aus dem BILD-Manifest.
Gleichberechtigung: Wer in einem Umfeld aufgewachsen ist, in dem Männer über wesentliche Lebensentscheidungen von Frauen bestimmen, kann ein anderes Rollenverständnis mitbringen. Das bedeutet nicht, dass alle Menschen aus diesem Umfeld solche Auffassungen teilen.
Religionsfreiheit: Die Vorstellung, dass Menschen ihre Religion wechseln, Religion kritisieren oder überhaupt nicht glauben dürfen, wird nicht in allen Gesellschaften gleichermaßen geschützt.
Staatliches Gewaltmonopol: Wo Menschen staatlichen Institutionen misstrauen oder Konflikte traditionell über Familie und Gemeinschaft lösen, kann die Rolle unabhängiger Gerichte anders wahrgenommen werden.
Diese Unterschiede sprechen für eine konkrete, verständliche Vermittlung der deutschen Rechtsordnung, nicht für pauschale Urteile über Herkunftsgruppen.
Was passiert, wenn jemand die Regeln nicht akzeptiert?
Hier ist die Unterscheidung zwischen Recht und gesellschaftlicher Erwartung wichtig.
Das Grundgesetz und die geltenden Gesetze sind verbindlich. Niemand darf beispielsweise Gewalt mit religiösen Überzeugungen oder kulturellen Traditionen rechtfertigen.
Andere Regeln des BILD-Manifests, etwa zur Begrüßung per Handschlag oder zur Bedeutung von Bier und Wein, sind dagegen gesellschaftliche Konventionen. Sie sind weder allgemeine Rechtspflichten noch Voraussetzungen für einen rechtmäßigen Aufenthalt.
Bei Integrationskursen gibt es durchaus Konsequenzen für verpflichtete Teilnehmer, die nicht ordnungsgemäß teilnehmen. Dazu können Auswirkungen auf Aufenthaltstitel, Sozialleistungen und Bußgelder gehören.
Aber: Der Staat kann die Einhaltung von Gesetzen verlangen, nicht die vollständige Übernahme einer bestimmten persönlichen Weltanschauung. Auch konservative religiöse Überzeugungen sind geschützt, solange daraus keine Verletzungen der Rechte anderer entstehen.
Wo liegt die politische Streitfrage?
Die entscheidende politische Frage lautet deshalb weniger, ob man diese Regeln vermitteln sollte. Darüber besteht bei den grundlegenden Verfassungsprinzipien weitgehend Einigkeit.
Umstritten ist vielmehr, wie verbindlich die Vermittlung sein soll, wie ihre Wirksamkeit überprüft wird und welche Konsequenzen bei Verstößen angemessen sind.
Der BILD-Artikel liefert zahlreiche Beispiele für gesellschaftliche Probleme. Er belegt aber nicht, wie viele Zugewanderte die genannten Regeln tatsächlich nicht kennen, ablehnen oder nach einem Integrationskurs missachten. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus den angeführten Zahlen allein nicht ziehen.
Meine zentrale Unterscheidung
Man sollte zwei Erwartungen klar formulieren:
Niemand muss seine Herkunft, Religion oder kulturelle Identität aufgeben, um in Deutschland zu leben. Aber jeder muss die geltenden Gesetze und die Rechte anderer Menschen respektieren.
Das gilt ohne Ausnahme für Zugewanderte und Einheimische.
Die weiterführende Frage finde ich besonders wichtig: Reicht es aus, Menschen unsere Regeln zu erklären, oder müsste der Staat systematischer überprüfen, ob die grundlegenden Regeln verstanden wurden und im tatsächlichen Verhalten respektiert werden?
Dabei wäre vor allem zu klären, was sich objektiv überprüfen lässt, ohne in die Gedanken- und Glaubensfreiheit einzugreifen.
Hier sind die 50 Regeln aus dem BILD-Manifest, wie sie im vorliegenden Dokument aufgeführt sind:
- Für JEDEN, der in Deutschland lebt, gilt Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“!
- Für uns gibt es keine Ungläubigen! Jeder kann glauben, an was er will – gern auch an den Weihnachtsmann.
- Wer unsere Verfassung und unsere Rechtsordnung für eine Ansammlung unverbindlicher Ratschläge hält, sollte Deutschland möglichst schnell verlassen.
- Wer bei uns dauerhaft leben möchte, muss Deutsch lernen. Nur wenn wir dieselbe Sprache sprechen, werden wir uns verstehen.
- Jeder kann in Deutschland friedlich für seine Überzeugung demonstrieren. Zur freien Meinungsäußerung gehört nicht, Menschen zu bedrohen oder zusammenzuschlagen, Steine zu werfen, Autos anzuzünden, Mörder zu feiern.
- Wir vermummen oder verhüllen uns nicht, wir schauen uns ins Gesicht (es sei denn, es ist Karneval oder Corona).
- Respekt und Nächstenliebe tragen unsere freie Gesellschaft.
- Vor dem Hintergrund des dunkelsten Kapitels unserer Geschichte ist die Sicherheit Israels deutsche Staatsräson! Das heißt: Das Eintreten für die Sicherheit des jüdischen Volkes ist nicht verhandelbar. Kritik an der Politik Israels ist selbstverständlich erlaubt.
- Bitte recht freundlich: Wir sagen Bitte und Danke.
- Wir geben uns zur Begrüßung oder zum Abschied gern die Hand.
- Wir verstehen die Polizei als „Freund und Helfer“, nicht als Repressionsapparat oder als Feind, als Gegner.
- Viele Deutsche essen Schweinefleisch. Es gibt bei uns übrigens fast 10 Millionen Vegetarier oder Veganer. Freiheit geht auch durch den Magen.
- Es gilt das Gewaltmonopol des Staates. Außer den staatlich beauftragten Organen hat niemand das Recht, Gewalt gegen Menschen oder Sachen auszuüben.
- Wir akzeptieren, dass unser frei gewähltes Parlament die Regeln für unser Zusammenleben festlegt, die von unabhängigen Gerichten überprüft werden können.
- Männer dürfen Männer lieben und Frauen Frauen. Wer damit ein Problem hat, ist selbst das Problem. Lieben und lieben lassen!
- Auch wenn sich jemand weder als Frau noch als Mann fühlt, wird er oder sie nicht verfolgt oder bestraft. Bei uns dürfen Bürger querdenken und queer leben.
- Wir verstehen die Sozialbehörden nicht als Arbeitgeber, sondern als Institution, die Menschen in finanzieller Not hilft. Menschen, die nicht arbeiten können. Nicht Menschen, die nicht arbeiten wollen.
- Wir achten die Justiz, weil sie ohne Ansehen der Person urteilt.
- Im Schwimmbad tragen Frauen Bikini oder Badeanzug. Und wer gern nackt in der Ostsee baden möchte – auch okay!
- Frauen und Männer sind gleichberechtigt. In jeder Hinsicht.
- Gleichberechtigung auch bei der Bezahlung von Arbeit (da müssen wir noch aufholen)!
- Wir diskutieren kontrovers und leidenschaftlich, aber wir beleidigen Andersdenkende nicht.
- Wir sind tolerant mit Toleranten.
- Und haben keinerlei Toleranz bei Intoleranz!
- Wir verwenden Böller nur zu Silvester, also wenn es erlaubt ist.
- Wir verbrennen keine Flaggen von Staaten, die wir nicht leiden können. Das ist ein Straftatbestand!
- Wir achten jede Religion, aber wir trennen klar Religion von Staat.
- Frauen, die fremdgehen, werden nicht verstoßen und schon gar nicht verprügelt oder gar gesteinigt! Bei einer Scheidung gilt für die Kinder das gemeinsame Sorgerecht. Es ist egal, wer das Scheitern der Ehe verursacht hat.
- Man muss keine Jungfrau sein, um zu heiraten!
- Wer bei uns Schutz vor politischer Verfolgung oder Krieg sucht, bekommt ihn. Und selbst wer darauf keinen Anspruch hat, darf häufig bleiben. Dafür erwarten wir keine Dankbarkeit, auch wenn sie angebracht wäre. Was wir aber verlangen, ist die unbedingte Einhaltung unserer Gesetze und dass unsere Werte und unsere Art zu leben respektiert werden.
- Wir verheiraten keine Kinder. Und auch Männer nicht mit mehr als einer Frau.
- Frauen entscheiden – wie Männer – selbst darüber, wie sie sich anziehen, mit wem sie befreundet sind, wen sie lieben, ob sie lieber in die Disco oder in die Kirche gehen, wen sie wählen und welchen Beruf sie ergreifen.
- Deutschland ist ein Land der Griller. Nach einem Picknick im Park nehmen wir unseren Müll wieder mit.
- Messer gehören bei uns in die Küche und nicht in die Hosentasche.
- Wir zahlen Steuern, weil wir wissen, dass sie das Fundament des Staates sind.
- Wenn eine Frau Nein zu einem Mann sagt, gilt das ohne Wenn und Aber. Alles andere erfüllt den Straftatbestand der sexuellen Belästigung oder der Vergewaltigung.
- Wir erwarten von jedem, der kann und darf, dass er sich um Arbeit bemüht und für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommt – selbst dann, wenn Sozialhilfe oder Bürgergeld zunächst höher sein sollten als der Lohn.
- In Deutschland gibt es Schulpflicht. Wir glauben an die Bedeutung von Bildung und Lernen.
- Wir machen in Bussen und Bahnen den Platz frei für Ältere und Behinderte.
- Prost, Deutschland! Hierzulande gehören Bier und Wein zur Kultur. Das sollte man respektieren, und wer nicht trinken will, der lässt es.
- Wie lang oder kurz der Rock ist, entscheidet allein die Frau, die ihn trägt.
- Wer es nicht erträgt, dass Politiker, Show-Stars, Götter oder Propheten karikiert werden, ist in Deutschland nicht richtig.
- Die Medien hinterfragen die Politiker, aber wir vertrauen grundsätzlich darauf, dass die Gewählten wahrheitsgemäß und zum Wohle des Volkes entscheiden.
- Ehre bedeutet nicht das Recht des Stärkeren.
- In den sozialen Netzwerken sind Respekt und Wertschätzung genauso selbstverständlich wie im Supermarkt oder auf dem Amt.
- Wir versuchen, die Umwelt zu schützen, Ressourcen zu schonen. Nachhaltigkeit ist Zukunft.
- Deutschland hat ein Herz für Kinder. Sie werden nicht geschlagen, sondern gefördert.
- Catcalling, also Frauen hinterherzupfeifen oder ‑rufen, ist Belästigung.
- Bei uns dürfen Jungen und Mädchen gemeinsam auf Klassenfahrt, in den Sport- und Schwimmunterricht.
- Wir lieben das Leben und nicht den Tod.