Die größten US-Banken verzeichnen außergewöhnlich hohe Einnahmen aus ihrem Prime-Brokerage-Geschäft, das stark von Marktvolatilität, KI-Investitionen und steigenden Bewertungen profitiert.
Goldman Sachs
- Finanzierungserlöse stiegen um 62 % auf 4,5 Mrd. USD
- Equity-Financing-Einnahmen +91 %, besonders durch starkes Wachstum in Asien
- CEO Solomon betont starke Kundenaktivität in Asien, getrieben durch robuste KI-Kapitalbildung
- CFO Coleman sieht Asien als strategischen Wachstumsmarkt und verweist auf hohe Nachfrage, die das Angebot übersteigt
JPMorgan Chase
- Marktgeschäft +35 %, primär durch die Equity-Sparte (Prime Brokerage)
- Prime-Brokerage-Einnahmen: 6 Mrd. USD, ein Plus von 86 % gegenüber Vorjahr
- Starke Handelsaktivität in Derivaten und Cash-Produkten, höhere Kundenaktivität und ‑salden
Morgan Stanley
- Profitierte ebenfalls stark, u. a. durch die SpaceX-Transaktion über 86 Mrd. USD, die große Nachfrage institutioneller Investoren auslöste
- Höhere durchschnittliche Kundenbestände und starkes Wachstum in Asien
- CEO Pick betont hohe Nachfrage nach Kapital im gesamten Unternehmen, besonders im Prime-Brokerage und Derivatebereich
Citigroup
- Marktgeschäft +17 %, insgesamt über 7 Mrd. USD Umsatz
- Equities +45 %, Prime-Balances +60 %, getrieben durch neue und bestehende Kunden sowie höhere Bewertungen
Warum boomt das Prime-Brokerage?
- Hohe Marktvolatilität
- Starke Nachfrage durch Multi-Strategy-Hedgefonds
- KI-Investitionen als Wachstumstreiber
- Rekordhohe Bewertungen und große Equity-Deals (z. B. SpaceX)