USA, das Aller­letz­te vom 09.09.2026

App­les neue Pro­dukt­ära und KI-Stra­te­gie unter John Ter­nus

John Ter­nus hat in sei­ner ers­ten gro­ßen Pro­dukt­prä­sen­ta­ti­on als neu­er CEO von Apple eine umfang­rei­che Rei­he neu­er Gerä­te vor­ge­stellt. Im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung stand das lang erwar­te­te falt­ba­re Smart­phone iPho­ne Duo. Das Gerät ver­fügt gefal­tet über ein 5,4‑Zoll-Display und erreicht auf­ge­fal­tet eine Bild­schirm­dia­go­na­le von 7,6 bezie­hungs­wei­se 7,8 Zoll. Der Ein­stiegs­preis liegt bei 1.999 US-Dol­lar und steigt bei höhe­ren Spei­cher­kon­fi­gu­ra­tio­nen von bis zu 2 TB auf über 3.000 US-Dol­lar. Die Vor­be­stel­lun­gen für das iPho­ne Duo begin­nen am 16. Okto­ber, die offi­zi­el­le Aus­lie­fe­rung folgt am 23. Okto­ber. Neben dem Falt-Smart­phone aktua­li­sier­te Apple die Kern­rei­he mit dem iPho­ne 18 sowie den Pro-Model­len, stell­te die Air­Pods 5 mit akti­ver Geräusch­un­ter­drü­ckung vor und prä­sen­tier­te neue Aus­füh­run­gen der Apple Watch. Ergän­zend for­mu­lier­te Ter­nus App­les KI-Stra­te­gie, die das iPho­ne als zen­tra­len per­sön­li­chen KI-Hub (“Per­so­nal Intel­li­gence Hub”) ver­an­kert und Siri als Bin­de­glied im gesam­ten Öko­sys­tem nutzt. Bran­chen­ex­per­ten wie Mark Gur­man lob­ten das Design des iPho­ne Duo, wäh­rend Ana­lys­ten wie Man­de­ep Singh dar­auf hin­wie­sen, dass hohe Spei­cher­chip-Kos­ten die Mar­ge belas­ten und einen brei­ten Upgrade-Zyklus erschwe­ren könn­ten. Der ehe­ma­li­ge Apple-CEO John Scul­ley bezeich­ne­te die Pro­dukt­of­fen­si­ve als span­nen­den Auf­takt der neu­en Unter­neh­mens­ära.


Eska­la­ti­on im Nahen Osten, Anstieg der Ölprei­se und US-Mili­tär­schlä­ge

Der Roh­öl­preis der Sor­te Brent stieg auf­grund der zuneh­men­den Geo­po­li­tik-Span­nun­gen im Nahen Osten erst­mals seit Juli wie­der über die Mar­ke von 101 US-Dol­lar pro Bar­rel. Das US-Mili­tär­kom­man­do CENTCOM gab bekannt, in der ver­gan­ge­nen Woche zehn ira­ni­sche Öltan­ker – dar­un­ter Ein­hei­ten nahe der stra­te­gisch wich­ti­gen Ölex­port-Insel Kharg Island (Carg Island) – unbrauch­bar gemacht zu haben. Dies geschah als Reak­ti­on auf ira­ni­sche Rake­ten­an­grif­fe auf US-Kriegs­schif­fe. US-Ener­gie­mi­nis­ter Chris Wright erklär­te, dass trotz der stän­di­gen Bedro­hung dank der Beglei­tung durch die US-Mari­ne durch­schnitt­lich rund 11 Mil­lio­nen Bar­rel Öl und Ölpro­duk­te pro Tag durch die Stra­ße von Hor­mus trans­por­tiert wer­den. Welt­wei­te Raf­fi­ne­rie­aus­fäl­le und der Kon­flikt trie­ben die Treib­stoff­prei­se wei­ter nach oben, wodurch die Die­sel­prei­se in den USA Rekord­mar­ken von fast 6 US-Dol­lar pro Gal­lo­ne erreich­ten. Donald Trump pro­gnos­ti­zier­te der­weil, dass der Kon­flikt mit dem Iran unmit­tel­bar nach den US-Mid­term-Wah­len enden wer­de und die Ben­zin­prei­se anschlie­ßend unter 3 bezie­hungs­wei­se 2 US-Dol­lar fal­len wür­den.


US-Poli­tik: Natio­na­le Mid­term-Kon­ven­ti­on der Repu­bli­ka­ner in Dal­las

In Dal­las, Texas, ver­an­stal­tet die Repu­bli­ka­ni­sche Par­tei ihre ers­te natio­na­le Mid­term-Kon­ven­ti­on, um ihre Wäh­ler­ba­sis für die bevor­ste­hen­den Zwi­schen­wah­len zu akti­vie­ren. Ex-Prä­si­dent Donald Trump reis­te als Haupt­red­ner an, um an bei­den Aben­den der Kon­ven­ti­on auf­zu­tre­ten. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit rich­tet sich auf das umkämpf­te Senats­ren­nen in Texas zwi­schen dem repu­bli­ka­ni­schen Att­or­ney Gene­ral Ken Pax­t­on und sei­nem demo­kra­ti­schen Her­aus­for­de­rer James Tala­ri­co. Zum Orga­ni­sa­ti­ons­team und den poli­ti­schen Stim­men vor Ort gehör­ten unter ande­rem der Co-Chair des Gast­ko­mi­tees Ray Washb­urn sowie die Demo­kra­tin Wen­dy Davis. Wäh­rend der Kon­ven­ti­on tra­ten zudem Regie­rungs­ver­tre­ter wie Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Broo­ke Roll­ins und der Lei­ter der Gesund­heits­be­hör­den CMS, Dr. Meh­met Oz, auf, wobei Oz auf Maß­nah­men zur Sen­kung von Medi­ka­men­ten­prei­sen und die Bekämp­fung von Betrug im Gesund­heits­we­sen ver­wies.


Zins­po­li­tik, Staats­an­lei­hen und Markt­ent­wick­lun­gen

An den Finanz­märk­ten zeig­ten sich die Akti­en­in­di­zes wie der S&P 500, der Dow Jones und der Nasdaq leicht rück­läu­fig, belas­tet durch klet­tern­de Ölprei­se und stei­gen­de Anlei­he­ren­di­ten. Die Ren­di­te 10-jäh­ri­ger US-Staats­an­lei­hen stieg auf rund 4,8 % bis 4,83 %. US-Finanz­mi­nis­ter Scott Bes­sent kün­dig­te erwei­ter­te Rück­kauf­pro­gram­me (Buy­backs) für US-Staats­an­lei­hen im Umfang von min­des­tens 6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar an und for­der­te Spe­ku­lan­ten am Devi­sen­markt her­aus. Die Anle­ger rich­ten ihren Blick nun auf die bevor­ste­hen­den US-Infla­ti­ons­da­ten (PPI und CPI) sowie die anste­hen­den Zins­ent­schei­dun­gen der Fede­ral Reser­ve unter Kevin Warsh und der EZB. Im Rah­men der Neu­ge­wich­tung des S&P 500 gehört unter ande­rem das Unter­neh­men Bloom Ener­gy zu den Neu­auf­nah­men in den Index.


Künst­li­che Intel­li­genz: Sicher­heits­de­bat­te, Bör­sen­gän­ge und KI-Agen­ten

Der ehe­ma­li­ge KI-For­scher Jacob Coxon gab sei­nen Rück­tritt bei Anthro­pic bekannt und erhob auf X schwe­re Vor­wür­fe: Weder Ope­nAI noch Anthro­pic han­del­ten ver­ant­wor­tungs­be­wusst, son­dern steu­er­ten in einem unkon­trol­lier­ten Wett­lauf auf eine selbst­ver­bes­sern­de Super­in­tel­li­genz zu, die die Exis­tenz der Mensch­heit gefähr­den könn­te. Unge­ach­tet die­ser Kri­tik berei­tet Anthro­pic nach dem Aus­stieg aus einer 6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar schwe­ren Über­nah­me von Day­cart AI sei­nen Bör­sen­gang (IPO) vor und sicher­te sich dafür eine Kre­dit­li­nie über 15 Mil­li­ar­den US-Dol­lar bei 18 Ban­ken. Der Kon­zern Meta Plat­forms stell­te unter­des­sen sei­nen neu­en KI-Assis­ten­ten Muse vor, der per­sön­li­che All­tags­auf­ga­ben wie Ter­min­pla­nun­gen und Ein­käu­fe im Hin­ter­grund aus­füh­ren kann, was der Meta-Aktie ein Plus von rund 5 bis 6 % ein­brach­te. Zudem ver­ein­bar­te Qual­comm eine auf zehn Jah­re ange­leg­te Part­ner­schaft mit Ama­zon zur Lie­fe­rung von maß­ge­schnei­der­ten KI-Chips und opti­schen Ver­bin­dungs­lö­sun­gen mit einem Umsatz­ziel von 60 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.


Unter­neh­mens­er­wer­be, Han­dels­kon­flik­te und Bran­chen­mel­dun­gen

GE Aero­space ver­kün­de­te mit dem Kauf von Con­so­li­da­ted Pre­cis­i­on Pro­ducts für 11,8 Mil­li­ar­den US-Dol­lar die größ­te Über­nah­me seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten, um kri­ti­sche Fer­ti­gungs­ka­pa­zi­tä­ten ins eige­ne Haus zu holen. Das Fin­Tech-Unter­neh­men Chi­me Finan­cial kün­dig­te die Über­nah­me der Stri­de Bank für 590 Mil­lio­nen US-Dol­lar in bar an, um eine eige­ne Bank­li­zenz zu erlan­gen und Part­ner­ge­büh­ren ein­zu­spa­ren. Im Auto­mo­bil­be­reich ver­äu­ßer­te Por­sche sei­ne ver­blei­ben­de Betei­li­gung an Bug­at­ti voll­stän­dig an den Inves­tor HOF Capi­tal, ver­tre­ten durch Mit­grün­der His­ham Elhad­dad, im Rah­men einer 1‑Mil­li­ar­de-Euro-Trans­ak­ti­on. Im inter­na­tio­na­len Han­del erließ Kana­da Ver­gel­tungs­zöl­le von 15 % bis 50 % auf aus­ge­wähl­te US-Pro­duk­te als Reak­ti­on auf US-Zöl­le auf kana­di­schen Alko­hol, was von Wirt­schafts­exper­ten und Bran­chen­ver­tre­tern wie Lana Pay­ne (Uni­for) und Julie Mack­lo­we (Mack­lo­we Whis­key) scharf kom­men­tiert wur­de. Der Schmuck­händ­ler Signet Jewe­lers ver­zeich­ne­te unter­des­sen einen Kurs­sprung von über 20 %, nach­dem das Unter­neh­men zum zwei­ten Mal in die­sem Jahr sei­ne Gewinn­pro­gno­se ange­ho­ben hat­te.


US-Prä­si­dent Donald J. Trump hielt eine Rede auf der Ellip­se in Washing­ton D.C. im Rah­men der Ver­an­stal­tung „Steel Across Ame­ri­ca“, die von der Orga­ni­sa­ti­on Tun­nels to Towers unter der Lei­tung von Frank Sil­ler orga­ni­siert wur­de. Anlass der Zusam­men­kunft war das Geden­ken an den bevor­ste­hen­den 25. Jah­res­tag der Ter­ror­an­schlä­ge vom 11. Sep­tem­ber 2001. Im Mit­tel­punkt der Ver­an­stal­tung stand ein 16.000 Pfund schwe­rer Stahl­trä­ger aus dem Süd­turm des World Trade Cen­ters, den Tun­nels to Towers im Rah­men einer Tour­nee durch die USA führt, um an den Mut und die Wider­stands­kraft der Nati­on zu erin­nern. Zu Beginn über­reich­te Frank Sil­ler dem Prä­si­den­ten ein beson­de­res Geschenk: eine US-Flag­ge, in die ver­ar­bei­te­ter Stahl aus dem World Trade Cen­ter ein­ge­webt ist.


Ver­lei­hung der Medal of Free­dom und Ehrung von Erst­hel­fern

  • Post­hu­me Aus­zeich­nung für Wells Crow­ther: Ein zen­tra­ler Höhe­punkt war die Ver­ga­be der Pre­si­den­ti­al Medal of Free­dom, der höchs­ten zivi­len Aus­zeich­nung der USA, an Wells Crow­ther. Crow­ther, ein 24-jäh­ri­ger Bör­sen­händ­ler und frei­wil­li­ger Feu­er­wehr­mann, der als „Mann im roten Band­a­na“ (Man in the Red Band­a­na) bekannt wur­de, ret­te­te am 11. Sep­tem­ber im Süd­turm zahl­rei­che Men­schen­le­ben, bevor er beim Ein­sturz des Gebäu­des starb. Sei­ne Mut­ter Alli­son Crow­ther und sei­ne Schwes­ter Pai­ge Crow­ther nah­men die Aus­zeich­nung ent­ge­gen. Alli­son Crow­ther dank­te dem Prä­si­den­ten sowie Abge­ord­ne­ten wie Mike Law­ler und hob die Arbeit des Wells Remy Crow­ther Cha­ri­ta­ble Trust sowie des Red Band­an­na Pro­jects her­vor, die Füh­rung und Zivil­cou­ra­ge an Schu­len för­dern.
  • Küs­ten­schutz­schiff nach Jef­frey Palaz­zo benannt: Trump kün­dig­te an, dass ein neu­es Schnell­boot der US-Küs­ten­wa­che (Fast Respon­se Cut­ter) auf den Namen US Coast Guard Cut­ter Jef­frey Palaz­zo getauft wird. Damit wird der ver­stor­be­ne Feu­er­wehr­mann der Eli­te­ein­heit Res­cue Squad 5 aus Sta­ten Island und Küs­ten­wa­chen-Reser­vist geehrt, der am 11. Sep­tem­ber bei Ret­tungs­ein­sät­zen im World Trade Cen­ter sein Leben ver­lor.
  • Dank an Ein­satz­kräf­te: Trump wür­dig­te die anwe­sen­den Erst­hel­fer (First Respon­ders), Poli­zei­kräf­te des NYPD und der Port Aut­ho­ri­ty sowie über 200 Mili­tär­an­ge­hö­ri­ge für ihren täg­li­chen Ein­satz und ihren Mut.

Anwe­sen­de Regie­rungs­mit­glie­der und Amts­trä­ger

In sei­ner Rede hob Trump meh­re­re hoch­ran­gi­ge Mit­glie­der sei­ner Admi­nis­tra­ti­on und des Kon­gres­ses nament­lich her­vor:

  • Howard Lut­nick (Han­dels­mi­nis­ter / Secre­ta­ry of Com­mer­ce): Trump erzähl­te die per­sön­li­che Geschich­te Lut­nicks, der am 11. Sep­tem­ber 2001 als Lei­ter der Finanz­fir­ma Can­tor Fitz­ge­rald sei­nen Bru­der und 658 Mit­ar­bei­ter ver­lor, weil er an die­sem Mor­gen aus­nahms­wei­se sei­nen Sohn zur Schu­le brach­te und das Atten­tat von der Auto­bahn aus mit­an­se­hen muss­te. Lut­nick bau­te die Fir­ma anschlie­ßend neu auf und unter­stütz­te die Hin­ter­blie­be­nen.
  • Todd Blan­che (Att­or­ney Gene­ral / Jus­tiz­mi­nis­ter).
  • Doug Coll­ins (Minis­ter für Vete­ra­nen­an­ge­le­gen­hei­ten / Secre­ta­ry of Veterans Affairs), des­sen hohe Zustim­mungs­wer­te von 92 % her­vor­ge­ho­ben wur­den.
  • Mark-Way­ne Mul­lin (Minis­ter für Hei­mat­schutz / Secre­ta­ry of Home­land Secu­ri­ty).
  • Lee Zel­din (Lei­ter der Umwelt­be­hör­de EPA).
  • Rus­sell Vought (Direk­tor des Office of Manage­ment and Bud­get / OMB).
  • Die Kon­gress­ab­ge­ord­ne­ten Mike Law­ler und Dan Meu­ser.

Geo­po­li­tik, Natio­na­le Sicher­heit und Wirt­schaft

  • Iran-Poli­tik: Trump ging auf den aktu­el­len Kon­flikt mit dem Iran ein und beton­te, dass das Land nie­mals eine Atom­waf­fe erhal­ten wer­de. Er lob­te das US-Mili­tär für die Durch­füh­rung einer wirk­sa­men Blo­cka­de und beton­te, dass der Iran für sei­ne Aktio­nen schwer bestraft wor­den sei.
  • Lage in Washing­ton D.C. und Wirt­schaft: Der Prä­si­dent ver­wies auf die Ver­bes­se­rung der Sicher­heits­la­ge und des Erschei­nungs­bil­des der Haupt­stadt Washing­ton D.C., wo unter ande­rem 81 Denk­mä­ler und Brun­nen restau­riert wur­den. Zudem hob er die Stär­ke der US-Wirt­schaft mit Rekord­stän­den am Akti­en­markt und hohen Beschäf­ti­gungs­zah­len her­vor.

Donald Trump ging in sei­ner Rede bei der Ver­an­stal­tung „Steel Across Ame­ri­ca“ auf der Ellip­se in Washing­ton D.C. detail­liert auf sei­ne per­sön­li­chen Erin­ne­run­gen und sei­ne eige­ne Rol­le am und nach dem 11. Sep­tem­ber 2001 ein:

  • Wahr­neh­mung der Ereig­nis­se am Mor­gen des 11. Sep­tem­ber: Trump schil­der­te, dass der Mor­gen des 11. Sep­tem­ber zunächst ein wun­der­schö­ner Tag gewe­sen sei, bevor er eine Eil­mel­dung im Fern­se­hen sah. Als er dar­auf­hin aus sei­nem Fens­ter blick­te, sah er Schreck­li­ches, das er nie wie­der sehen wol­le.
  • Gang zu Ground Zero mit sei­ner Bau­ar­bei­ter-Crew: Trump berich­te­te, dass er zum Zeit­punkt der Anschlä­ge ein gro­ßes Gebäu­de in New York errich­te­te. Direkt nach den Ereig­nis­sen nahm er sei­ne gesam­te Bau­ar­bei­ter-Mann­schaft und ging gemein­sam mit ihnen als gro­ße Grup­pe hin­un­ter zum Trüm­mer­feld von Ground Zero. Sei­ne Arbei­ter sei­en ohne jeg­li­ches Zögern geschlos­sen mit­ge­gan­gen. Trump merk­te dabei ehr­lich an, dass sie vor Ort letzt­lich nicht viel aus­rich­ten konn­ten, da die Sze­ne­rie völ­lig unüber­sicht­lich, roh und bei­spiel­los gewe­sen sei.
  • Anek­do­te über die Feu­er­wehr­män­ner am United Sta­tes Steel Buil­ding: Trump erzähl­te ein per­sön­li­ches Erleb­nis aus der Zeit der Ret­tungs- und Auf­räum­ar­bei­ten nahe den ein­ge­stürz­ten Tür­men. Es habe die Befürch­tung bestan­den, dass das nahe­ge­le­ge­ne United Sta­tes Steel Buil­ding ein­stür­zen könn­te, da es extrem stark knarr­te. Zwei gro­ße, kräf­ti­ge Feu­er­wehr­män­ner pack­ten Trump unter den Armen mit den Wor­ten, dass sie sofort von dort weg müss­ten („Got to get out of here“). Sie hoben ihn buch­stäb­lich an und rann­ten mit ihm los. Trump kom­men­tier­te dies humor­voll mit dem Hin­weis, dass er selbst groß und kein Leicht­ge­wicht sei („I’m not the smal­lest guy in the world… I’m big“), wes­halb das Hoch­he­ben nicht ein­fach gewe­sen sei. Er habe den Män­nern zuge­ru­fen: „Jungs, ich kann selbst ren­nen“ („Fel­las I can run mys­elf“), lob­te jedoch ihren muti­gen Ein­satz. Das Gebäu­de stürz­te schließ­lich nicht ein.
  • Ver­bin­dung zur Bau­bran­che und Lob für die Auf­räum­ar­bei­ten: Trump beton­te, dass er auf­grund sei­ner eige­nen jahr­zehn­te­lan­gen Erfah­rung im Bau­ge­wer­be alle füh­ren­den Abriss­un­ter­neh­mer („demo­li­ti­on con­trac­tors“) der Welt per­sön­lich ken­ne. Er zoll­te den New Yor­ker Bau­ar­bei­tern, Abriss­exper­ten, Poli­zis­ten und Feu­er­wehr­män­nern höchs­ten Respekt für die bei­spiel­lo­se und schnel­le Besei­ti­gung der rie­si­gen Stahl- und Trüm­mer­ber­ge.

Man beschäf­tigt sich mit ame­ri­ka­ni­scher Poli­tik nicht aus Ame­ri­ka-Fas­zi­na­ti­on, son­dern aus deut­schem Eigen­in­ter­es­se.

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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater