Chart des Tages #124 — 09.10.2026

CVR Ener­gy Inc.

Sec­tor: Ener­gy Oil & Gas Refi­ning & Mar­ke­ting

CVR Ener­gy Inc. (CVI)

*Log­arith­misch, 1Monat, All­zeit

Geschäfts­mo­dell

CVR Ener­gy Inc. (NYSE: CVI): Wie ver­dient das Unter­neh­men sein Geld?

Stand: Okto­ber 2026; jüngs­ter ver­öf­fent­lich­ter Quar­tals­ab­schluss: Q2 2026.

CVR Ener­gy ist im Kern kein Ölpro­du­zent, son­dern ein Mid­stream-/Down­stream-ori­en­tier­ter Indus­trie-Hol­ding­kon­zern. Das Unter­neh­men ver­dient Geld haupt­säch­lich dadurch, dass es Roh­öl ein­kauft, die­ses in zwei kom­ple­xen Raf­fi­ne­rien zu Ben­zin, Die­sel und ande­ren Pro­duk­ten ver­ar­bei­tet und die Pro­duk­te mit einer mög­lichst hohen Raf­fi­ne­rie­mar­ge ver­kauft. Dane­ben hält CVR Ener­gy eine bedeu­ten­de Betei­li­gung am Stick­stoff­dün­ger­her­stel­ler CVR Part­ners, LP (NYSE: UAN).

Seit Anfang 2026 berich­tet CVR des­halb im Wesent­li­chen nur noch zwei ope­ra­ti­ve Seg­men­te:

Seg­mentKern­ge­schäftZen­tra­le Ertrags­quel­le
Petro­le­umRaf­fi­na­ti­on und Ver­mark­tung von Kraft­stof­fenRaf­fi­ne­rie­mar­ge zwi­schen Roh­öl-/Feedstock­kos­ten und Ver­kaufs­prei­sen
Nitro­gen Fer­ti­li­zerPro­duk­ti­on von UAN und Ammo­ni­akDif­fe­renz zwi­schen Dün­ger­prei­sen und Feedstock-/Pro­duk­ti­ons­kos­ten

Das frü­he­re Seg­ment Rene­wa­bles / Rene­wa­ble Die­sel ist für das gegen­wär­ti­ge Geschäfts­mo­dell nicht mehr wesent­lich: Im Dezem­ber 2025 wur­de die Rene­wa­ble-Die­sel-Anla­ge in Wyn­ne­wood wegen unat­trak­ti­ver Wirt­schaft­lich­keit wie­der auf kon­ven­tio­nel­le Koh­len­was­ser­stoff­ver­ar­bei­tung umge­stellt. Seit Q1 2026 wird Rene­wa­bles des­halb nicht mehr als sepa­ra­tes berichts­pflich­ti­ges Seg­ment geführt.


1. Petro­le­um: das wirt­schaft­li­che Haupt­ge­schäft

Das Petro­le­um-Seg­ment ist mit Abstand der größ­te Umsatz­trä­ger von CVR Ener­gy. Es besitzt zwei Raf­fi­ne­rien im ame­ri­ka­ni­schen Mid-Con­ti­nent:

Raf­fi­ne­rieStand­ortRoh­öl-Nenn­ka­pa­zi­tät
Cof­fe­yville Refi­neryKan­sas132.000 Barrel/Tag
Wyn­ne­wood Refi­neryOkla­ho­ma74.500 Barrel/Tag
Gesamt206.500 Barrel/Tag

Cof­fe­yville ist eine kom­ple­xe Full-Coking-Raf­fi­ne­rie und kann ein rela­tiv brei­tes Spek­trum von leich­ten bis hin zu schwe­re­ren und schwe­fel­rei­che­ren Roh­öl­sor­ten ver­ar­bei­ten. Wyn­ne­wood ver­fügt unter ande­rem über FCC‑, Hydrocracking‑, Hydrotreating‑, Reforming- und Alky­lie­rungs­an­la­gen.

Öko­no­mi­sches Prin­zip

Ver­ein­facht lässt sich das Geschäft so dar­stel­len:

Ver­kaufs­er­lös Ben­zin + Die­sel + sons­ti­ge Pro­duk­te
– Roh­öl­kos­ten
– Kos­ten ande­rer Feedstocks
– regu­la­to­ri­sche Kos­ten, ins­be­son­de­re RINs
= Refi­ning Mar­gin

Davon wer­den anschlie­ßend Betriebs­kos­ten, Per­so­nal, Ener­gie, Instand­hal­tung, Tur­n­arounds, Abschrei­bun­gen usw. abge­zo­gen.

CVR ist des­halb nicht pri­mär vom abso­lu­ten Ölpreis abhän­gig. Ent­schei­dend ist viel­mehr der Spread zwi­schen Roh­öl und den dar­aus erzeug­ten Pro­duk­ten, also der soge­nann­te Crack Spread.

Wenn bei­spiels­wei­se:

  • Roh­öl deut­lich bil­li­ger wird,
  • Ben­zin- und Die­sel­prei­se aber rela­tiv sta­bil blei­ben,

steigt typi­scher­wei­se die Raf­fi­ne­rie­mar­ge.

Wenn dage­gen Pro­dukt­prei­se fal­len, wäh­rend Roh­öl teu­er bleibt, kom­pri­miert sich die Mar­ge.

CVR ver­wen­det ins­be­son­de­re den Group‑3–2‑1–1‑Crack-Spread als wich­ti­gen regio­na­len Bench­mark. Die Pro­fi­ta­bi­li­tät hängt zusätz­lich von Roh­öl­dif­fe­ren­ti­als, Logis­tik­kos­ten, Aus­las­tung, Pro­dukt­aus­beu­te und RIN-Kos­ten ab.


2. Was wird kon­kret ver­kauft?

Die Raf­fi­ne­rien pro­du­zie­ren haupt­säch­lich:

Ben­zin, Die­sel und ande­re Destil­la­te, Jet Fuel, Propan/Butan, Petro­le­um Coke, Schwe­fel sowie ver­schie­de­ne Spe­zi­al- und Zwi­schen­pro­duk­te.

2025 pro­du­zier­ten bei­de Raf­fi­ne­rien zusam­men durch­schnitt­lich rund:

Pro­duktPro­duk­ti­on 2025
Ben­zinca. 91.500 Barrel/Tag
Destil­la­teca. 73.000 Barrel/Tag
sons­ti­ge Pro­duk­teca. 15.000 Barrel/Tag
Gesamt­pro­duk­ti­onca. 179.500 Barrel/Tag

2025 war aller­dings durch den gro­ßen Tur­n­around in Cof­fe­yville ver­zerrt. Die gesam­te Raf­fi­ne­rie-Through­put-Men­ge lag bei rund 182.000 Bar­rel pro Tag.

Im ers­ten Halb­jahr 2026 nor­ma­li­sier­te sich die Aus­las­tung deut­lich: Der gesam­te Through­put erreich­te durch­schnitt­lich rund 213.600 Bar­rel pro Tag. Dass die­ser Wert über der Roh­öl-Nenn­ka­pa­zi­tät von 206.500 bpd lie­gen kann, liegt dar­an, dass beim „total through­put“ neben Roh­öl auch zusätz­li­che Feedstocks und Blend­stocks berück­sich­tigt wer­den.


3. An wen ver­kauft CVR die Kraft­stof­fe?

CVR betreibt kein klas­si­sches Tank­stel­len­netz wie Exxon­Mo­bil oder Che­vron. Es han­delt sich über­wie­gend um ein B2B-/Who­le­sa­le-Geschäft.

Zu den Kun­den zäh­len ins­be­son­de­re Tank­stel­len-/Kraft­stoff­händ­ler, Eisen­bahn­ge­sell­schaf­ten, land­wirt­schaft­li­che Genos­sen­schaf­ten sowie ande­re Raf­fi­ne­rien und Kraft­stoff­ver­mark­ter. Cof­fe­yville ver­kauft Pro­duk­te unter ande­rem über Rack-Mar­ke­ting direkt per Tank­wa­gen und Bahn sowie über Pipe­line- und Ter­mi­nal­sys­te­me. Wyn­ne­wood lie­fert haupt­säch­lich über Pipe­line, Bahn und Lkw nach Okla­ho­ma und in angren­zen­de Märk­te.

Die Prei­se ori­en­tie­ren sich im Wesent­li­chen an regio­na­len Spot­markt­prei­sen bezie­hungs­wei­se Bench­marks wie NYMEX und den Group-3-Märk­ten.

Damit hat CVR rela­tiv wenig klas­si­sche Preis­set­zungs­macht. Ben­zin und Die­sel sind Com­mo­di­ties. Der Wett­be­werbs­vor­teil muss daher haupt­säch­lich aus Beschaf­fung, Raf­fi­ne­rie­kom­ple­xi­tät, Aus­las­tung, Logis­tik und Kos­ten­po­si­ti­on kom­men.


4. Der wesent­li­che Wett­be­werbs­vor­teil: Roh­öl­be­schaf­fung und Logis­tik

Ein wich­ti­ger Teil des Geschäfts­mo­dells liegt nicht nur in den Raf­fi­ne­rien selbst, son­dern in der ange­schlos­se­nen Roh­öl­lo­gis­tik.

CVR besitzt bezie­hungs­wei­se kon­trol­liert ein umfang­rei­ches Sys­tem aus Pipe­lines, Sam­mel­sys­te­men, Lkw-Trans­por­ten und Lager­ka­pa­zi­tä­ten im Umfeld von Kan­sas, Okla­ho­ma und dem wich­ti­gen Roh­öl-Hub Cus­hing, Okla­ho­ma.

2025 wur­den über das eige­ne Gathe­ring-Sys­tem unge­fähr:

67 % des Roh­öl­be­darfs von Cof­fe­yville und 94 % des Roh­öl­be­darfs von Wyn­ne­wood

bereit­ge­stellt. Zusätz­lich ver­fügt CVR über rund 2,2 Mio. Bar­rel gemie­te­te Lager­ka­pa­zi­tät, davon etwa 2,0 Mio. Bar­rel in Cus­hing.

Der Vor­teil besteht dar­in, dass lokal beschaff­tes Roh­öl häu­fig gerin­ge­re Trans­port­kos­ten ver­ur­sacht und CVR unter­schied­li­che Roh­öl­sor­ten mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren kann.

Cof­fe­yville kann bei­spiels­wei­se loka­le Light-Sweet-Sor­ten mit preis­güns­ti­ge­rem kana­di­schem Hea­vy-Sour-Cru­de mischen. Je grö­ßer der Preis­ab­schlag schwe­re­rer oder kana­di­scher Roh­öl­sor­ten ist, des­to attrak­ti­ver kann dies für eine kom­ple­xe Raf­fi­ne­rie wie Cof­fe­yville sein.

Damit lau­tet ein ent­schei­den­der wirt­schaft­li­cher Hebel:

güns­ti­ges Roh­öl ein­kau­fen + hoch­wer­ti­ge Pro­duk­te erzeu­gen + hohe Pro­dukt­aus­beu­te erzie­len.


5. Raf­fi­ne­rie­kom­ple­xi­tät ist wirt­schaft­lich rele­vant

CVR gibt für sei­ne bei­den Raf­fi­ne­rien eine durch­schnitt­li­che Nel­son Com­ple­xi­ty von etwa 10,8 an. Das ist ver­gleichs­wei­se hoch und bedeu­tet ver­ein­facht, dass die Raf­fi­ne­rien nicht nur Roh­öl destil­lie­ren, son­dern auch schwe­re­re und weni­ger wert­vol­le Frak­tio­nen durch Coking, Crack­ing, Hydro­crack­ing usw. in höher­wer­ti­ge Pro­duk­te kon­ver­tie­ren kön­nen.

Das ist wich­tig, weil hoch­wer­ti­ges Light-Sweet-Cru­de nor­ma­ler­wei­se teu­rer ist.

Eine kom­ple­xe­re Raf­fi­ne­rie kann dage­gen bei­spiels­wei­se güns­ti­ge­res Medi­um-/Hea­vy-Sour-Roh­öl kau­fen und dar­aus den­noch rela­tiv hohe Men­gen Ben­zin und Die­sel her­stel­len.

CVR erziel­te 2025 einen Liquid Volu­me Yield von etwa 96,7 % und einen sehr hohen Anteil leich­ter Pro­duk­te.


6. RINs und Rene­wa­ble Fuel Stan­dard: unge­wöhn­lich wich­ti­ger Kos­ten­fak­tor

Ein für CVR beson­ders bedeu­ten­der Punkt ist der ame­ri­ka­ni­sche Rene­wa­ble Fuel Stan­dard (RFS).

Raf­fi­ne­rien müs­sen bestimm­te Men­gen erneu­er­ba­rer Kraft­stof­fe bei­mi­schen bezie­hungs­wei­se ent­spre­chen­de Rene­wa­ble Iden­ti­fi­ca­ti­on Num­bers (RINs) erwer­ben.

Für CVR kön­nen die­se RIN-Kos­ten meh­re­re hun­dert Mil­lio­nen Dol­lar aus­ma­chen und daher die aus­ge­wie­se­nen Raf­fi­ne­rie­ge­win­ne mas­siv beein­flus­sen.

Ende 2025 wies das Unter­neh­men bei­spiels­wei­se eine geschätz­te RFS-Ver­pflich­tung von rund 72 Mio. USD bezie­hungs­wei­se 59 Mio. RINs für das Jahr 2025 aus.

Umge­kehrt kön­nen staat­li­che Aus­nah­men gro­ße posi­ti­ve Ergeb­nis­ef­fek­te erzeu­gen. 2025 erhielt CVR bezie­hungs­wei­se Wyn­ne­wood soge­nann­te Small Refi­nery Exemp­ti­ons für frü­he­re Peri­oden. Dadurch wur­den Ver­pflich­tun­gen um mehr als 424 Mio. RINs redu­ziert und ein posi­ti­ver Ergeb­nis­ef­fekt von rund 488 Mio. USD ver­bucht.

Das ist für die Ana­ly­se von CVI extrem wich­tig:

Das berich­te­te Raf­fi­ne­rie­er­geb­nis ist nicht immer iden­tisch mit der zugrun­de lie­gen­den ope­ra­ti­ven Raf­fi­ne­rie­mar­ge.

Des­halb ist bei CVR das Adjus­ted EBITDA häu­fig aus­sa­ge­kräf­ti­ger als das unbe­rei­nig­te EBITDA.


7. Petro­le­um-Zah­len 2025

2025 erziel­te das Petro­le­um-Seg­ment:

Kenn­zahl 2025Petro­le­um
Seg­ment­um­satz6,426 Mrd. USD
Refi­ning Mar­gin906 Mio. USD
Seg­ment Ope­ra­ting Inco­me211 Mio. USD
Seg­ment EBITDA411 Mio. USD
Adjus­ted EBITDA199 Mio. USD
durch­schnitt­li­cher Through­put181.988 bpd

Der gro­ße Unter­schied zwi­schen EBITDA von 411 Mio. USD und Adjus­ted EBITDA von 199 Mio. USD zeigt gera­de die erheb­li­chen Son­der­ef­fek­te, ins­be­son­de­re aus der RFS-/RIN-The­ma­tik.


8. Zwei­tes Stand­bein: CVR Part­ners / Stick­stoff­dün­ger

Der zwei­te Geschäfts­zweig ist fun­da­men­tal anders.

CVR Ener­gy kon­trol­liert über sei­ne Toch­ter­ge­sell­schaf­ten 100 % des Gene­ral Part­ners von CVR Part­ners LP und besitzt rund 37 % der Com­mon Units von CVR Part­ners. CVR Part­ners wie­der­um betreibt zwei Stick­stoff­dün­ger­an­la­gen.

Die Wer­ke sind:

Anla­geAmmo­niak­ka­pa­zi­tätUAN-Kapa­zi­tät
Cof­fe­yville, Kan­sas1.300 t/Tag3.100 t/Tag
East Dubu­que, Illi­nois1.075 t/Tag950 t/Tag
Gesamt2.375 t/Tag4.050 t/Tag

Die Haupt­pro­duk­te sind Ammo­ni­ak und Urea Ammo­ni­um Nitra­te (UAN).

UAN ist eine flüs­si­ge Stick­stoff­dün­ger­lö­sung, die ins­be­son­de­re bei Mais und ande­ren stick­stoff­in­ten­si­ven Nutz­pflan­zen ein­ge­setzt wird.


9. Wie ver­dient das Dün­ger­ge­schäft Geld?

Auch hier han­delt es sich im Wesent­li­chen um ein Com­mo­di­ty-Spread-Geschäft:

UAN-/Am­mo­ni­ak-Ver­kaufs­preis
– Pet­coke-/Erd­gas-/Am­mo­ni­ak-Feedstock­kos­ten
– Ener­gie
– Trans­port
– Pro­duk­ti­ons­kos­ten
= Fer­ti­li­zer­mar­ge

Die Dün­ger­prei­se wer­den nicht von CVR selbst bestimmt, son­dern vom glo­ba­len Stick­stoff­dün­ger­markt.

Wesent­li­che Ein­fluss­fak­to­ren sind Mais- und Wei­zen­prei­se, Anbau­flä­chen, Erd­gas­prei­se, glo­ba­le Urea-/Am­mo­niak­prei­se, Export- und Import­strö­me, Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­le und geo­po­li­ti­sche Ent­wick­lun­gen.

Die Nach­fra­ge ist zudem sai­so­nal. CVR Part­ners erzielt nor­ma­ler­wei­se einen grö­ße­ren Teil sei­ner Umsät­ze wäh­rend der nord­ame­ri­ka­ni­schen Plan­ting Sea­son im ers­ten Halb­jahr.


10. Beson­der­heit: Pet­coke statt aus­schließ­lich Erd­gas

Cof­fe­yville ist stra­te­gisch inter­es­sant, weil die Anla­ge nach Unter­neh­mens­an­ga­ben die ein­zi­ge Stick­stoff­dün­ger­an­la­ge Nord­ame­ri­kas ist, die Petro­le­um Coke („Pet­coke“) ver­gast, um den für die Ammo­niak­pro­duk­ti­on erfor­der­li­chen Was­ser­stoff zu erzeu­gen.

Das Pet­coke ent­steht teil­wei­se direkt in der benach­bar­ten CVR-Raf­fi­ne­rie.

Damit ent­steht eine indus­tri­el­le Inte­gra­ti­on:

Roh­öl → Raf­fi­ne­rie → Benzin/Diesel + Pet­coke → Pet­coke → Was­ser­stoff → Ammo­ni­ak → UAN

2025 bezog die Cof­fe­yville-Dün­ger­an­la­ge etwa 36 % ihres Pet­coke-Bedarfs von der benach­bar­ten CVR-Raf­fi­ne­rie.

Das ist einer der inter­es­san­te­ren Tei­le des CVR-Geschäfts­mo­dells, weil ein eher gering­wer­ti­ges Raf­fi­ne­rie-Neben­pro­dukt als Roh­stoff für ein wei­te­res pro­fi­ta­bles Pro­dukt ver­wen­det wer­den kann.

East Dubu­que funk­tio­niert dage­gen kon­ven­tio­nel­ler und nutzt Erd­gas zur Was­ser­stoff- und Ammo­niak­pro­duk­ti­on.


11. Umsatz­mix im Dün­ger­ge­schäft

2025 erziel­te das Nitro­gen-Fer­ti­li­zer-Seg­ment 606 Mio. USD Umsatz.

Davon ent­fie­len unge­fähr:

67 % auf UAN und 24 % auf Ammo­ni­ak, jeweils ein­schließ­lich Fracht.

UAN ist damit ein­deu­tig das wich­tigs­te Ein­zel­pro­dukt.

2025 wur­den ver­kauft:

Pro­duktVolu­mendurch­schnitt­li­cher Gate-Preis
Ammo­ni­ak246.000 Ton­nen582 USD/t
UAN1,191 Mio. Ton­nen314 USD/t

Das Dün­ger­ge­schäft erziel­te dabei:

2025Mio. USD
Umsatz606
Ope­ra­ting Inco­me129
Net Inco­me99
EBITDA / Adjus­ted EBITDA211

Das ist bemer­kens­wert: Mit ledig­lich rund 600 Mio. USD Umsatz erwirt­schaf­te­te das Dün­ger­seg­ment 2025 prak­tisch genau­so viel Adjus­ted EBITDA wie das rund zehn­mal grö­ße­re Petro­le­um-Geschäft.


12. Aber: CVI besitzt wirt­schaft­lich nicht 100 % des Dün­ger­ge­schäfts

Das ist einer der wich­tigs­ten Punk­te bei der fun­da­men­ta­len Ana­ly­se von CVR Ener­gy.

CVR Ener­gy hält ledig­lich unge­fähr 37 % der Com­mon Units von CVR Part­ners, kon­trol­liert das Unter­neh­men jedoch über den Gene­ral Part­ner.

Nach US-GAAP gilt CVR Part­ners als Varia­ble Inte­rest Enti­ty (VIE). Weil CVR Ener­gy 100 % des Gene­ral Part­ners besitzt und die wesent­li­chen ope­ra­ti­ven Ent­schei­dun­gen kon­trol­lie­ren kann, wird CVR Part­ners voll kon­so­li­diert.

Das bedeu­tet:

Im CVR-Ener­gy-Kon­zern­ab­schluss erschei­nen 100 % der Umsät­ze, Kos­ten, EBITDA und Ver­mö­gens­wer­te von CVR Part­ners.

Aber rund 63 % des wirt­schaft­li­chen Ergeb­nis­ses gehö­ren nicht CVR-Ener­gy-Aktio­nä­ren.

Die­ser Anteil wird anschlie­ßend als:

Net inco­me attri­bu­ta­ble to non­con­trol­ling inte­rest

her­aus­ge­rech­net.

Das ist für CVI-Inves­to­ren wesent­lich.


13. Ein gutes Bei­spiel aus Q2 2026

Im zwei­ten Quar­tal 2026 betrug das Adjus­ted EBITDA:

Seg­mentAdjus­ted EBITDA Q2 2026
Petro­le­um106 Mio. USD
Nitro­gen Fer­ti­li­zer107 Mio. USD

Auf den ers­ten Blick sieht es also so aus, als hät­ten bei­de Seg­men­te unge­fähr gleich viel ver­dient.

Aber CVR Ener­gy besitzt wirt­schaft­lich nur unge­fähr 37 % von CVR Part­ners.

Das wird im Kon­zern­ab­schluss sicht­bar:

Kon­zern-Net­to­er­geb­nis Q2 2026: +46 Mio. USD

davon ent­fie­len

49 Mio. USD auf Non­con­trol­ling Inte­rests.

Damit betrug das den CVR-Ener­gy-Aktio­nä­ren zure­chen­ba­re Ergeb­nis:

–3 Mio. USD. investors.cvrenergy.com

Genau des­halb soll­te man CVI nicht ein­fach anhand des kon­so­li­dier­ten EBITDA bewer­ten.

14. Wel­che Grö­ßen bestim­men den Gewinn von CVR wirk­lich?

Bei CVR Ener­gy sind fünf Varia­blen beson­ders ent­schei­dend.

Ers­tens: Crack Spreads. Höhe­re Ben­zin- und Die­sel­prei­se rela­tiv zum Roh­öl­preis erhö­hen die Raf­fi­ne­rie­mar­ge.

Zwei­tens: Roh­öl-Dif­fe­ren­ti­als. Je güns­ti­ger loka­le bezie­hungs­wei­se kana­di­sche Roh­öl­sor­ten gegen­über WTI oder Brent ver­füg­bar sind, des­to bes­ser kann die Raf­fi­ne­rie­mar­ge aus­fal­len.

Drit­tens: Raf­fi­ne­rie­aus­las­tung. Raf­fi­ne­rien besit­zen hohe Fix­kos­ten. Ein Anstieg von bei­spiels­wei­se 170.000 auf über 210.000 Bar­rel täg­li­chem Through­put hat daher einen erheb­li­chen ope­ra­ti­ven Hebel.

Vier­tens: RIN-/RFS-Kos­ten. Ände­run­gen beim Rene­wa­ble Fuel Stan­dard kön­nen Ergeb­nis­se um hun­der­te Mil­lio­nen Dol­lar ver­än­dern.

Fünf­tens: UAN-/Am­mo­niak­prei­se ver­sus Pet­coke-/Erd­gas­prei­se. Dies bestimmt die Pro­fi­ta­bi­li­tät von CVR Part­ners.

15. Aktu­el­le Ent­wick­lung 2026

Das ers­te Halb­jahr 2026 zeigt die Struk­tur des heu­ti­gen Unter­neh­mens beson­ders gut.

CVR Ener­gy erziel­te in H1 2026 ins­ge­samt 4,718 Mrd. USD Umsatz.

Davon kamen:

H1 2026Umsatz
Petro­le­um4,336 Mrd. USD
Nitro­gen Fer­ti­li­zer382 Mio. USD
Gesamt4,718 Mrd. USD

Inner­halb des Petro­le­um-Seg­ments ent­fie­len allein:

2,040 Mrd. USD auf Ben­zin und 2,163 Mrd. USD auf Distil­la­te.

Damit machen Ben­zin und Diesel/Destillate prak­tisch das gesam­te wirt­schaft­li­che Kern­pro­dukt­port­fo­lio aus.

Im Q2 2026 lag die Raf­fi­ne­rie­leis­tung bei rund 212.965 Bar­rel Through­put pro Tag; die berei­nig­te Refi­ning Mar­gin betrug 12,43 USD je Through­put-Bar­rel gegen­über 9,95 USD im Vor­jah­res­quar­tal.

Par­al­lel pro­fi­tier­ten die Dün­ger­wer­ke von deut­lich höhe­ren Prei­sen: Der durch­schnitt­li­che Ammo­ni­ak-Gate-Preis stieg im Q2 2026 auf 791 USD/t, UAN auf 392 USD/t.

16. Das frü­he­re Rene­wa­ble-Die­sel-Geschäft

2022 hat­te CVR einen Hydro­cra­cker in Wyn­ne­wood in eine Rene­wa­ble-Die­sel-Anla­ge umge­wan­delt. Die Kapa­zi­tät betrug unge­fähr 80 Mio. Gal­lo­nen Rene­wa­ble Die­sel jähr­lich. Als Roh­stof­fe wur­den ins­be­son­de­re Soja- und Mais­öl ver­ar­bei­tet.

Die Wirt­schaft­lich­keit war jedoch stark von staat­li­chen För­de­run­gen, RINs, LCFS Cre­dits und Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen abhän­gig.

2025 erwirt­schaf­te­te Rene­wa­bles ein Adjus­ted EBITDA von –8 Mio. USD und einen Net­to­ver­lust von 137 Mio. USD, wobei erheb­li­che zusätz­li­che Abschrei­bun­gen ent­hal­ten waren.

Im Dezem­ber 2025 zog CVR daher die Kon­se­quenz und stell­te die Anla­ge wie­der auf kon­ven­tio­nel­le Koh­len­was­ser­stoff­ver­ar­bei­tung um.

Damit ist CVR heu­te wie­der deut­lich stär­ker ein klas­si­scher Raf­fi­ne­rie- plus Dün­ge­mit­tel­kon­zern.

17. Gesamt­um­satz 2025: Woher kamen die exter­nen Erlö­se?

Für 2025 mel­de­te CVR Ener­gy 7,162 Mrd. USD kon­so­li­dier­ten Umsatz.

Die exter­nen Umsät­ze ver­teil­ten sich unge­fähr so:

Geschäftexter­ne Umsät­ze 2025gro­ber Anteil
Petro­le­um6,416 Mrd. USD~90 %
Nitro­gen Fer­ti­li­zer605 Mio. USD~8 %
Rene­wa­bles141 Mio. USD~2 %
Gesamt7,162 Mrd. USD100 %

Die seg­ment­in­ter­nen Rene­wa­bles-Umsät­ze waren deut­lich höher, weil Rene­wa­bles unter ande­rem RINs bezie­hungs­wei­se Pro­duk­te an das Petro­le­um-Seg­ment ver­kauf­te; die­se inter­nen Umsät­ze wer­den im Kon­zern­ab­schluss eli­mi­niert.

Seit 2026 fällt die­ser Rene­wa­bles-Bereich als eigen­stän­di­ges ope­ra­ti­ves Seg­ment prak­tisch weg.

18. Das Geschäfts­mo­dell in einer kom­pak­ten öko­no­mi­schen For­mel

Man kann CVR Ener­gy daher am bes­ten als zwei mit­ein­an­der ver­bun­de­ne Com­mo­di­ty-Con­ver­si­on-Geschäf­te ver­ste­hen:

Petro­le­um:

Roh­öl mög­lichst güns­tig beschaf­fen → kom­ple­xe Raf­fi­na­ti­on → mög­lichst viel Ben­zin und Die­sel erzeu­gen → regio­nal ver­kau­fen → Crack Spread und Logis­tik­vor­teil ver­ein­nah­men.

Fer­ti­li­zer:

Pet­coke bezie­hungs­wei­se Erd­gas → Was­ser­stoff → Ammo­ni­ak → teil­wei­se Wei­ter­ver­ar­bei­tung zu UAN → Ver­kauf an Agrar­händ­ler und Indus­trie → Dün­ger-/Feedstock-Spread ver­ein­nah­men.

Die Ver­bin­dung bei­der Geschäfts­mo­del­le erfolgt ins­be­son­de­re in Cof­fe­yville, wo die Raf­fi­ne­rie Pet­coke und teil­wei­se Was­ser­stoff an die benach­bar­te Dün­ger­an­la­ge lie­fert.

Fazit

CVR Ener­gy ist öko­no­misch wesent­lich eher ein zykli­scher Spread- und Anla­gen­be­trei­ber als ein klas­si­sches Ölun­ter­neh­men.

Der abso­lu­te Roh­öl­preis ist des­halb weni­ger ent­schei­dend als die Fra­ge:

„Wie hoch ist der Wert der erzeug­ten Pro­duk­te rela­tiv zu Roh­öl, Feedstocks, Ener­gie und regu­la­to­ri­schen Kos­ten?“

Rund 90 % der exter­nen Umsät­ze stam­men his­to­risch aus dem Raf­fi­ne­rie­ge­schäft. Das wesent­lich klei­ne­re Dün­ger­ge­schäft kann jedoch über­pro­por­tio­nal viel EBITDA gene­rie­ren. Für einen CVI-Aktio­när muss die­ses EBITDA aller­dings um den hohen Non­con­trol­ling Inte­rest von CVR Part­ners gedank­lich berei­nigt wer­den.

Damit sind für die Bewer­tung von CVI ins­be­son­de­re Group-3-Crack-Spreads, Roh­öl­dif­fe­ren­ti­als, Raf­fi­ne­rie­aus­las­tung, RIN-Kos­ten, UAN-/Am­mo­niak­prei­se, Erd­gas/­Pet­coke-Kos­ten und die Aus­schüt­tun­gen von CVR Part­ners wich­ti­ger als bloß Umsatz­wachs­tum oder der WTI-Ölpreis.

Inves­to­ren­sicht

Ent­schei­dend sind vor allem Crack Spreads und Raf­fi­ne­rie­aus­las­tung – sie bestim­men den Groß­teil der ope­ra­ti­ven Gewin­ne.

Zusätz­lich wich­tig: RIN-/RFS-Kos­ten, UAN-/Am­mo­niak­prei­se, die Aus­schüt­tun­gen von CVR Part­ners sowie der Umstand, dass CVR Ener­gy wirt­schaft­lich nur rund 37 % des Dün­ger­ge­schäfts gehört.

CVI ist eine zykli­sche Wet­te auf Raf­fi­ne­rie­mar­gen plus Dün­ger­prei­se – mit erheb­li­chem regu­la­to­ri­schem Ein­fluss.

News zum Unter­neh­men

  • Sehr posi­tiv: Raffineriemargen/Crack Spreads sind 2026 stark gestie­gen; CVI pro­fi­tiert erheb­lich von der aktu­ell ange­spann­ten Die­sel-/Pro­dukt­ver­sor­gung.
  • Q2 deut­lich ver­bes­sert: Adjus­ted EBITDA 209 Mio. USD vs. 99 Mio. USD im Vor­jahr; Quar­tals­di­vi­den­de 0,10 USD.
  • Wich­ti­ger Gewinn­puf­fer: CVR hat durch Crack-Spread-Hedges rund 447 Mio. USD Wert bis 2027 abge­si­chert.
  • EPA/RIN-The­ma bleibt ent­schei­dend: Ende August gewähr­te die EPA umfang­rei­che Raf­fi­ne­rie-Aus­nah­men; Ände­run­gen bei RIN-Pflich­ten kön­nen CVRs Ergeb­nis um hundert(e) Mio. USD bewe­gen.
  • Aber: Trotz hoher Crack Spreads lag CVRs Mar­gin Cap­tu­re H1 2026 nur bei 26 %, u. a. wegen hoher RIN-Prei­se und Hedge-Ver­lus­ten.

Aktu­ell über­wie­gen die posi­ti­ven Nach­rich­ten – vor allem die star­ken Raf­fi­ne­rie­mar­gen. Das ist der­zeit der mit Abstand wich­tigs­te Kurs­trei­ber.


Momen­tum-Aktie

Eine Momen­tum-Aktie ist eine Aktie, deren Kurs bereits einen star­ken Auf­wärts- oder Abwärts­trend zeigt und bei der Anle­ger dar­auf set­zen, dass sich die­ser Trend zunächst fort­setzt.

Momen­tum-Anle­ger rich­ten ihren Blick weni­ger auf die Fra­ge, ob eine Aktie güns­tig bewer­tet ist, son­dern vor allem dar­auf, wel­che Titel aktu­ell beson­ders stark stei­gen. Die Grund­idee dahin­ter ist ein­fach: Akti­en, die sich in der Ver­gan­gen­heit bes­ser als der Markt ent­wi­ckelt haben, kön­nen die­sen Trend eine gewis­se Zeit fort­set­zen. Des­halb ach­ten Momen­tum-Anle­ger auf Kurs­stär­ke, rela­ti­ve Per­for­mance, Han­dels­vo­lu­men und kla­re Auf­wärts­trends. Ent­schei­dend ist dabei nicht, eine Aktie mög­lichst früh zu ent­de­cken, son­dern in einen bereits bestehen­den Trend ein­zu­stei­gen. Gleich­zei­tig birgt die­se Stra­te­gie Risi­ken, denn star­ke Kurs­be­we­gun­gen kön­nen abrupt enden. Momen­tum-Inves­t­ing setzt daher auf Trends – und auf die Fähig­keit, recht­zei­tig zu erken­nen, wenn deren Stär­ke nach­lässt.

Die Schat­ten­sei­ten der Momen­tum-Stra­te­gie

Das Haupt­ri­si­ko sind soge­nann­te Momen­tum-Rever­sals: Sobald sich die Markt­stim­mung dreht, kön­nen zuvor beson­ders stark gestie­ge­ne Akti­en auch über­durch­schnitt­lich schnell fal­len.

Die Momen­tum-Stra­te­gie ver­spricht auf den ers­ten Blick einen ein­fa­chen Königs­weg an der Bör­se: Kau­fe, was steigt, ver­kau­fe, was fällt, und rei­te auf der Wel­le des Trends. Doch wer sich allein auf die­se Logik ver­lässt, unter­schätzt oft die Risi­ken, die sich hin­ter dem schein­bar simp­len Prin­zip ver­ber­gen.

Das größ­te Pro­blem ist die Anfäl­lig­keit für plötz­li­che Trend­um­keh­run­gen. Gera­de wenn sich Märk­te nach star­ken Ver­wer­fun­gen abrupt erho­len, kön­nen Momen­tum-Port­fo­li­os inner­halb weni­ger Wochen einen Groß­teil ihrer Gewin­ne wie­der ver­lie­ren – Phä­no­me­ne, die als “Momen­tum Cra­s­hes” bekannt sind. Hin­zu kommt, dass Momen­tum-Akti­en sich häu­fig in bestimm­ten Bran­chen kon­zen­trie­ren, was die Diver­si­fi­ka­ti­on schwächt und das Port­fo­lio anfäl­lig für sek­tor­spe­zi­fi­sche Schocks macht.

Auch die Markt­me­cha­nik selbst birgt Tücken: Weil zahl­rei­che Anle­ger und quan­ti­ta­ti­ve Fonds ähn­li­che Stra­te­gien ver­fol­gen, ent­steht ein soge­nann­tes Crow­ding-Risi­ko. Kippt die Stim­mung, zie­hen sich vie­le Akteu­re gleich­zei­tig zurück, was Ver­lus­te dra­ma­tisch beschleu­ni­gen kann. Wer zudem auf einen bereits lau­fen­den Trend auf­springt, läuft Gefahr, spät ein­zu­stei­gen – oft genau dann, wenn der Höhe­punkt bereits über­schrit­ten ist.

Nicht zu unter­schät­zen sind schließ­lich die psy­cho­lo­gi­schen Fal­len: Über­mä­ßi­ges Ver­trau­en in kurz­fris­ti­ge Kurs­be­we­gun­gen, die Schwie­rig­keit, recht­zei­tig aus­zu­stei­gen, und die Nei­gung, Über­trei­bun­gen und Bla­sen­bil­dung noch zu ver­stär­ken. Wer Momen­tum-Inves­t­ing betreibt, soll­te sich die­ser Risi­ken bewusst sein und mit kla­ren Regeln – etwa Stop-Loss-Mecha­nis­men, begrenz­ten Posi­ti­ons­grö­ßen und einer Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren Anla­ge­fak­to­ren – gegen­steu­ern.

Infor­ma­ti­on

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Die hier dar­ge­stell­ten Charts die­nen ledig­lich der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und stel­len kei­ne Kauf- oder Ver­kaufs­emp­feh­lung dar.


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Disclaimer: Dieser Beitrag dient lediglich zu allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Bitte konsultieren Sie vor jeder Anlageentscheidung einen unabhängigen Finanzberater