Erzeu­ger­prei­se im Sep­tem­ber 2026: Anstieg um 6,7 % gegen­über Vor­jahr – Getrie­ben durch Ener­gie- und Metall­prei­se

Gesamt­ent­wick­lung:

  • Die Erzeu­ger­prei­se gewerb­li­cher Pro­duk­te lagen im Sep­tem­ber 2026 um 6,7 % höher als im Sep­tem­ber 2025. Dies ist der stärks­te Anstieg gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat seit März 2023.
  • Gegen­über dem Vor­mo­nat (August 2026) stie­gen die Prei­se um 1,9 %.

Haupt­trei­ber der Preis­stei­ge­run­gen:

  • Der Anstieg ist vor allem auf deut­lich gestie­ge­ne Ener­gie­prei­se (+14,9 % zum Vor­jahr; +5,8 % zum Vor­mo­nat) zurück­zu­füh­ren.
  • Auch die Prei­se für Vor­leis­tungs­gü­ter stie­gen deut­lich an (+6,4 % zum Vor­jahr).

Detail­lier­te Ent­wick­lun­gen nach Wirt­schafts­stu­fen:

  1. Ener­gie:
    • Mine­ral­öl­er­zeug­nis­se waren im Vor­jah­res­ver­gleich um mehr als die Hälf­te teu­rer (+51,3 %), bedingt durch Kriegs­hand­lun­gen im Iran und Nahen Osten.
    • Roh­ben­zin (Naph­tha): +53,8 %
    • Leich­tes Heiz­öl: +91,8 %
    • Kraft­stof­fe: +48,6 %
    • Erd­gas in der Ver­tei­lung: +15,0 %
    • Strom: +8,2 %
    • Fern­wär­me: -0,5 % (güns­ti­ger)
  2. Vor­leis­tungs­gü­ter (+6,4 % zum Vor­jahr):
    • Getrie­ben vor allem durch höhe­re Metall­prei­se (+14,0 %).
    • Kup­fer und Halb­zeug dar­aus: +31,4 %
    • Edel­me­tal­le: +26,5 %
    • Roh­ei­sen, Stahl und Fer­ro­le­gie­run­gen: +8,4 % (Beton­stahl: +7,0 %)
    • Che­mi­sche Grund­stof­fe: +11,3 %
    • Dün­ge­mit­tel: +8,9 %
    • Holz sowie Holz- und Kork­wa­ren: +7,1 %
    • Pel­lets, Bri­ketts und Schei­ten: erheb­li­cher Anstieg um +38,5 %
  3. Inves­ti­ti­ons­gü­ter (+2,4 % zum Vor­jahr):
    • Maschi­nen: +2,1 %
    • Kraft­wa­gen und Kraft­wa­gen­tei­le: +2,0 %
  4. Gebrauchs­gü­ter (+2,2 % zum Vor­jahr)
  5. Ver­brauchs­gü­ter (-1,8 % zum Vor­jahr):
    • Im Gegen­satz zu den ande­ren Kate­go­rien wur­den Ver­brauchs­gü­ter güns­ti­ger.
    • Nah­rungs­mit­tel­prei­se ins­ge­samt: -4,1 %
    • Deut­li­che Preis­rück­gän­ge bei: But­ter (-34,8 %), Schwei­ne­fleisch (-13,9 %) und Rind­fleisch (-9,9 %).
    • Teu­rer wur­den hin­ge­gen: Pflanz­li­che Öle (+14,5 %) und Zucker (+4,1 %).

Ohne Ener­gie:

  • Ohne Berück­sich­ti­gung der Ener­gie­prei­se stie­gen die Erzeu­ger­prei­se im Sep­tem­ber 2026 gegen­über Sep­tem­ber 2025 um 3,2 % und gegen­über August 2026 um 0,1 %.

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