„Was jetzt pas­sie­ren muss“

Doku­ment „Was jetzt pas­sie­ren muss“ – Beschluss des Prä­si­di­ums der CDU Deutsch­lands vom 12. Okto­ber 2026:

Kern­aus­sa­ge:
Die jüngs­ten Wahl­er­geb­nis­se wer­den als Warn­si­gnal ver­stan­den. Die CDU for­dert kei­ne Per­so­nal­de­bat­ten, son­dern eine kon­se­quen­te christ­de­mo­kra­ti­sche Poli­tik mit dem Fokus auf wirt­schaft­li­ches Wachs­tum, Ent­las­tung der Bür­ger und inne­re sowie äuße­re Sicher­heit. Ziel ist die Wie­der­her­stel­lung des Ver­trau­ens in den Staat durch Ver­läss­lich­keit, Gerech­tig­keit und Leis­tungs­fä­hig­keit.

Haupt­schwer­punk­te der For­de­run­gen:

I. Für ein bezahl­ba­res Leben & Wirt­schafts­stär­ke

  • Fami­li­en­för­de­rung: Aus­zah­lung des Eltern­gel­des für min­des­tens zwölf Mona­te; Stär­kung Allein­er­zie­hen­der.
  • Ener­gie­kos­ten: Sen­kung der Strom­steu­er für alle, um Fami­li­en und Indus­trie zu ent­las­ten.
  • Woh­nungs­bau: Abbau von Büro­kra­tie und Vor­schrif­ten (z. B. Auf­ga­be des stren­gen KfW-40-Stan­dards zuguns­ten ver­ein­fach­ter Stan­dards wie „Gebäu­de­typ E“); Ent­fris­tung des „Bau­tur­bos“.
  • Schlan­ker Staat: Redu­zie­rung von Ver­wal­tungs­stel­len, Ein­satz von KI für Rou­ti­ne­auf­ga­ben, umfas­sen­der Effi­zi­enz­check aller Behör­den und För­der­pro­gram­me.
  • Büro­kra­tie­ab­bau: Beweis­last­um­kehr bei Berichts­pflich­ten für die Wirt­schaft; Rück­füh­rung von „Gold-Pla­ting“ (über­mä­ßi­ge Ver­schär­fung von EU-Vor­ga­ben) auf das euro­päi­sche Min­dest­maß.
  • Digi­ta­le Ver­wal­tung: Ein­füh­rung einer staat­li­chen digi­ta­len Wal­let; Prin­zip „Ver­trau­en statt Kon­trol­le“.
  • Wirt­schafts­po­li­tik: Fokus auf Inves­ti­tio­nen im euro­päi­schen Bin­nen­markt; Abwehr unfai­ren Wett­be­werbs (z. B. bil­li­ge E‑Autos aus Dritt­staa­ten); Kri­tik am EU-Rekord­haus­halt und bestimm­ten Regu­lie­run­gen (wie der Ent­wal­dungs­ver­ord­nung).
  • Ver­kehr: Stär­kung des inner­deut­schen Flug­ver­kehrs durch Sen­kung der Flug­si­che­rungs­ge­büh­ren und Luft­ver­kehrs­steu­er.

II. Für mehr Gerech­tig­keit

  • Gesund­heit: Glei­cher Zugang zu Fach­arzt­ter­mi­nen für Pri­vat- und Gesetz­lich Ver­si­cher­te.
  • Pfle­ge: Anrech­nung von Pfle­ge­zei­ten auf die Ren­te bleibt bestehen; Sta­bi­li­sie­rung der Pfle­ge­ver­si­che­rung auf kom­mu­na­ler Ebe­ne.
  • Sozi­al­staat: Kla­rer Fokus auf Ver­mitt­lung statt Ver­wal­tung von Arbeits­lo­sig­keit durch die Bun­des­agen­tur für Arbeit (erfolgs­ab­hän­gi­ge Ver­gü­tung der Lei­tung); Sank­tio­nen bei Wei­ge­rung, Arbeits­an­ge­bo­te anzu­neh­men; Ent­las­tung der Kom­mu­nen von über­bor­den­den Auf­ga­ben des Bun­des.
  • Inte­gra­ti­on: Ver­pflich­ten­de Inte­gra­ti­ons­ver­ein­ba­rung und Teil­nah­me an Inte­gra­ti­ons­kur­sen; Deutsch­pflicht in Schu­len; kla­re Erwar­tung, dass Zuwan­de­rer einen Bei­trag leis­ten.
  • Bil­dung: Chan­cen­gleich­heit von der früh­kind­li­chen bis zur aka­de­mi­schen Bil­dung als Auf­stiegs­ver­spre­chen.

III. Für mehr Sicher­heit

  • Sozi­al­leis­tungs­miss­brauch: Ver­schärf­tes Vor­ge­hen gegen Betrug, Schwarz­ar­beit und Steu­er­hin­ter­zie­hung durch erhöh­te Prä­senz von Poli­zei und Zoll.
  • Inne­re Sicher­heit: Mehr Poli­zei­prä­senz und intel­li­gen­ter Video­schutz an Brenn­punk­ten; Bekämp­fung von Clan­kri­mi­na­li­tät, Extre­mis­mus und Anti­se­mi­tis­mus; Ver­län­ge­rung der Ver­jäh­rungs­fris­ten bei Sexu­al­straf­ta­ten.
  • Migra­ti­ons­po­li­tik: Kon­se­quen­te Abschie­bung von Straf­tä­tern und Gefähr­dern (ggf. mit Aus­rei­se­ar­rest); Strei­chung oder Redu­zie­rung der Ent­wick­lungs­hil­fe für Län­der, die bei der Rück­füh­rung nicht koope­rie­ren; restrik­ti­ve­re Visa-Ver­ga­be.

Das Doku­ment betont abschlie­ßend, dass die CDU ihre christ­de­mo­kra­ti­schen Wer­te nicht ver­bie­gen wird, aber Kom­pro­mis­se zum Bes­ten des Lan­des schmie­den will, wobei Leis­tung, Ord­nung und Sicher­heit die maß­geb­li­chen Kri­te­ri­en für poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen blei­ben.


Quel­le: CDU-Praesidium_Oktober-2026.pdf

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